Schlagwörter
Hakenkreuzflagge, Kriminalität, Mecklenburgische Seenplatte, Neubrandenburg, Regenbogenflagge, Stadtverwaltung

Am Morgen des heutigen Dienstag wurde die Polizei in Neubrandenburg darüber informiert, dass an einem Mast am Bahnhofsvorplatz in Neubrandenburg eine Hakenkreuzflagge angebracht wurde. Die Kollegen des Polizeihauptreviers begaben sich gegen 8.40 Uhr vor Ort und konnten den Hinweis bestätigen. Gleichzeitig wurde eine dort befindliche Regenbogenflagge durch unbekannte Täter entwendet. Die verfassungsfeindliche Flagge wurde durch die Polizei abgenommen und sichergestellt.
Es wurde eine Anzeige wegen des Verwendens verfassungswidrigen Kennzeichen gegen unbekannt gefertigt. In diesem Zusammenhang bittet die Polizei um Unterstützung aus der Bevölkerung. Bei Hinweisen zu dem Tatgeschehen im vermutlichen Tatzeitraum von Montagabend bis Dienstagfrüh wird um Mitteilung bei der Polizei Neubrandenburg unter der 0395-5582-5224 gebeten.
Bereits im Sommer vergangenen Jahres war es zu einem derartigen Vorfall in Neubrandenburg gekommen. „Diese Tat ist ein klarer Angriff auf die Grundwerte der Bundesrepublik Deutschland“, heißt es aus der Stadtverwaltung, die diesen Akt auf das Schärfste verurteilt. „Das Hissen einer Hakenkreuzfahne ist nicht nur ein Straftatbestand, sondern auch ein abscheuliches Symbol für eine menschenverachtende Ideologie, die in unserer Gesellschaft keinen Platz hat.“
Die Stadtverwaltung der Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg werde weiterhin für eine offene, vielfältige und freiheitliche Gesellschaft eintreten, in der jeder Mensch respektiert und wertgeschätzt wird. „Neubrandenburg wird weiterhin ein Ort des friedlichen Miteinanders bleiben“, heißt es abschließend. „Gemeinsam werden wir sicherstellen, dass Hass und Intoleranz in unserer Stadt keinen Raum haben.“
Hakenkreuzfahne ist Schei…..Die Regenbogenfahne gehört auch nicht vor öffentliche Gebäude.