Freut sich heute Abend mit seinen Jungs: Thomas Franke.
Mit einem 3:0-Auswärtssieg bei Tennis Borussia Berlin sind die Oberligisten der TSG Neustrelitz am Abend in die neue Saison gestartet. Die Tore für die Neustrelitzer schossen Torben Gäbel bereits in der 1. Minute, ein Traumtor, Tom Kliefoth (20.) verwandelte am langen Pfosten und Neuzugang Gabriel Ziegler (91.) schloss einen Konter erfolgreich ab. In der 35. Minute hatten die Gastgeber per Elfmeter die Chance zum Anschlusstreffer, aber Miguel da Silva Telinhos zwischen den Pfosten der TSG parierte den Strafstoß, und der Nachschuss ging dann über den Kasten.
„Das war ein Auftakt nach Maß, damit können wir leben“, freute sich Coach Thomas Franke am Strelitzius-Telefon. Seine Mannschaft habe eine ordentliche Leistung abgeliefert. Besondere Anerkennung zollte er seinem heutigen Schlussmann, der sich in gleich mehreren Situationen ausgezeichnet habe. Die Borussen hätten durchaus ihre Möglichkeiten gehabt, das Ergebnis anders zu gestalten.
Am kommenden Freitag um 19.30 Uhr laufen die Mannen von Anker Wismar im Neustrelitzer Parkstadion auf. Die haben ihr Auftaktspiel heute daheim gegen den Rostocker FC mit 4:0 gewonnen. „Das wird eine schwere Aufgabe“, so Thomas Franke. „Die Anker-Truppe ist richtig stark geworden.“ Die ausführliche Vorschau am Donnerstag hier im Blog.
Am gestrigen Donnerstag gegen 16.42 Uhr teilte ein Hinweisgeber der Einsatzleitstelle im Polizeipräsidium mit, dass ein PKW Hyundai in Schlangenlinie auf der B96 aus Richtung Groß Nemerow in Richtung Neubrandenburg fährt. Zuvor war dieser PKW bereits zwischen Usadel und Groß Nemerow aufgefallen. Der ältere Fahrer hielt auch kurz an und der Zeuge sprach ihn an, ob er helfen könnte und ob es ihm gut gehe. In der Folge fuhr der Mann weiter in Richtung Neubrandenburg. Durch den sofortigen Einsatz mehrerer Funkstreifenwagen konnte das betreffende Fahrzeug auf Höhe Kreuzung Neustrelitzer Str./Kirschenallee festgestellt werden. Der ältere Fahrer ignorierte die Aufforderungen der Polizei anzuhalten. Eingeschaltetes Blaulicht sowie „Stopp Polizei“ wurden ignoriert. Auf der Umgehungsstraße konnte das Fahrzeug gestoppt werden.
Während der Kontrolle stellten die Beamten bei dem 76-jährigen Fahrzeugführer aus Berlin Alkoholgeruch in der Atemluft fest. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,74 Promille. Eine Flasche Korn konnte auch im Innenraum des PKW entdeckt werden. Der Senior gab zu, mal einen Schluck genommen zu haben. Der Mann wurde zur Blutprobenentnahme ins Klinikum Neubrandenburg gebracht und der Führerschein beschlagnahmt. Ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr wurde eingeleitet.
Hitzeperioden dürften nach Einschätzung der Klimamodelle bis zum Jahr 2100 stärker ausfallen und länger anhalten. Die Weichen für ein lebenswertes, grünes Neubrandenburg müssen aber schon heute gestellt werden. Die Erfolge von Anpflanzungs- und Renaturierungsmaßnahmen werden erst in mehreren Jahren ihr Potential entfalten.
In einer am vergangenen Dienstag veröffentlichten Studie der Deutschen Umwelthilfe (www.DUH.de) zur Anpassung der Städte an zukünftige Hitzeereignissen belegt Neubrandenburg eine Platzierung im oberen Drittel. Dabei wurde das Verhältnis von versiegelter Fläche zu Grünfläche bewertet. Zwar besitzt Neubrandenburg mit dem, für das Grünvolumen ermittelten Wert von 3,34 ein quantitativ durchschnittliches Angebot an Grünfläche, aber durch den sehr niedrigen Anteil an versiegelter Siedlungsfläche (44,59 %) landet Neubrandenburg in der Gesamtbewertung der Deutschen Umwelthilfe im „grünen Bereich“. Zusammengefasst: Das Angebot an kühlendem Grün bei hohen Temperaturen ist in der Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg in gutem Maße gegeben.
Am 30. Juli kam es auf Initiative der Wirtschaftsförderung Mecklenburgische Seenplatte GmbH (WMSE) zu einem gemeinsamen Termin mit Ines Jesse, Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit M-V, der Fleesensee Holding GmbH und den Stadtwerken Waren GmbH. Hintergrund des Treffens sind die geothermischen Vorhaben bzw. anstehende Maßnahmen beider Unternehmen, die in der Region nachweislich vorhandene Geothermie zur Wärmeversorgung zu nutzen bzw. auszubauen. „In M-V liegt der Ursprung der geothermischen Erkundung und Nutzung in Deutschland. Neben der regenerativen Stromversorgung wird der Ausbau der Versorgung mit erneuerbarer Wärme von zentraler Bedeutung für das Gelingen der Energiewende sein“, stellte Jesse schon während des Baltic Sea Business Day Rostock am 18. April dieses Jahres fest.
Beim ersten Termin des Tages im Schlosshotel Fleesensee stellte Geschäftsführer Michael Scharf als Einführung die Fleesensee Holding vor, in Diversität und Innovationskraft auch jenseits der klassischen Hotellerie und Gastronomie eines der führenden touristischen Unternehmen in M-V. Die Anlage, mit drei Hotels, einer Wasserwelt mit Spa und mehr als 450 Mitarbeitenden möchte sich zukunftsorientiert energetisch unabhängiger machen. So entstand im Frühjahr 2022 die Idee des Baus einer eigenen Tiefengeothermieanlage zur Wärmeversorgung des Resorts und ggf. des Ortes Göhren-Lebbin. Dieses Vorhaben wurde erstmals im Rahmen der #MSEwasserstoff der Wirtschaftsförderung MSE am 5. Dezember 2023 präsentiert.
Hervorragende Grundlagen vorhanden
Basis der angestellten Untersuchungen und Planungen bis zur geplanten Inbetriebnahme der Anlage Ende 2027 ist die Tatsache, dass ganz MSE mit der Lage im Norddeutschen Becken über hervorragende tiefengeothermische Grundlagen – Thermalwasserfelder mit rund 70 °C heißem Wasser in maximal 1.700 Metern Bohrtiefe – verfügt. Das heiße Wasser wird über Pumpen in einem geschlossenen Kreislaufsystem gefördert und für die Wärmeversorgung aber auch für Anwendungen im Bade- und SPA-Bereich, genutzt. Mit dem Ziel der Versorgungssicherheit für das Resort sowie einer weiteren Verbesserung der Klimafreundlichkeit einher geht bei der ersten deutschen Tiefengeothermie-Anlage in privater Hand eine geschätzte Kostenersparnis von jährlich rund 400.000 Euro, verglichen mit der bisherigen Gas-Versorgung. Bei geschätzten Gesamtkosten für die geplante Anlage von rund 21 Millionen Euro interessierte Michael Scharf vor allem die Positionierung der Landesregierung für energiepolitisch relevante Vorhaben wie das vorgestellte Projekt in Fleesensee sowie entsprechende Unterstützungsmöglichkeiten auf politischer und wirtschaftlicher Ebene. Großes Interesse zeigte die Staatssekretärin ihrerseits an einer geplanten Informationsveranstaltung am 21.08.2024 für die BürgerInnen von Göhren-Lebbin und Umgebung.
Nach einer Havarie auf der Landesstraße L 27 zwischen Wulkenzin und Weitin (Strelitzius berichtete) wird der schadhafte Durchlass derzeit instandgesetzt. Er besteht aus Naturstein, liegt rund drei Meter tief im Damm der Straße und soll den Durchfluss von Wasser ermöglichen. Aktuell ist der Durchlass teilweise ausgespült und eingefallen, was zu einem Absacken der Straße geführt hat.
Der eingefallene Natursteindurchlass wird nun durch ein Rohr ersetzt. Nach aktuellem Stand ist die Fertigstellung der Havarie-Maßnahme bis Mitte August 2024 geplant. Solange muss die Vollsperrung der L 27 zwischen Wulkenzin und Weitin aufrechterhalten werden. Die Umleitung führt über die B 192 – Neubrandenburg – B 104 und umgekehrt. Das Straßenbauamt Neustrelitz wird gesondert informieren, sobald die Vollsperrung aufgehoben werden kann.
Das fandendie Rangerinnen und Ranger auf der Insel im Käbelicksee vor. Fotos: NPA Müritz)
Da staunten die Rangerinnen und Ranger auf Gebietskontrolle auf dem Käbelicksee (Gemeinde Kratzeburg) nicht schlecht. Die Vegetation auf der Insel wurde großflächig zertrampelt. Bäume wurden entnommen, um daraus Bauten wie Wände, Stühle und Tische zu errichten. Eine Birke wurde zu Mulch verarbeitet und auf Wege gestreut. Zudem fanden die Ranger Hinweise auf eine Feuerstelle sowie Überreste von Kerzen.
„Diese Handlungen stellen einen ernstzunehmenden Verstoß gegen die Nationalparkverordnung dar,“ so Nationalparkamtsleiter Ulf Zimmermann. „Besonders besorgniserregend ist das illegale Feuer, das im Sommer eine erhebliche Brandgefahr darstellt. Auch das Verlassen der Wege und die unerlaubte Entnahme von Bäumen sind streng verboten und schaden der sensiblen Natur des Nationalparks erheblich. Zum Glück stellen derartige Vorfälle die Ausnahme dar. Trotzdem wird das nicht geduldet und ich danke der Bevölkerung weiterhin für ihre Mithilfe bei der Bewahrung und dem Schutz dieses einzigartigen Naturraums.“
Die Fundstätte wurde von den Rangerinnen und Rangern zurückgebaut, um weitere Schäden zu verhindern. Der Müritz Nationalpark bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zu dem Vorfall.