Ines Jesse, Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit, hat heute drei wichtige Straßenbauprojekte im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte besucht. Im Fokus standen die Ersatzneubauten von zwei Bahnbrücken an der B192 in Waren, der Ausbau der Ortsdurchfahrt Burg Stargard an der L 33 sowie die Ortsumgehung Mirow entlang der B 198.
Landrat Thomas Müller (Dritter von rechts) und Ines Jesse (Mitte) neben Vertretern der Gemeinden und Kreisverwaltung bei der Eröffnung der neuen Regiobuslinien.
Nach der im Rahmen der Mobilitätsoffensive M-V 2024 geschaffenen Regiobuslinie 012 von Rechlin über Röbel und Waren nach Neubrandenburg mit wöchentlich rund 12.000 Fahrgästen wurden nun drei weitere Regiobuslinien im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte eröffnet. Am heutigen Mittwoch nahm Landrat Thomas Müller von Staatssekretärin Ines Jesse Fördermittelbescheide für die neue Regiobuslinie 403 zwischen Malchin und Waren (Müritz), die Linie 500 zwischen Neubrandenburg und Friedland und die Linie 619 zwischen Neustrelitz und Feldberg in Höhe von rund 322.000 Euro entgegen. Das Land M-V fördert die Einführung von Taktbusverkehren im straßengebundenen öffentlichen Personennahverkehr unter Beachtung von festgelegten Qualitätskriterien mit 2,09 Euro pro Leistungskilometer.
Ines Jesse, Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit Mecklenburg-Vorpommern, hat heute in Ludwigslust an einer Podiumsdiskussion der Deutschen Bahn zum Start der Generalsanierung der Bahnstrecke Hamburg – Berlin teilgenommen. Der Bund und die Deutsche Bahn führen auf dem sogenannten Hochleistungskorridor im Zeitraum vom 1. August 2025 bis zum 30. April 2026 umfassende Sanierungsarbeiten an Schienen, Weichen, Bahnhöfen und Stellwerken in M-V und weiteren Bundesländern durch. Die Strecke sowie unter anderem die Zulaufstrecken Schwerin – Hagenow und Schwerin – Ludwigslust werden dafür vollständig gesperrt.
Torsten Grahn, Thomas Müller, Ines Jesse, VMV-Geschäftsführer Daniel Bischof und Bürgermeister Matthias Radtke (von links) am Donnerstag in Röbel.
Zum einjährigen Bestehen der Regiobuslinie 12 hat Ines Jesse, Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit Mecklenburg-Vorpommern, heute in Röbel/Müritz die Bedeutung eines gut ausgebauten öffentlichen Nahverkehrs für die Mobilität im ländlichen Raum betont. Die Linie 12 verbindet seit Mai 2024 die Städte Neubrandenburg, Waren (Müritz) und Röbel/Müritz und wird wöchentlich von rund 12.000 Fahrgästen genutzt.
Das von den Fernleitungsnetzbetreibern vorgeschlagene Wasserstoff-Kernnetz ist von der Bundesnetzagentur genehmigt worden. Darüber haben heute Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck, Klaus Müller, Präsident der Bundesnetzagentur und Ralph Bahke, stellvertretender Vorstand der FNB Gas in einer Pressekonferenz informiert. Das Wasserstoff-Kernnetz ist der erste Schritt für den Aufbau eines Wasserstoffnetzes in Deutschland. In Mecklenburg-Vorpommern wurden die Abschnitte Rostock-Glasewitz, Rostock Laage-Fliegerhorst Laage, Rostock-Wrangelsburg und Lubmin-Uckermark genehmigt. Wasserstoff spielt eine Schlüsselrolle bei der Transformation der Energieversorgung hin zu erneuerbaren Energien. Mecklenburg-Vorpommern sieht großes Potenzial im Ausbau der Wasserstoffwirtschaft und der Produktion von mit Wind- und Sonnenenergie produziertem grünem Wasserstoff.
Staatssekretärin Ines Jesse hat am heutigen Donnerstag im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt in Neustrelitz das 10. #MSEwasserstoff Forum der Wirtschaftsförderung Mecklenburgische Seenplatte GmbH (WMSE) als Schirmherrin eröffnet. „Die Transformation unserer Energieversorgung hin zu erneuerbaren Energien ist eine Chance für Mecklenburg-Vorpommern und zugleich eine zentrale Herausforderung unserer Zeit. Wasserstoff wird hierbei eine Schlüsselrolle spielen. Dafür brauchen wir jedoch eine robuste und zukunftsfeste Versorgungsinfrastruktur mit Wasserstoff-Kernnetz und Verteilnetz. Beides ist erforderlich um eine sichere und flächendeckende Versorgung zu gewährleisten“, sagte die Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit Ines Jesse.
Für Mecklenburg-Vorpommern eröffnet sich mit der Entwicklung der Wasserstoffwirtschaft ein zukunftsfähiger und nachhaltiger Weg zur Stärkung der regionalen Wirtschaft. Derzeit wird eine Wasserstoff-Strategie für das Land erstellt. „Wir wollen Vorreiter in der Erzeugung und Nutzung von grünem Wasserstoff werden. Dabei setzen wir auf unsere Standortvorteile: die Verfügbarkeit erneuerbarer Energien und eine bestehende Hafeninfrastruktur. Unsere Häfen in Rostock, Lubmin und Mukran sowie deren geplante Entwicklung zu Wasserstoff-Hubs sind nur einige Beispiele für die herausragenden Potenziale unseres Landes. Doch um diese Potenziale wirklich auszuschöpfen, müssen wir eine funktionierende und nachhaltige Versorgungsinfrastruktur für Wasserstoff aufbauen“, sagte Jesse.
Am 30. Juli kam es auf Initiative der Wirtschaftsförderung Mecklenburgische Seenplatte GmbH (WMSE) zu einem gemeinsamen Termin mit Ines Jesse, Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit M-V, der Fleesensee Holding GmbH und den Stadtwerken Waren GmbH. Hintergrund des Treffens sind die geothermischen Vorhaben bzw. anstehende Maßnahmen beider Unternehmen, die in der Region nachweislich vorhandene Geothermie zur Wärmeversorgung zu nutzen bzw. auszubauen. „In M-V liegt der Ursprung der geothermischen Erkundung und Nutzung in Deutschland. Neben der regenerativen Stromversorgung wird der Ausbau der Versorgung mit erneuerbarer Wärme von zentraler Bedeutung für das Gelingen der Energiewende sein“, stellte Jesse schon während des Baltic Sea Business Day Rostock am 18. April dieses Jahres fest.
Beim ersten Termin des Tages im Schlosshotel Fleesensee stellte Geschäftsführer Michael Scharf als Einführung die Fleesensee Holding vor, in Diversität und Innovationskraft auch jenseits der klassischen Hotellerie und Gastronomie eines der führenden touristischen Unternehmen in M-V. Die Anlage, mit drei Hotels, einer Wasserwelt mit Spa und mehr als 450 Mitarbeitenden möchte sich zukunftsorientiert energetisch unabhängiger machen. So entstand im Frühjahr 2022 die Idee des Baus einer eigenen Tiefengeothermieanlage zur Wärmeversorgung des Resorts und ggf. des Ortes Göhren-Lebbin. Dieses Vorhaben wurde erstmals im Rahmen der #MSEwasserstoff der Wirtschaftsförderung MSE am 5. Dezember 2023 präsentiert.
Hervorragende Grundlagen vorhanden
Basis der angestellten Untersuchungen und Planungen bis zur geplanten Inbetriebnahme der Anlage Ende 2027 ist die Tatsache, dass ganz MSE mit der Lage im Norddeutschen Becken über hervorragende tiefengeothermische Grundlagen – Thermalwasserfelder mit rund 70 °C heißem Wasser in maximal 1.700 Metern Bohrtiefe – verfügt. Das heiße Wasser wird über Pumpen in einem geschlossenen Kreislaufsystem gefördert und für die Wärmeversorgung aber auch für Anwendungen im Bade- und SPA-Bereich, genutzt. Mit dem Ziel der Versorgungssicherheit für das Resort sowie einer weiteren Verbesserung der Klimafreundlichkeit einher geht bei der ersten deutschen Tiefengeothermie-Anlage in privater Hand eine geschätzte Kostenersparnis von jährlich rund 400.000 Euro, verglichen mit der bisherigen Gas-Versorgung. Bei geschätzten Gesamtkosten für die geplante Anlage von rund 21 Millionen Euro interessierte Michael Scharf vor allem die Positionierung der Landesregierung für energiepolitisch relevante Vorhaben wie das vorgestellte Projekt in Fleesensee sowie entsprechende Unterstützungsmöglichkeiten auf politischer und wirtschaftlicher Ebene. Großes Interesse zeigte die Staatssekretärin ihrerseits an einer geplanten Informationsveranstaltung am 21.08.2024 für die BürgerInnen von Göhren-Lebbin und Umgebung.