Nach dem Waldbrand im Müritz-Nationalpark sind sämtliche Wege und Straßen wieder freigegeben. Besucherinnen und Besucher können den Nationalpark ab sofort wieder ohne Einschränkungen erkunden. Auch die Busse von Müritz rundum verkehren wieder regulär.
Die Projektpartner von „MÜRITZ rundum“ beim feierlichen Saisonstart in Röbel. Foto: Tourismusverband MSE
Mit einer feierlichen Veranstaltung am Rathaus in Röbel/Müritz haben die Projektpartner von „MÜRITZ rundum“ am heutigen Freitag gemeinsam den Start in die neue Tourismussaison begangen. Das Mobilitätsangebot mit der Gästekarte läuft bereits seit dem 1. April und ermöglicht Urlaubsgästen bis Ende Oktober die kostenfreie Nutzung von Bus und Bahn in der Region. Ein wichtiger Fortschritt für die Saison 2026: Die Gästekarte „MÜRITZ rundum“ wird nun während der gesamten Saison auch auf der Verbindung zwischen Waren (Müritz) und Neubrandenburg anerkannt.
Mit dem Öffnungszeitengesetz und der ergänzenden Öffnungszeitenverordnung hat Mecklenburg-Vorpommern für seine von Tourismus geprägten Orte neue, einheitliche Regelungen geschaffen, wann Verkaufsstellen auch an Sonn- und Feiertagen geöffnet werden dürfen. Mit der Veröffentlichung im Gesetz- und Verordnungsblatt ist heute, nach einer einjährigen Übergangsregelung, eine Änderung der Öffnungszeitenverordnung in Kraft getreten. Die Änderung legt fest, für welche Orte die Öffnungszeitenverordnung künftig gilt.
Ab dem 17. April 2025 startet der saisonale Schienenpersonenverkehr auf der Mecklenburgischen Südbahn in die Tourismussaison. Das Mobilitätsangebot ermöglicht eine umweltfreundliche, komfortable Anreise zu touristischen Zielen der Mecklenburgische Seenplatte und stärkt gleichzeitig die verkehrliche Erreichbarkeit der Region.
Die größte Investition im Haushalt 2025 der Stadt Neustrelitz betrifft die Ortsdurchfahrt Ahrensberg.
Auf der gestrigen Sitzung der Stadtvertretung Wesenberg wurden neben der Haushaltssatzung 2025, zu der ich am Wochenende noch gesondert berichten werde, vier weitere Beschlüsse gefasst.
Sanierung der Ortsdurchfahrt Ahrensberg
Die Stadtvertretung Wesenberg stimmte dem Abschluss der Bau- und Kostenteilungsvereinbarung mit dem Landkreis Mecklenburgische Seenplatte sowie der eingereichten Genehmigungsplanung zu. Dabei geht es mit Abstand um die größte Investition der Stadt Wesenberg im Jahr 2025. Insgesamt werden laut Planung bzw. Kostenschätzung ca. 1,3 Millionen Euro in den Straßenausbau nebst Erneuerung der Gehwege, Straßenbeleuchtung und Regenentwässerung investiert.
In diesem Jahr wird es keine neue Regelung zur erweiterten Sonntagsöffnung in touristischen Orten in Mecklenburg-Vorpommern mehr geben. Das teilte das Wirtschaftsministerium in einer Informationsrunde mit Kammern, Kirchen und Verbänden des Landes mit. Damit können, anders als vorab angekündigt, die vorgesehenen Sonderöffnungszeiten in dieser Wintersaison nicht mehr umgesetzt werden. Tourismus und Einzelhandel in Mecklenburg-Vorpommern haben damit wieder einmal das Nachsehen gegenüber den Nachbarn Schleswig-Holstein und Polen.
Die beiden Hypercharger wurden von Ulrich Setzermann (Zweiter von rechts) übergeben und symbolisch von Henry Tesch, Enrico Hackbarth, Sachgebietsleiter Tourismus & Wirtschaftsförderung sowie Bauamtsleiter Thomas Reggentin (von links) in Betrieb genommen.
Die Mer Germany GmbH hat im Rahmen ihres Deutschlandnetzes in Mirow am Parkplatz Herrensteig direkt vor der Schlossinsel zwei HYC 400 Hypercharger mit je zwei CCS Lademöglichkeiten (1x400kW oder 2x200kW) errichtet und wird diese öffentlich betreiben. „Erste Gespräche dazu“, sagt Bauamtsleiter Thomas Reggentin, „fanden im Januar diesen Jahres statt. Bereits im April wurde das Thema im Mirower Bauausschuss behandelt.“ „Die Stadtvertretung entschied sich dann in Ihrer Sitzung am 7. Mai zur Vertragsunterzeichnung. Anfang September wurde mit der Umsetzung des Vorhabens begonnen.“, informiert Bürgermeister Henry Tesch.
Am 30. Juli kam es auf Initiative der Wirtschaftsförderung Mecklenburgische Seenplatte GmbH (WMSE) zu einem gemeinsamen Termin mit Ines Jesse, Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit M-V, der Fleesensee Holding GmbH und den Stadtwerken Waren GmbH. Hintergrund des Treffens sind die geothermischen Vorhaben bzw. anstehende Maßnahmen beider Unternehmen, die in der Region nachweislich vorhandene Geothermie zur Wärmeversorgung zu nutzen bzw. auszubauen. „In M-V liegt der Ursprung der geothermischen Erkundung und Nutzung in Deutschland. Neben der regenerativen Stromversorgung wird der Ausbau der Versorgung mit erneuerbarer Wärme von zentraler Bedeutung für das Gelingen der Energiewende sein“, stellte Jesse schon während des Baltic Sea Business Day Rostock am 18. April dieses Jahres fest.
Beim ersten Termin des Tages im Schlosshotel Fleesensee stellte Geschäftsführer Michael Scharf als Einführung die Fleesensee Holding vor, in Diversität und Innovationskraft auch jenseits der klassischen Hotellerie und Gastronomie eines der führenden touristischen Unternehmen in M-V. Die Anlage, mit drei Hotels, einer Wasserwelt mit Spa und mehr als 450 Mitarbeitenden möchte sich zukunftsorientiert energetisch unabhängiger machen. So entstand im Frühjahr 2022 die Idee des Baus einer eigenen Tiefengeothermieanlage zur Wärmeversorgung des Resorts und ggf. des Ortes Göhren-Lebbin. Dieses Vorhaben wurde erstmals im Rahmen der #MSEwasserstoff der Wirtschaftsförderung MSE am 5. Dezember 2023 präsentiert.
Hervorragende Grundlagen vorhanden
Basis der angestellten Untersuchungen und Planungen bis zur geplanten Inbetriebnahme der Anlage Ende 2027 ist die Tatsache, dass ganz MSE mit der Lage im Norddeutschen Becken über hervorragende tiefengeothermische Grundlagen – Thermalwasserfelder mit rund 70 °C heißem Wasser in maximal 1.700 Metern Bohrtiefe – verfügt. Das heiße Wasser wird über Pumpen in einem geschlossenen Kreislaufsystem gefördert und für die Wärmeversorgung aber auch für Anwendungen im Bade- und SPA-Bereich, genutzt. Mit dem Ziel der Versorgungssicherheit für das Resort sowie einer weiteren Verbesserung der Klimafreundlichkeit einher geht bei der ersten deutschen Tiefengeothermie-Anlage in privater Hand eine geschätzte Kostenersparnis von jährlich rund 400.000 Euro, verglichen mit der bisherigen Gas-Versorgung. Bei geschätzten Gesamtkosten für die geplante Anlage von rund 21 Millionen Euro interessierte Michael Scharf vor allem die Positionierung der Landesregierung für energiepolitisch relevante Vorhaben wie das vorgestellte Projekt in Fleesensee sowie entsprechende Unterstützungsmöglichkeiten auf politischer und wirtschaftlicher Ebene. Großes Interesse zeigte die Staatssekretärin ihrerseits an einer geplanten Informationsveranstaltung am 21.08.2024 für die BürgerInnen von Göhren-Lebbin und Umgebung.
Natürlich wurde auch ein Band durchgeschnitten: Bürgermeister Steffen Franz (rechts) und Gemeindevertreter Auriel Tschaikowski mit Junior Alvar.
Zu einem ganz besonderen Einsatz ist die Wustrower Kinder- und Jugendfeuerwehr, geführt von Kerstin Tobien, heute Nachmittag ausgerückt. Dem Nachwuchs oblag es, das neue Spielschiff in Canow zu entern und damit seiner Bestimmung zu übergeben. Was die Lütten auch mit sichtbarer Freude taten. Die Aufgabe hatten sie nicht zufällig übertragen bekommen. Schließlich waren sie in die Projektarbeit einbezogen worden, ebenso wie die Kita-Kinder und Waldorf-Grundschüler aus Seewalde.
Die neue Spielstätte dürfte eine der schönsten weit und breit sein und auch die vielen Touristenfamilien entzücken, die den anerkannten Erholungsort besuchen. Im November 2021 war bei einer Dorfbegehung die Idee dazu entstanden. Nicht nur, dass das Schiff eines der größten seiner Art in der Region ist, sondern auch der gewählte Platz unter hohen, alten Bäumen mit Seeblick mitten im Ort ist schlichtweg eine geniale Wahl. Und wenn es dann noch selbstgebackenen Kuchen und Kaffee gibt, wie heute genossen, ist die Welt so was von in Ordnung. Danke von Strelitzius für die Einladung zu dieser gelungenen Einweihung.