Ein historischer Moment, Aufstellung vorm neuen Dorfgemeinschaftshaus in Granzow.
Ein bewegender Moment für Granzow: Bürgermeister Henry Tesch und der Vorsitzende des Granzower Dorfvereins, Ralf Dorn, haben am gestrigen Samstag gemeinsam das neue Dorfgemeinschaftshaus eröffnet. In seiner Ansprache erinnerte Bürgermeister Henry Tesch daran, dass der Wunsch nach einem Dorfgemeinschaftshaus im Jahr 2020 an die Stadt Mirow herangetragen worden war. „Schnell waren wir uns in der Stadtvertretung einig, dieses Vorhaben nicht nur zu unterstützen, sondern alles dafür zu tun, damit es Wirklichkeit werden kann“, sagte Tesch.
Mit einem schönen Fest, das zur Stunde noch andauert, wird heute das neue Feuerwehrgerätehaus in Blankenförde eingeweiht. Das 1,54 Millionen Euro teure Gebäude, wovon 663.000 Euro von der Stadt Mirow aufgebracht wurden, ist am Vormittag von gleich mehreren Rednern als Quantensprung bezeichnet worden.
Mit großer Freude lädt die Kreismusikschule Kon.centus am Sonntag, 10. Mai, 16 Uhr, zur feierlichen Vorstellung und Einweihung des neuen Boston-Flügels in den Heinrich-Schliemann-Saal in Neustrelitz, Glambecker Straße ein. Das besondere Konzert bietet Gelegenheit, die klangliche Vielfalt und die neuen musikalischen Möglichkeiten des Instruments in ihrer ganzen Bandbreite zu erleben.
Mirow staunte an diesem besonderen Abend gestern gewissermaßen über sich selbst: Das Bürgerbegegnungszentrum (BBZ) „Alte Feuerwehr“ war bis auf den letzten Platz gefüllt – und das aus gutem Grund. Erstmals gelang es den drei Vereinen Inselverein Mirow, Johanniter-Kirchturm-Verein und Residenzschlossverein Mirow, eine gemeinsame Idee auf den Weg zu bringen, Sponsoren wie Owe Gluth und Michael Arndt zu gewinnen und gemeinsam mit Unterstützung der Stadt einen großartigen Konzertabend zu organisieren. Anlass war der neue Flügel, der künftig die kulturellen Angebote der Kommune bereichern wird. Die Mittel dafür hatten Vereine, Kommune und Sponsoren zusammengebracht.
Ein Gruppenbild zur Erinnerung: vorn Zweiter von rechts Henry Tesch mit Lisa Kriegel, in der Mitte hinten Dr. Christoph Wunnicke (links) und Jochen Schmidt (rechts).
Großer Auflauf heute Nachmittag auf dem Dorfanger in Qualzow. Anlass war die Einweihung von zwei Informationstafeln zur Geschichte der Orte Qualzow und Schillersdorf sowie der Luftwaffen-Erprobungsstelle im benachbarten Rechlin 1926 bis 1945. Eine weitere Infotafel ist in Schillersdorf aufgestellt worden.
CDU/FDP-Fraktionschef Andreas Petters, Max Odebrecht, Baudezernent Nico Ruhmer, Beate Lehmbeck vom Ortschaftsrat Fürstensee und Bürgermeister Andreas Grund (von links) eröffnen den neuen Badesteg in Fürstensee.
In Fürstensee ist heute nach langem Tauziehen der neue Badesteg seiner Bestimmung übergeben worden. Am Freitag erfolgt die Übergabe des neuen Stegs in Klein Trebbow. „Ich wünsche allen eine schöne und sichere Badesaison, viel Spaß beim Schwimmen und Entspannen, und bitte passt gut auf euch auf, wenn Ihr die Stege nutzt“, so Stadtpräsident Max Odebrecht nach der heutigen Eröffnung.
Die Funktionsweise der zahlreichen neuen Maschinen im Kompetenzzentrum Holztechnik konnten die Auszubildenden den Gästen näherbringen. Fotos: LK MSE
Das Regionale Berufliche Bildungszentrum (RBB) Müritz in Waren ist erweitert worden. Am heutigen Donnerstag wurde das Digitale Kompetenzzentrum für Holztechnik feierlich eingeweiht, das modernste Ausbildungsstandards durch eine Anpassung der Raumausstattung und technische Modernisierung erreicht.
„Wir freuen uns sehr, in diese Schule zu investieren, denn hier ist der Fortschritt zu sehen, der unserem Bundesland manchmal abgesprochen wird.“ sagte Thomas Müller, 2. Stellvertreter des Landrates. „Wir als Landkreis werden nicht aufhören, das RBB zu modernisieren, so, wie alle unsere kreislichen Schulen.“
Zahlreiche Mitarbeitende von DRK und Landkreis waren bei der Einweihung der neuen Halle anwesend. Fotos: LK MSE
In dieser Woche wurde in Neubrandenburg eine neue Halle für den Katastrophenschutz in der Seenplatte eingeweiht. Auf 1.900 Quadratmetern bietet sie Platz für 29 Fahrzeuge und Anhänger, ein Lager und Büros. Außerdem sind Aufenthalts- und Gemeinschaftsräume, ein Ausbildungsraum für 35 Teilnehmer und ein Sanitätslager vorhanden. In einer ebenfalls eingerichteten Großküche können bis zu 500 Portionen zubereitet werden. Ein eigener Waschplatz dient dazu, die Fahrzeuge nach den Einsätzen zu reinigen.
Fußball-Kreisoberligist MSV Priepert will am kommenden Sonntag, 20. Oktober, um 10 Uhr, mit dem Derby gegen den FSV Mirow/Rechlin seinen neuen Platz gebührend einweihen. „Es werden sehr viele Zuschauer erwartet, und wir freuen uns mega auf diesen Moment“, schreibt mir Tomy Richter vom MSV. „Wir, der gesamte Verein mit seinen 42 Mitgliedern, sind so stolz auf das Erreichte. Da war sehr viel Eigenregie und Vereinsarbeit notwendig, um das zu schaffen.“
Die Kosten für den Platz beliefen sich bisher auf ca. 33.000 Euro. Davon hat der Verein 14.000 Euro aus diversen Förderungsmaßnahmen erhalten und 19.000 Euro aus Eigenkapital aufgebracht. Die Fertigstellung der Flutlichtanlage wird nochmals mit ca. 22.000 Euro zu Buche schlagen, von denen der MSV 10.000 Euro berappt, hinsichtlich des Restes hofft der Verein ebenfalls auf Fördergeld.
Am heutigen Tag wurde in der Neustrelitzer Straße 120 in Neubrandenburg ein neuer Gedenkort am ehemaligen Stasi-Gefängnis eingeweiht. Die Veranstaltung, die von zahlreichen Bürgerinnen und Bürgern, Vertretern der Zivilgesellschaft und der Medien begleitet wurde, diente der Erinnerung an die Opfer des SED-Regimes und unterstrich die Bedeutung eines freiheitlich-demokratischen Grundkonsenses in unserer Gesellschaft.
André Rohloff, Sprecher der Vereinigung der Opfer des Stalinismus (VOS), eröffnete die Veranstaltung mit eindringlichen Worten: „Die Schrecken der SED-Diktatur dürfen wir niemals vergessen. Viel zu viele Menschen wurden damals wegen geringster Vergehen und völlig zu Unrecht inhaftiert. Während ihrer Haft erlitten sie Demütigungen und Misshandlungen, und einige überlebten diese Zeit nicht.“ Rohloff betonte die Wichtigkeit, den Opfern Gehör zu verschaffen und die Verbrechen dieser Zeit klar zu benennen.
Natalie Weber, die die Junge Union Mecklenburgische Seenplatte (JU MSE) vor Ort vertrat, hob hervor, dass dieser Gedenkort eine Brücke zur Zukunft schlagen soll. „Unser Ziel ist es, eine offene und freie Gesellschaft zu fördern, die fest auf den Werten von Freiheit, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit basiert,“ sagte Weber. „Dabei dürfen wir niemals zulassen, dass die Vergangenheit von extremen Kräften, sei es von links oder rechts, instrumentalisiert wird. Unsere Aufgabe ist es, im Zentrum der Gesellschaft Verantwortung zu übernehmen und das Vermächtnis des friedlichen Widerstands zu bewahren.“