Zur Eröffnung wollten alle aufs Foto, vorn links Bürgermeister Henry Tesch.
Mit der heutigen Eröffnung des neuen Spielplatzes in Roggentin im Rahmen des Zukunftsfestes wurde das erste von insgesamt drei geplanten Gemeinschaftsprojekten der Stadt Mirow und des Fördervereins der Dörfer e.V. offiziell an die Kinder und Jugendlichen übergeben. Gemeinsam eröffneten Bürgermeister Henry Tesch und die Vereinsvorsitzende Stefanie Götsch die neue Anlage.
Ein Gruppenbild zur Erinnerung: vorn Zweiter von rechts Henry Tesch mit Lisa Kriegel, in der Mitte hinten Dr. Christoph Wunnicke (links) und Jochen Schmidt (rechts).
Großer Auflauf heute Nachmittag auf dem Dorfanger in Qualzow. Anlass war die Einweihung von zwei Informationstafeln zur Geschichte der Orte Qualzow und Schillersdorf sowie der Luftwaffen-Erprobungsstelle im benachbarten Rechlin 1926 bis 1945. Eine weitere Infotafel ist in Schillersdorf aufgestellt worden.
Das Wochenende im Rückblick: Regen, Regen, und nochmals Regen. Davon können auch die Qualzower ein Lied singen, die am Sonnabend an der Reihe waren beim reihum gehenden traditionellen Sommerfest der von Mirow eingemeindeten Dörfer. Die Party haben sich die Qualzower und viele Besucher aus der Umgebung nicht vermiesen lassen. Natürlich erforderte die Witterung den einen oder anderen Kompromiss, aber am Ende dürften alle Feiernden ihre Freude am Gebotenen gehabt haben. Stefanie Götsch von „Wir sind Qualzow“ hatte nicht zu viel versprochen, als sie eingangs sagte: „Das Programm, welches wir für euch bereithalten, ist vielfältig und trotz Regens abwechslungsreich.“
Der 9,5 km lange Rundwanderweg Grüner Baum zwischen Schillersdorf, Qualzow und Babke ist im Moment nördlich der Kienholz und südwestlich von Babke nicht als Rundweg begehbar. Grund dafür ist der hohe Wasserstand des benachbarten Jäthensees, so dass ein Wassergraben den Sandweg überflutet hat. Leider besteht keine Wegealternative, da auch der Weg von Roggentin Richtung Babke durch die Niederung des Jäthensees führt.
Am Dienstag, den 10. Oktober, kommt das mobile Büro des Bundestagsabgeordneten Johannes Arlt in die Kleinseenplatte, und zwar nach Klein Quassow und nach Qualzow. In Klein Quassow parkt der Bus des Bundestagsabgeordneten von 13 bis 15 Uhr an der Kreuzung, wo sonst der Softeiswagen steht. In Qualzow macht der Bus von Johannes Arlt von 15.30 bis 17 Halt in der Nähe der Freiwilligen Feuerwehr.
Am Mittwoch, den 11. Oktober, geht es weiter nach Westen. Der Bus des Bundestagsabgeordneten ist dann von 13.30 bis 15 Uhr in Krümmel in der Nähe des Hauses Im Dörp 40. Danach fährt er weiter nach Buchholz und öffnet dort von 15.30 bis 17 Uhr auf der Mitte der Dorfstraße seine Türen.
Am Freitag, den 13. Oktober, fährt das mobile Büro nach Neukrug, Gemeinde Eldetal, und steht von 13.30 bis 15 Uhr auf der Höhe von Eichenweg Nr. 6. Danach macht sich der Bus auf nach Bütow. Von 15 bis 17 Uhr macht das mobile Büro Station an der Kreuzung Dorfstraße Ecke Kirschallee.
An allen Stationen ist ein Mitarbeiter aus dem Wahlkreisbüro Gastgeber. Er stellt Tisch und Bänke auf und ist immer zu einem Gespräch bei einer Tasse Kaffee da. Computer, Block und Stift liegen bereit, um die Fragen und Anliegen der Bürger aufzunehmen und weiterzuleiten. „Denn Politik muss zu den Menschen kommen“, sagt Johannes Arlt.
Nach Peetsch, wo die Landwirte zuletzt mit einem Tag der offenen Tür kurz vor der Einstallung viel Interesse geweckt hatten, soll nun auch im Mirower Ortsteil Qualzow eine Legehennenanlage mit 12.000 Tieren entstehen. Gegner des Projektes haben eine an den Landkreis Mecklenburgische Seenplatte gewandte Unterschriftenkampagne gestartet.
Aus ihrer Sicht steht „einzig die Wirtschaftlichkeit im Vordergrund, Nachhaltigkeitsaspekte und das Tierwohl bleiben auf der Strecke. Auch wenn von Bio-Haltung die Rede ist: es bleibt Massentierhaltung! Wir müssen unbedingt von Tierwohlgefährdung, bedenklichen gesundheitlichen Auswirkungen etc. ausgehen. Insbesondere steht dies auch der Entwicklung eines naturnahen Tourismus entgegen. Lassen Sie uns Modellregion werden und den Bau solcher Anlagen verbieten“, heißt es zur Begründung. Hier geht es zu weiteren Informationen:
An diesem Tag hatten ausschließlich die Kinder das Sagen. Sie konnten sich aber jederzeit eine Beraterin oder einen Berater an ihre Seite holen.
In Qualzow, Ortsteil von Mirow, soll langfristig ein Themenspielplatz mit dem Schwerpunkt „Feuerwehr und Fitness“ auf dem Dorfanger entstehen. „Um in die Planung einzusteigen, haben wir mit einem Kinderparlament begonnen, erste Ideen und Vorschläge zu entwickeln und zu sammeln“, so Mirows Bürgermeister Henry Tesch.