Zur Eröffnung wollten alle aufs Foto, vorn links Bürgermeister Henry Tesch.
Mit der heutigen Eröffnung des neuen Spielplatzes in Roggentin im Rahmen des Zukunftsfestes wurde das erste von insgesamt drei geplanten Gemeinschaftsprojekten der Stadt Mirow und des Fördervereins der Dörfer e.V. offiziell an die Kinder und Jugendlichen übergeben. Gemeinsam eröffneten Bürgermeister Henry Tesch und die Vereinsvorsitzende Stefanie Götsch die neue Anlage.
Der Verein „Zukunft Dorf“ und der Förderverein der Dörfer e.V. laden herzlich am 7. Juni zum ersten Zukunftsfest nach Roggentin ein. Als nachholendes Kinderfest richtet sich diese Einladung natürlich besonders an alle Kinder in der Region. Entsprechend wird das Fest um 14 Uhr mit der feierlichen Eröffnung der neuen Spielgeräte auf dem Dorfspielplatz beginnen.
Am heutigen Freitag kam es gegen 12.35 Uhr in der Ortslage Roggentin zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein 86-jähriger deutscher Autofahrer nach rechts von der Fahrbahn abgekommen ist. Der 86-Jährige fuhr mit seinem Fahrzeug aus Neustrelitz kommend in Richtung Schillersdorf und prallte erst gegen eine Laterne und im Anschluss gegen einen Straßenbaum.
Aufgrund der abgelegenen Baustellen mitten im Wald und der Bodenverhältnisse kam besondere Technik für den Materialtransport zum Einsatz.Foto: NPA Müritz
In der vergangenen Woche wurden die ersten Schritte im Moor-Schutzprojekt für den Bullowsee abgeschlossen. Der See, der zwischen Leussow und Roggentin liegt, ist seit den 70er und 80er Jahren des 20. Jahrhunderts durch die Anlage eines Grabens auf der westlichen Seite des Gewässers von sinkenden Wasserständen betroffen. Infolge dieses Eingriffs schrumpft der See zunehmend, was sich vor allem negativ auf das umliegende 42 Hektar große, kalkreiche Niedermoor auswirkt. Dieses einzigartige Feuchtgebiet, das eine außergewöhnliche Artenvielfalt beherbergt, wurde aufgrund seiner Bedeutung als Lebensraum unter den Schutz der europäischen Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie gestellt.
Nach Beginn des neuerlichen Schneefalls in den gestrigen Abendstunden ereigneten sich im Bereich des Polizeipräsidiums Neubrandenburg mehr als ein Dutzend Verkehrsunfälle im Zusammenhang mit den winterlichen Straßenverhältnissen. Im Bereich der Ortslage Roggentin kamen im Zeitraum von 17 bis 17.25 Uhr zwei PKW von der Fahrbahn ab und beschädigten hier jeweils Verkehrszeichen. Insgesamt entstand dabei ein Sachschaden von ca. 2000 Euro.
Am kommenden Sonnabend, 13. Juli, ab 14 Uhr, wird in Roggentin das Sommerfest der Dörfer gefeiert. Die Dörfer Qualzow, Schillersdorf, Babke, Blankenförde und Roggentin wechseln jedes Jahr den Austragungsort der großen Sause. Dieses Jahr wird in Roggentin in der Dorfmitte gefeiert.
Um 14 Uhr begrüßt Bürgermeister Henry Tesch die Gäste, anschließend findet ein Familiengottesdienst in der Kirche statt. Neben einer riesigen Kaffeetafel dürfen die Besucher verschiedene Programmpunkte erleben, am Abend wird getanzt. Für Kinder gibt es Hüpfburgen, eine Schatzsuche, Spiele und vieles mehr. Verschiedene Wettkämpfe und eine Tombola bereichern den Tag.
Ines Krüger mit Bürgermeister Henry Tesch neben ihr, Waltraud Fahrnow (rechts) sowie Silvia Zachert (Vierte von rechts) und den Vereinsmitgliedern bei der Ehrung mit der Mirow-Münze Februar.
Die Mirow-Münze im Monat Februar geht an Ines Krüger. Im Juli 2010 wurde sie zur Vereinsvorsitzenden vom „Koppelberg e.V.“ in Roggentin gewählt, obwohl sie schon genug um die Ohren hatte. „Der Verein ist unter anderem Träger unserer Kindertagesstätte hier in Roggentin“, sagt anerkennend Bürgermeister Henry Tesch, „und er ist aus dem Dorf- und Vereinsleben in Roggentin nicht wegzudenken.“ Silvia Zachert, die Leiterin der Kindertagesstätte, fügt hinzu: „Viele Projekte hat Ines Krüger neben ihrem Vereinsvorsitz angeschoben. Wer kennt sie nicht, die ‚Schmökerstube‘, die ‚Kleiderbörse‘ oder den ‚Flohmarkt‘.“
Waltraud Fahrnow, 2. stellvertretende Bürgermeisterin der Kommune Mirow, zu der Roggentin neben weiteren zehn Ortsteilen gehört, und darüber hinaus selbst Vereinsmitglied im Koppelberg e.V., erinnert daran, dass es immer wieder eines solchen Engagement wie von Ines Krüger hier vor Ort auf dem Lande bedürfe. „Ohne dich“, sagt sie in Richtung Ines Krüger, „könnten wir hier vor Ort vieles nicht leisten.“
Überraschung gelungen
Man merkt Ines Krüger sichtlich an, dass sie gerührt ist und zunächst gar nicht weiß, was sie auf diese Anerkennung und Würdigung mit der „Mirow-Münze“ sagen soll, ist sie doch vollkommen überrascht davon. Es ist die offizielle Mitgliederversammlung des Vereins, auf der ihr die Ehrung zuteil wird. „Ich bin völlig baff“, sagt sie, nachdem sie sich gefangen hat. Sie schaut in die Runde und sagt, „niemand hat es mir verraten.“ Silvia Zachert, Waltraud Fahrnow, Henry Tesch sowie die anwesenden Vereinsmitglieder schmunzeln, die Überraschung ist gelungen.
Ein knapp 100 Meter langer Abschnitt auf der Landesstraße 25 zwischen Roggentin und dem Abzweig in Richtung Blankenförde muss erneuert werden. Die Straße hat in diesem Bereich viele Risse und ist in Teilen abgesackt.
Am Mittwoch, 4. Oktober, beginnt die grundhafte Erneuerung des Fahrbahnabschnittes. Die Arbeiten sind voraussichtlich am Sonnabend, 7. Oktober, beendet und werden unter Vollsperrung durchgeführt. Die Umleitung erfolgt über die B 198 und die MSE 21 (Wesenberg – Useriner Mühle) und wird entsprechend ausgeschildert. Die Buslinien weichen über Schillersdorf und Blankenförde aus.