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Am heutigen Sonntag endet das 27. Fusion-Festival in Lärz. Der veranstaltende Kulturkosmos Müritz e.V. zieht eine positive vorläufige Bilanz und dankt den Künstler:innen und Crews, den Anwohner:innen, den Feuerwehren, lokalen Akteuren und Gästen. Die Veranstalter:innen fordern angesichts der Hitzewelle, dass die Bundesregierung endlich gegen die Klimakrise handelt – statt sie weiter aktiv zu befeuern.
In den vergangenen Tagen wurde Lärz erneut zum Ort von weltweitem Austausch und Verständigung. Künstler:innen, Crews und Gäste von allen Kontinenten ließen die Utopie eines friedvollen und solidarischen Zusammenlebens für einen Moment Realität werden. „Kooperation, Kommunikation und Freude statt Konkurrenz, Spaltung und Hass – dies gilt es vom Dancefloor in den Alltag zu tragen“, sagt Susanne von Essen vom Kulturkosmos.
Mit aller Kraft für die offene Gesellschaft
„Das Festival-Netzwerk und die Besucher:innen sehen nicht tatenlos zu, wie Faschisten Freiheit, Demokratie und offene Gesellschaft angreifen“, so Andrea Möller vom Kulturkosmos. „Wir verteidigen gesellschaftliche, soziale, kulturelle und politische Errungenschaften mit aller Kraft und in unterschiedlichsten Bündnissen.“
Das Festival ist ein besonderer Begegnungsort für Kunst, Kultur und Gesellschaft. Hier treffen abseits vom Alltag unterschiedlichste Menschen zusammen und schaffen einen Ort der Verbundenheit in bewegten Zeiten. „Das Festival stärkt aktiv die Abwehrkräfte der Zivilgesellschaft und ihrer utopischen Potentiale“, sagt Susi Schreiber vom Kulturkosmos.
Verantwortungsvoller Umgang mit Herausforderungen
Durch vielschichtige Vorsichtsmaßnahmen und achtsamen Umgang aller miteinander konnte die Fusion – trotz der Unterbrechung am Donnerstag durch einen Brand außerhalb des Geländes und trotz der großen Hitze – verantwortungsvoll realisiert werden. Der Kulturkosmos dankt allen Beteiligten, die das möglich gemacht haben.
Klar sei aber auch, dass die Klimakrise nicht auf dem Festival in Lärz mit Feierpausen, Trinkwasserstellen, Wassersprenklern und Solidarität gelöst werden wird: „Wenn die Bundesregierung weiterhin den Klimakollaps aktiv befeuert, werden Festivals im Sommer schon bald der Vergangenheit angehören. Extremwetter wie diese Hitzewelle zeigen klar und deutlich, dass die schwarz-rote Bundesregierung endlich handeln muss, damit es nicht noch viel schlimmer wird“, sagt Susanne von Essen vom Kulturkosmos.
At.tension im September 2026 und nächste Fusion 2028
Die großen Bühnen werden am heutigen Sonntag um 22 Uhr schließen, danach klingt das Festival bis Montag aus. Die Abreise ist in vollem Gang und wird bis zum kommenden Mittwoch abgeschlossen sein, der Abbau dauert noch etwa zwei Wochen an.
Von 3. bis zum 6. September 2026 veranstaltet der Kulturkosmos e.V. die 11. Ausgabe des Theaterfestivals at.tension. Mit dem Areal „Unteres Schloss“ bespielt die at.tension erstmals eine Außenspielstätte in Mirow und wird dort über fünf Tage zeitgenössischen Zirkus des der internationalen Gruppe My!Laika erlebbar machen. Weitere Informationen zur at.tension: https://attension-festival.de/
Das nächste Fusion Festival wird hingegen erst 2028 stattfinden. In einem Jahr der Pause werden der Kulturkosmos Müritz e.V. und das Fusion-Netzwerk Batterien aufladen und Weiterentwicklungsprozessen Raum geben.

Ist doch schön, wenn man den real existierenden wirtschaftlichen und kulturellen Niedergang eines Landes einfach mal wegfeiern kann und das linke Utopia im Rausch der Sinne als Paralluniversum wahrnehmen darf.
Die Linke hat wenigstens eine Utopie, wo die Entwicklung hingehen könnte. Die andere Seite schwafelt ja nur vom „Wachstum“, was keine langfristige Perspektive hat.
Die Linke als Partei, die die wirtschaftlichen und sozialen Ressourcen zugunsten der Menschen verschenken möchte, die nie dazu beigetragen haben, dass überhaupt Geld und Strukturen da sind? Ah ja.
Von der Partei habe ich nicht gesprochen/geschrieben. Ich meinte die Linke als solches.