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Am kommenden Donnerstag und Sonntag ist letztmals im Rahmen von zwei Veranstaltungen die von den Buchhändlern Grit und Peter Schmitt initiierte Ausstellung „abgestempelt – judenfeindliche Postkarten“ in der Aula des Unteren Schlosses zu besichtigen. Die Schmitts sprechen von einem großen Erfolg der Ausstellung, in den acht Wochen von montags bis donnerstags in der Ferienzeit kamen knapp 2.500 Besucher, deren Resonanz ausschließlich positiv war. Der Aufwand, eine solche Ausstellung nach Mirow zu holen, hat sich gelohnt, so Grit und Peter Schmitt.

Donnerstag 10. September – Als die Stolpersteine nach Mirow kamen – Gespräch

Brigitte Haß, Karola Kahl, Helga Wilhelm und Klaus Mewes erzählen von dem langen und mühsamen Weg, bis die Stolpersteine endlich nach Mirow kamen. Vermittelt wird auch ein kleiner Einblick in das einstige jüdische Leben in Mirow.

Unteres Schloss Mirow – Beginn 18:30 Uhr – Eintritt frei

Sonntag 13. September – „Jüdisches Leben in Mecklenburg“ mit Dr. Robert Kreibig

Jüdisches Leben in Mecklenburg ist seit dem 13. Jahrhundert nachgewiesen. Historisch prägten bis zu 45 jüdische Gemeinden mit rund 7.000 Mitgliedern zwischen 1845 und 1945 das regionale Leben. Heute existieren in Mecklenburg-Vorpommern wieder aktive jüdische Gemeinden in Schwerin und Rostock mit insgesamt rund 1.200 Mitgliedern. Dr. Robert Kreibig nimmt uns mit auf eine kurze Reise über das jüdische Leben in Mecklenburg. Dabei wird man auch Station in Röbel machen, wo Kreibig, ein studierter Psychologe und Volkswirtschaftler, die Synagoge restauriert und zu neuem
Leben erweckt hat.

Unteres Schloss Mirow – Beginn 10:30 Uhr – Eintritt frei
ab 10:00 Uhr Abschied von der Ausstellung bei Gesprächen, Kaffee und Getränken,
Süßem und Herzhaftem

Die beiden Buchhändler freuen sich auf regen Besuch