Die Kohlmeise erkennt wohl jeder, aber auch am Gesang? Foto: Frank Seemer
Im Frühling vereinen sich die vielen unterschiedlichen Vogelgesänge zu einer stimmgewaltigen Sinfonie des Waldes. Der Ranger weiß, wer da singt. Vor allem aber übersetzt er die geheime Sprache der Vögel. Ist es tatsächlich eine Liebeserklärung, die da vertont wird, oder versuchen die gefiederten Musiker aus voller Kehle ihr Revier abzustecken? Vielleicht werden auch Artgenossen mit lautstarkem Gezeter vor drohender Gefahr gewarnt.
Am 21. März um 19 Uhr zeigt der Sieben e.V. Carpin den preisgekrönten Film „In die Sonne schauen“ von Mascha Schilinski aus dem Jahr 2025. Er wird im Gemeindesaal an der Feuerwehr in Carpin aufgeführt.
Über rund 100 Jahre und vier Generationen von (vor allem) Frauen spannt Schilinski einen assoziativen, magisch-realistischen, formal wie erzählerisch gewagten Bogen, der ausschließlich in einem Gehöft in der Altmark in Sachsen-Anhalt angesiedelt ist und die Geister der Vergangenheit und der Gegenwart durchmisst. Virtuos wechselt der Film immer wieder die Zeitebenen und -perspektiven, die Erzählstimmen und auch die formalen Mittel. (…) Was diese Frauen über die Generationen hinweg miteinander verbindet, sind ähnliche Erfahrungen und sich wiederholende Muster. Es geht um Ausbeutung, Anpassung und Unterdrückung (auch der eigenen Gefühle, Nöte und Bedürfnisse), um Lebenslust und Todessehnsucht, um die stillen Schreie gegen die Unterdrückung. Sie leben in einem patriarchal-autoritären System, das bevölkert wird von den Geistern der Vergangenheit, in einem Zwischenreich zwischen dem Jetzt und dem Reigen des Vergangenen und der Verstorbenen, die hier ganz selbstverständlich in die Gegenwart hinein wirksam sind.
Die Uraufführung des Films fand im Rahmen der Internationalen Filmfestspiele von Cannes im Mai 2025 statt, wo der Film mit dem Preis der Jury ausgezeichnet wurde. Im selben Jahr wurde „In die Sonne schauen“ als deutscher Vorschlag für die Kategorie Bester Internationaler Film der Oscarverleihung 2025 vorgeschlagen. Im selben Jahr folgten acht Nominierungen für den Europäischen Filmpreis.
Am heutigen Morgen kam es gegen 5.30 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der B 198 zwischen Carpin und Möllenbeck. Nach bisherigen polizeilichen Erkenntnissen befuhr ein 24-Jähriger die B 198 mit seinem Pkw VW. Gleichzeitig hat die 56-jährige Fahrerin eines Pkw Skoda aus der Einmündung nach Bergfeld auf die B 198 fahren wollen. Hierbei habe sie den VW übersehen, welcher sich von links näherte. In weiterer Folge kam es zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge, durch welchen die 56-Jährige schwer und der 24-Jährige leicht verletzt wurden.
Aufmerksame Mitbürger werden es schon längst bemerkt haben: Seit einiger Zeit hängen an den Feuerwehrhäusern in Carpin und Thurow zwei auffällige rote Kästen mit der Aufschrift „AED“. Sie enthalten Automatische Externe Defibrillatoren, die für den Gebrauch durch Laien nicht nur geeignet, sondern sogar ausgelegt sind. Im Falle eines medizinischen Notfalls kann jedermann auf dieses Gerät zugreifen.
Am 3. Mai wird es sportlich in der Kirchengemeinde Wanzka. Gemeinsam sollen mit dem Fahrrad die umliegenden Kirchen erkundet werden. Jede Kirche ist eine Station: Von der Dorfkirche Blankensee aus geht es über Wanzka, Rödlin, Thurow, Carpin und wieder nach Blankensee zurück, wo Kaffee und Kuchen warten.
Nach Beginn des neuerlichen Schneefalls in den gestrigen Abendstunden ereigneten sich im Bereich des Polizeipräsidiums Neubrandenburg mehr als ein Dutzend Verkehrsunfälle im Zusammenhang mit den winterlichen Straßenverhältnissen. Im Bereich der Ortslage Roggentin kamen im Zeitraum von 17 bis 17.25 Uhr zwei PKW von der Fahrbahn ab und beschädigten hier jeweils Verkehrszeichen. Insgesamt entstand dabei ein Sachschaden von ca. 2000 Euro.
Verkehrssicherung im Müritz-Nationalpark. Foto: NPA Müritz
Im Bereich der B 198 werden vom 27. bis zum 29. November Maßnahmen zur Verkehrssicherung durchgeführt, um eine sichere Nutzung der Strecke zu gewährleisten. Diese Maßnahme wird zwischen dem neuen Funkturm und Dianenhof bei Carpin durchgeführt und umfasst u.a. das Entfernen von „Gefahrenbäumen“.
Am heutigen Sonnabend gegen 15.45 Uhr, ereignete sich auf der B198 zwischen Möllenbeck und Carpin, ein Verkehrsunfall mit vier leicht verletzten Personen. Nach derzeitigem Kenntnisstand befuhr ein 59-jähriger Ford-PKW-Fahrer die B198 und geriet nach eigenen Angaben auf Grund von Sekundenschlaf auf die Gegenfahrbahn. Dort kollidierte sein Fahrzeug seitlich mit einem entgegenkommenden PKW Ford. In der weiteren Folge überschlug sich der PKW des 59-Jährigen mehrfach, stieß in die Leitplanke und kam auf der Beifahrerseite liegend zum Stillstand.
Der andere beteiligte PKW geriet nach dem Zusammenstoß ebenfalls in die Leitplanke. Der 59-Jährige, seine 50-jährige Beifahrerin und die 67- und 65-jährigen Insassen des anderen PKW wurden bei dem Unfall leicht verletzt und in die Kliniken Neustrelitz und Neubrandenburg gebracht. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und wurden durch einen Abschleppdienst geborgen. Der entstandene Gesamtsachschaden wird auf etwa 33.000 Euro geschätzt.
Zur Unfallaufnahme und Bergung der Fahrzeuge erfolgte eine zweieinhalbstündige Vollsperrung der B198. Zur Reinigung der Unfallstelle waren Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren Carpin und Thurow im Einsatz.
Am kommenden Sonnabend, den 11. Mai, findet in Carpin das Frühlingsfest statt. An der Feuerwehr, Lindenstraße 46, erwartet die Besucherinnen und Besucher von 11 bis 17 Uhr ein buntes Programm. Das Kunsthaus lädt alle Kinder in die Bastelwerkstatt ein, auf dem Flohmarkt gibt es schöne Fundstücke zu entdecken und für das leibliche Wohl ist gesorgt.
Johannes Arlt nimmt auf Einladung der Bürgermeisterin der Gemeinde Carpin, Karin Doster-Di Rosa, ab 14 Uhr vor Ort teil. Der Bundestagsabgeordnete ist gespannt auf interessante Gespräche und freut sich auf einen abwechslungsreichen Nachmittag. Er bedankt sich bei den Verantwortlichen für ihren Einsatz. „Die Gemeinde hat mit viel Herzblut das Fest vorbereitet. Ihr Engagement zeigt, wie lebendig die Gemeinschaft im ländlichen Raum unserer Region ist“, sagt Johannes Arlt.
In der Nacht vom 7. zum 8. November ist es zum Diebstahl von 30 Enten von einem Grundstück in der Lindenstraße in Carpin gekommen. Die Täter haben sich von einem benachbarten frei zugänglichen Grundstück auf das umfriedete Grundstück begeben, welches teilweise direkt an die dort verlaufende Bundesstraße 198 angrenzt. Anschließend haben die Kriminellen 30 Mulardenenten mit einem Einzelgewicht zwischen 2,5 und 3,0 kg aus dem Freigehege entwendet. Der Wert dieser 30 Enten wird auf ca. 500 Euro geschätzt.
Die Ermittlungen wegen des Diebstahls werden in der Kriminalkommissariatsaußenstelle Neustrelitz geführt. Dazu werden Zeugen gesucht. Wer auffällige Personen- oder Fahrzeugbewegungen im Bereich der Lindenstraße bzw. der B198 in Carpin bemerkt hat oder andere sachdienliche Hinweise zu dem Entendiebstahl geben kann, meldet sich bitte bei der Polizei in Neustrelitz unter 03981-258 224 oder im Internet unter www.polizei.mvnet.de.