Auch in diesem Jahr haben mich wieder zahllose Glückwünsche zum Geburtstag erreicht, die ich unmöglich einzeln beantworten kann. Zum Glück habe ich ja diesen meinen Blog. Also per Tastatur ein ganz herzliches Dankeschön für die vielen Grüße und guten Worte, ich war einmal mehr gerührt von so viel Aufmerksamkeit.
Katja Thiede ist die Initiatorin des Female Ping Pong Clubs.
Es begann ganz spontan: Beim ersten Ping Pong Palooza – dem Neustrelitzer Tischtennisturnier für alle und jede:n – fand sich eine Gruppe tischtennisbegeisterter Frauen zusammen und beschloss, einfach gemeinsam weiterzuspielen. Kein Verein, keine Strukturen, kein Druck. Sie trafen sich zum lockeren Spielen bei Palooza-Initiatorin Katja Thiede vor der Haustür oder an der Steinplatte am Carolinum. Dass daraus ein konstantes Angebot mit eigenen Räumen, Themenabenden und einer wachsenden Gemeinschaft werden würde – damit hatte anfangs niemand gerechnet.
Seit Januar 2025 hat das Format einen festen Ort: den Ping Pong Salon in der Elisabethstraße 33. Jeden Montag von 16.30 bis 18.0 Uhr steht er allein den Frauen offen, Anfängerinnen wie Fortgeschrittenen, mit Kind oder ohne, in jeder Lebensphase. Eine Anmeldung ist nicht nötig, Schläger und Bälle gibt es vor Ort.
Raum für Austausch
Über den Sport hinaus ist der Club zu einem Ort für echten Austausch geworden. Ein Frühstück für Alleinerziehende brachte Menschen zusammen, die ähnliche Herausforderungen kennen. Bei einem Gastspiel des populären Ostfrauensalons tauschten sich Frauen aller Generationen darüber aus, wie sich ihre ostdeutsche Herkunft auf ihr Leben im Hier und Jetzt auswirkt. Beim Hormon Ping Pong sprachen Frauen offen über die Wechseljahre, ein Thema, das im Alltag selten Raum findet. Eine zweite Ausgabe des Formats ist bereits in Planung. Und das Programm wächst weiter: Wer ein Thema einbringen möchte, das sie bewegt, kann den Club aktiv mitgestalten.
Platte statt Hamsterrad
Auch die Spontaneität des Anfangs hat sich der Club bewahrt. Wer gerade in der Nähe ist – auf dem Rückweg vom Amt, zwischen zwei Terminen, mit noch einer Stunde bis zum nächsten Fixpunkt im durchgetakteten Alltag – kann einfach reinkommen. Es ist keine Sporttasche nötig, keine Vorbereitung, keine Erklärung. Ankommen, sich freispielen, Kaffee trinken und durchatmen: Für all das ist hier Raum.
Der Female Ping Pong Club ist ein gemeinnütziges Projekt, das auf finanzielle Unterstützung angewiesen ist, um bestehen zu können. Eine freiwillige Mitgliedschaft ist ein möglicher Weg. Mitglieder werden mit zusätzlichen Angeboten belohnt, darunter kostenfreie Einzeltrainings, ein Club-Shirt sowie – bei Bedarf – Kinderbetreuung während der Spielzeiten.
Die Gefahr der „Betrinkung“ besteht bei mir eher nicht. Dieser Tage wurde ich gleich mehrfach an Badestellen der Kleinseenplatte per Aushang vor der Gefahr einer „Ertrinkung“ gewarnt. Das Wort ist mir dermaßen ins Vokabular geschossen, dass ich es gleich mal adaptiere. Besser wird es nicht. Zumindest steht die eine Deutsch-Entgleisung ebenso wie die andere nicht im Duden. Jedenfalls noch nicht…
Genug der Einleitung, bleiben wir beim Trinken. Und da dürfte heute ein Hochgeistiger fällig sein, oder auch zwei von der Sorte. Schließlich habe ich per 1. März eine Schnapszahl auf dem Konto. Die erste in der Strelitzius-Geschichte, und das steht bei allem Lebensmut zumindest fest, auch die letzte. Mein Blog hat sich heute vor elf Jahren ins Internet gewagt und sich seitdem bravourös geschlagen.
In gemütlicher Runde, vorn rechts Stadtpräsident Max Odebrecht.
Mit einer festlichen Mitgliederversammlung hat der StädteBANDE e.V. am gestrigen Freitagabend in seinen Räumlichkeiten in Neustrelitz-Kiefernheide den 4. Geburtstag des rührigen Vereins begangen. An der Feier nahmen auch Stadtpräsident Max Odebrecht, die Kulturbeauftragte der Stadt Andrea Meifert, Sponsoren und Unterstützer teil. Im Kreis der Gäste Estelle und Tilda vom Tanzhaus der Deutschen Tanzkompanie, mit dem der StädteBANDE e.V. partnerschaftlich verbunden ist. Strelitzius hat den 16 Mitglieder starken Verein von Beginn an in seinem Blog begleitet und freute sich über die Einladung.
An jedem der drei Krankenhausstandorte des DBK gibt es ein Bonhoeffer-Relief der Künstlerin Ricarda Wyrwol, dieses ist in Altentreptow zu sehen. Foto: DBKNeubrandenburg
„Es gibt kaum ein beglückenderes Gefühl, als zu spüren, dass man für andere Menschen etwas sein kann.“ Dieses Zitat von Dietrich Bonhoeffer ist nicht nur ein Sinnbild für sein Leben, sondern auch für die Arbeit in einem Krankenhaus, wo Menschen anderen Menschen helfen. Das Klinikum Neubrandenburg trägt seit 2002 den Namen des Theologen und Widerstandskämpfers, dessen Geburtstag sich am 4. Februar zum 120. Mal jährt. „Mit der Namensgebung tragen wir dazu bei, dass sein Wirken nicht in Vergessenheit gerät“, heißt es in einer Mitteilung.
Aus Anlass ihres 10-jährigen Jubiläums feiert die Musikbrennerei Rheinsberg am 31. Oktober eine Halloweenparty mit schauriger Musik, gruseligen Texten und viel Spaß! Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten! Beginn 19.30 Uhr, Ende etwa 23 Uhr.
Heute feiert Ursula (Uschi) Wolff einen besonderen Meilenstein: Die älteste Einwohnerin der Mecklenburgischen Kleinseenplatte ist 102 Jahre alt geworden. Geboren und lange Zeit in Wustrow beheimatet, hat Ursula Wolff dort insgesamt 92 Jahre gelebt, bevor sie vor zehn Jahren in das Pflegezentrum Priepert zog. Dort führt sie seitdem ein erfülltes Leben in einer schönen 2-Zimmer-Wohnung im Betreuten Wohnen.
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Pflegestützpunktes Waren Britta Parsczenski, Jana Roeseler, Ellen Lemke, Lydia Troff und Manfred Wüpper (von links). Foto: LK MSE
Am gestrigen Montag beging der Pflegestützpunkt Waren seinen fünften Geburtstag. In einer Videobotschaft unterstrich Stefanie Drese, Ministerin für Soziales, Gesundheit und Sport M-V, seine Wichtigkeit: „Als vierter Stützpunkt im großen Landkreis Mecklenburgische Seenplatte ist er ein bedeutsamer Baustein für ein flächendeckendes und wohnortnahes Beratungsangebot.“
Thomas Müller, Vizelandrat der Mecklenburgischen Seenplatte, feiert heute seinen 60. Geburtstag. Zu den ersten Gratulanten mit einem „Hol di fuchtig!“ gehörten Bürgermeister Henry Tesch sowie die Mirower Stadtvertreter Christine Kittendorf , Waltraud Fahrnow und Martina Heyden (von links) im Namen vieler Freude, Unterstützer und Partner. Strelitzius schließt sich von dieser Stelle aus den guten Wünschen an.
Zu meinem gestrigen Geburtstag haben mich unendlich viele Glückwünsche auf allen meinen Kanälen erreicht. Die haben gutgetan. Unmöglich kann ich jedem einzeln antworten. Danke an euch alle da draußen, die Ihr an mich gedacht habt. Man liest sich!