Am Freitag, den 2. Oktober, ist wieder „Nacht der deutschen GemEINHEIT“ in der Musikbrennerei Rheinsberg. Diesmal zu Gast: Gisela Oechelhaeuser! Sie wird gemeinsam mt Gastgeberin Jane Zahn deutsch-deutsche Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft kabarettistisch durchleuchten. Das verspricht großen Spaß!
Im Rahmen des Tucholsky-Literaturfestivals in Rheinsberg bietet die Musikbrennerei am 19. September um 19.30 Uhr einen Tucholsky-Abend mit Chansons und Texten. Andrea Held und Frank-Burkhard Habel präsentieren ihr Programm „Tucholsky – ein rastloser Mensch“, umrahmt von Chansons aus der Feder von Kurt Tucholsky, gesungen von Jane Zahn. Am Klavier begleitet Irina Waldow.
„TOP MUMS“: Der Wahnsinn geht weiter! Stefanie Bremerich und Alexandra Broneske schlagen wieder zu: In der Musikbrennerei Rheinsberg sind zwei Teufelsweiber wieder völlig außer Rand und Band. Ging es im letzten Jahr bei ihrem begeisternden Auftritt um Männer, Liebe und Musik, so geht es jetzt um Mütter, Kinder und Musik aus allen Stilarten und Epochen.
Detlev Schälicke haut beim Boogie-Woogie in die Tasten.
Unter dem Titel „Im-PRO-vokation“ spielen Hans-Karsten Raecke und Detlev Schälicke am kommenden Sonnabend, 15. August, ab 19.30 Uhr, mit- und gegeneinander Jazz und Neue Musik. Dazu rezitiert Jane Zahn Gedichte aus vier Jahrhunderten (aber vor allem von heute) zum Thema Sommer. Anschließend sind alle eingeladen zu einer Jam-Session.
Zum fünften Mal veranstaltet die Hans-Karsten-Raecke-Stiftung für Neue Musik unter dem Motto „12 vor 5 – Frieden ist machbar, Herr Nachbar!“ eine Stunde der Musik für Frieden, gegen Kriegshetze und Aufrüstung am Mittwoch, den 12. August, um 16.48 Uhr, in die Musikbrennerei Rheinsberg. Musik, Lieder und Texte u.a. von Bert Brecht und Kurt Tucholsky sollen einladen, künstlerisch den Wert von Frieden und die Schrecken des Krieges zu erfahren.
Rasmus Raecke, Tatyana Kashytska, Diego Uzal, Katharina Uzal, Leonid Tenenbaum (von links).
Musique á la mode – am Sonnabend, den 8. August, spielt das Raecke-Streichquartett mit dem Klarinettisten Diego Uzal in der Musikbrennerei ein Konzert, wie es am Hofe von Prinz Heinrich stattfinden könnte. Dieser hätte sich zu seinem Geburtstag nicht mit 300 Jahre alter Musik abspeisen lassen, er hätte Zeitgenössisches gefordert! Und das gibt es an diesem Abend in der Musikbrennerei: Das 1. Streichquartett von Hans-Karsten Raecke und Mozarts Klarinettenquintett. „So…- ein Warnlied“ für Klarinette und Begleitband von Hans-Karsten Raecke, das Trio für Klarinette, Flügel und Violoncello „Avant qu’il disperse le son“ von Diego Uzal und drei Stücke für Streichquartett von Mendelssohn-Bartholdy. Zeitgenössisches damals und heute.
Schwierige Zeiten erfordern drastische Maßnahmen. Zum Beispiel einen Gang ins Kabarett am Freitag, 31. Juli, 19.30 Uhr, in der Musikbrennerei Rheinsberg, Königstr. 14 ( Toreinfahrt). Für alle, die noch keine Lust auf Resignation haben, wieder richtig lachen wollen oder meinen, dass der Partner endlich mal vor die Tür muss, gibt es das brandaktuelle Programm „Dumm gelaufen“ der Humorprofis Henning Ruwe und Martin Valenske.
Foto: Haus Königstr. 14, Copyright Hans-Karsten-Raecke-Stiftung für Neue Musik
Die Zeiger der „Doomsday-Clock“ zeigen bereits 85 Sekunden vor 12 – so nahe schätzen die Internationalen Wissenschaftler gegen den Atomkrieg die Gefahr ein. „Wir von der Musikbrennerei Rheinsberg haben noch Hoffnung, dass die Katastrophe Krieg aufhaltbar ist, und wollen auch anderen mit unserer Musik, unseren Liedern und Texten Mut machen“, heißt es in einer Einladung zur Veranstaltung „12 vor 5 – Frieden ist machbar, Herr Nachbar!“
„Kotzen ist noch kein Gespräch“: Saukomisch und pointiert wie immer, liest die Kabarettistin Gisela Oechelhaeuser am kommenden Freiag, 24. Juli, in der Musikbrennerei Rheinsberg aus ihrem neuen, noch nicht veröffentlichten Buch. Ihre Erfahrungen mit Kommunikation von der Bühne und anderswo hat Gisela Oechelhaeuser darin zusammengefasst und bühnengerecht aufgearbeitet.
Am Sonnabend, den 18. Juli, um 18.30 Uhr, ist Uli Höhmann mit seinem Presse-Kabarett „Gab’s Tote?“ in der Musikbrennerei Rheinsberg auf – bereits im letzten Jahr begeisterte er mit seiner Performance hier das Publikum.
Uli Höhmann hat DNA – Degenerative Nachrichtenallergie. Eine Verschleißerscheinung, die ihn nachrichtenmüde macht. Was ziemlich semi-ersprießlich ist, denn er ist Journalist. Seit über zwanzig Jahren steht er hinter dem Radiomikrofon und hat eigentlich gedacht, er kann sich auf seine Routinen verlassen wie auf eine alte Scheibe Toastbrot, die so trocken ist, dass nichts mehr schimmelt. Ein schönes Bild für den Redaktionsalltag übrigens. Dann kam die Diagnose.
Davon erzählt er genauso wie von seinen vielen Interviews mit den Kleinen und den ganz Großen, den Normalen und den Absurden. Uli Höhmann grillt die KI, markuslanzt sich an eine missbrauchte Tastatur und erzählt, wie man gelungene Interviews führt, was der Unterschied zu einem Expertengespräch ist und weshalb sämtliche Fragetechniken völlig schnurz sind, wenn man Ministerpräsidenten interviewt. Außerdem erfährt man, was Weihnachten mit der Bundesliga zu tun hat. Er begegnet Krisenreportern, dem Hütehund Pontiusle, der eine Berberitze im heiligen Land ankläfft und und und … Sie alle bringt er zum Klingen – allein mit seiner Stimme. Denn die ist alles andere als müde. Sie will bloß keine Nachrichten mehr sprechen.
Uli Höhmann schreibt, spricht und produziert seit 25 Jahren Glossen, Satiren, Comedies und Szenen für öffentlich-rechtliche Radiosender. Seit 2018 zieht es ihn immer mehr auf die Bühne zu Poetry Slams und vor allem Kabarett. „Gab’s Tote?“ ist sein zweites Solo, mit dem er das Genre Pressekabarett begründet hat. 2021 war Uli Höhmann Stipendiat des ersten Zungenspitzerseminars. 2023 ist er hessischer Landesmeister im Poetry Slam geworden, 2024 Vizemeister.