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Auch in diesem Jahr haben mich wieder zahllose Glückwünsche zum Geburtstag erreicht, die ich unmöglich einzeln beantworten kann. Zum Glück habe ich ja diesen meinen Blog. Also per Tastatur ein ganz herzliches Dankeschön für die vielen Grüße und guten Worte, ich war einmal mehr gerührt von so viel Aufmerksamkeit.
Den ersten Gratulanten hatte ich schon eine Woche vorfristig am Telefon, kleine Kalenderpanne, den letzten gestern kurz nach 20 Uhr im Mail-Eingang, wobei der Freund nur einer Ahnung gefolgt war. Er sei sich des Datums nicht sicher, aber gute Wünsche könnten ja nicht schaden. Recht hat er. Sogar von Bord eines Kreuzfahrtschiffes wurde ich beglückwünscht, Bürgermeister erwiesen mir die Ehre und Herzog Borwin zu Mecklenburg, Blumen standen vor meiner Tür und die Holde hat mir zum Frühstück den neuesten Fitzek neben das Sektglas gelegt.
Mit meiner besseren Hälfte war ich dann gestern auch im Restaurant „Alter Hafen“ im brandenburgischen Mildenberg speisen, dazu demnächst mehr hier im Blog, und der Festtag wurde mit dem Film „Die Ältern“ im Wesenberger Kino beendet. In beiden Fällen meine uneingeschränkte Empfehlung, gastronomisch wie cineastisch.
Einen Glückwunsch möchte ich mit meinen Lesern teilen. Meine Blogfreundin Angelika Hofstetter hat mir „für die Leichtigkeit des Seins“ mit einer verbalen Umarmung Worte von Rainer Maria Rilke zum Wiegenfest angedeihen lassen. Ich wiederum grüße alle Frauen in der Runde zu ihrem heutigen Ehrentag. Lasst es euch gut gehen!
Du must das Leben nicht verstehen…
Du musst das Leben nicht verstehen,
dann wird es werden wie ein Fest.
Und lass dir jeden Tag geschehen
so wie ein Kind im Weitergehen
von jedem Wehen
sich viele Blüten schenken lässt.
Sie aufzusammeln und zu sparen,
das kommt dem Kind nicht in den Sinn.
Es löst sie leise aus den Haaren,
drin sie so gern gefangen waren,
und hält den lieben jungen Jahren
nach neuen seine Hände hin.
(Rilke – aus „Mir zur Feier“, 1909)


