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Die Kellerbühne FreiGespielt ist am späten Nachmittag im Bürgerbegegnungszentrum „Alten Feuerwehr“ noch einmal vom Publikum gefeiert worden. Zum letzten Mal führte die Komödientruppe ihr Stück „Es fährt kein Zug nach Irgendwo“ nach der Vorlage von Winnie Abel (Mainz) auf und erhielt dafür lang anhaltenden Applaus. Unter den Zuschauern viele Frauen, die an ihrem Ehrentag besonders begrüßt und mit guten Wünschen der Theaterleute bedacht wurden. Auch eigens eingeladene Bahn-Mitarbeiter – „das halten wir aus“ – konnten ihre Freude am Dargebotenen trotz aller Kritik an der Deutschen Bahn nicht verbergen.

Mit seinen 13 ausverkauften Vorstellungen, nicht mitgerechnet die öffentliche Generalprobe, hat das Ensemble weit mehr als 1000 Besucher mit „Es fährt kein Zug nach Irgendwo“ begeistert. Der Run auf die Tickets, erstmals über die Touristinformation der Kleinseenplatte vertrieben, ist auch 24 Jahre nach Gründung der Kellerbühne augenscheinlich ungebrochen. Längst kommen die Theatergänger nicht nur aus der Kleinseenplatte. Und zur Erfolgsbilanz der letzten Wochen gehört auch das Catering durch die Carolinum Mensa, die ihren Anteil an der allzeit fröhlichen Stimmung zu verbuchen und sich bei ihrem Debüt an der Seite der FreiGespielten bestens empfohlen hat.

Zum Abschied rückten die Mimen winkend an die Kante der Bühne vor, um ihren Fans so nah wie möglich zu sein. Was noch kein endgültiger Abschied gewesen sein muss. Zu den nächsten Plänen der Truppe war heute noch nichts zu erfahren. Trotz des enormen Erfolgs die Botschaft der Keller-Mimen, immerhin fast ein Vierteljahrhundert nach Gründung: Erst mal sacken lassen, und dann weitersehen. In den nächsten vier Wochen sollte es Klarheit geben. Darauf gespannt ist auch Bürgermeister Henry Tesch, der zur Spielzeitauswertung an seinen Tisch einladen will. Am kommenden Mittwoch wird die Bühne in der „Alten Feuerwehr“ abgebaut.

Die Keller-Mimen haben eine tolle Spielzeit hingelegt: hinten von links Martina Wenk, Marlies Kahl, Monika Meyer, Kathrin Müller, davor Haidrun Pergande, Gerhard Möhl, André Gross, Roland Tuma, ganz vorn Martina Buchert.