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Der EFV Pro Schiene, der sich aktiv für den Erhalt und Weiterbetrieb der Kleinseenbahn RB 16 von Mirow nach Neustrelitz eingesetzt hatte, hat aktuell Konzepte entwickelt, um auch dem Südbahnhof in Neustrelitz wieder eine größere Bedeutung zu verleihen. Derzeit dient der Südbahnhof lediglich als Abstellanlage für Güterwagen und für gelegentliche Holzverladungen.

„Wir möchten die Wiederanbindung der Strecke Mirow – Neustrelitz an den Südbahnhof sowie danach, die Verlängerung der RB 16 bis zu einem neuen Haltepunkt in der Nähe eines gerade entstehenden Indoor Freizeitparks erreichen. Die Betreiber des Indoor-Freizeitparks haben uns gegenüber bereits ein großes Interesse an einem solchen Haltepunkt bekundet“, heißt es in einer Pressemitteilung. Es wäre aber auch eine Maßnahme zur Entlastung des Hauptbahnhofs und würde zu einer Verbesserung der Fahrplanstabilität des Taktknotens Neustrelitz führen, insbesondere bei Verspätung von Zügen aus Richtung Neubrandenburg. Außerdem würde durch diesen Haltepunkt der Gewerbepark Ost erschlossen. Die gesamte zusätzliche Streckenlänge betrage lediglich 1,1 Kiometer und sei mit relativ geringem Aufwand zu realisieren.

„Wir bitten deshalb die Kommunalpolitiker des Landkreises, der Stadt Neustrelitz und der umliegenden Ämter um Aufmerksamkeit für dieses Projekt und um dessen Befürwortung gegenüber den Entscheidungsträgern für den Schienenpersonennahverkehr in M-V“, heißt es abschließend. Eine Verlängerung der RB 16 um diesen kurzen Abschnitt wäre bei relativ geringen Mehrkosten sicher mit einem erhöhten Fahrgastaufkommen verbunden.