Der Hörsaal in der Hochschule Neubrandenburg war gut gefüllt.
„Das beste Alter ist jetzt“ – unter diesem Titel veranstaltete der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte am 28. Februar einen Fachtag. In der Hochschule Neubrandenburg hatten Interessierte die Möglichkeit, sich über das Seniorenpolitische Gesamtkonzept des Landkreises zu informieren.
Nach einem Vortrag von Greta Silver zum Thema „Alter als Start-Up“ konnten die Gäste Workshops und Vorträge über verschiedene Themen des Älterwerdens besuchen und mitdiskutieren. So wurde z.B. über soziale und gesundheitliche Fürsorge oder Rahmenbedingungen für ein engagiertes Ehrenamt gesprochen, aber auch die aktuelle Pflegesozialplanung für den Landkreis MSE vorgestellt.
Rund 40 Vertreterinnen und Vertreter von Vereinen und Verbänden sowie Ämtern und Anrainergemeinden des Tollensesees kamen vergangene Woche im Haus der Kultur und Bildung zu einem großen Auftakt-Workshop zusammen. Gemeinsames Ziel der Teilnehmenden ist es, das Tourismuskonzept für den Tollensesee im Speziellen und die Tollense-Region im Allgemeinen zu konkretisieren.
Für den fachlichen Input sorgten Friederike Gaß und Tanja Brunnhuber von den Projektbüros Tour Konzept und destination to market, die das Projekt und den weiteren Prozess sowie erste Analyse-Ergebnisse vorstellten. Seitens der Vier-Tore-Stadt brachten sich der erste stellvertretende Oberbürgermeister Peter Modemann sowie die zuständigen Fachabteilungen ein.
Breites Themenspektrum
Anwendung findet das Tourismuskonzept nach Fertigstellung auf ein ausgedehntes Einzugsgebiet, das vom Südzipfel des Tollensesees bis nach Altentreptow reicht. Dementsprechend groß ist auch das Interesse von Vereinen und Verbänden, schließlich spielen umfassende Themenbereiche wie Natur und Sport, Kultur und Geschichte, Gastronomie und Beherbergung bis hin zu Marketing und Digitalisierung eine zentrale Rolle und müssen bei der Konzepterstellung mitgedacht werden.
Nächste Schritte
Im Ergebnis des Workshops standen dann auch zahlreiche Ideen, Hinweise und Anregungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu Buche. Diese werden nun von den Planungsbüros aufgenommen, in die Analyse eingearbeitet und für die weitere Projektarbeit berücksichtigt.
„Wir freuen uns sehr über die rege Teilnahme der Akteure vor Ort und das große Interesse am Tourismuskonzept“, so Peter Modemann nach der Veranstaltung. „Nächster Schritt der Planungsbüros wird nun die Definition von Zielen und Strategien für die touristische Entwicklung der Region sein. Wir freuen uns sehr auf die weitere Zusammenarbeit mit den Akteuren“, so Modemann weiter.