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Betriebsbereitschaft, Käufer, Mecklenburg-Strelitz, Neustrelitz, Pächter, Sanierung, Wildhof

Eine der bekanntesten, über Jahre angesagtesten Gastroadressen der Residenzstadt Neustrelitz kann ab sofort wieder gepachtet oder auch gekauft werden. Ich habe mich gestern Mittag mit Eigentümer Andreas Krumme im „Wildhof“ getroffen, während der letzte Handwerker gerade das Haus verließ. Der Investor, auch durch das beeindruckend umgesetzte Mammutprojekt Schlosshotel in der Stadt bestens bekannt und geschätzt, hatte zwischen 2016 und 2018 den denkmalgeschützten „Wildhof“ für 1,5 Millionen Euro saniert und ihm zu neuer Pracht verholfen.
2018 wurde das nunmehrige Gasthaus, davor war hier eine Kita untergebracht, vom Pächter eröffnet. Sah es zunächst bei der Bewirtschaftung nach einem Volltreffer aus, nahm die Geschäftsbeziehung Anfang Februar dieses Jahres ein unerfreuliches Ende. In den vergangenen Monaten hat Krumme nach eigener Aussage noch einmal 50.000 Euro in den „Wildhof“ gesteckt, um ihn wieder auf Vordermann zu bringen und nach Sanierung einer erneuten Nutzung im Restaurant- und Beherbergungsbetrieb zuzuführen. Nun hofft der Unternehmer auf passende Bewerber und natürlich eine schnelle Wiedereröffnung. Auch viele Neustrelitzer und Leute aus dem Strelitzer Umland wünschen sich das mit Sicherheit. Ich gehöre unbedingt dazu, habe ich doch das Restaurant im vollen Glanz erlebt, später aber auch im sich abzeichnenden Niedergang.
Das Gebäude war 1818 vom Architekten Christian Philipp Wolff im Auftrag des Landesfürsten errichtet worden und bot unter anderem dem herzoglichen Wildmeister Wohnung. Neben dem rustikal eingerichteten Restaurantbereich mit Bar, Kamin und Terrasse vor alten Kastanien auf den malerischen Tiergarten hinaus punktet das repräsentative Objekt heute mit sieben vollklimatisierten, gemütlichen Zwei- und einem Einbettzimmer im Dachgeschoss sowie ausgedehnten Kellerräumen. Und in der geräumigen, gut ausgestatteten Küche muss ein Koch einfach zur Hochform auflaufen.
Die Auslastung der Gästezimmer unterschiedlicher Größe war laut Krumme nie ein Problem. Was den künftigen Betreiber angeht, so kann der 69-Jährige mit einer weiteren guten Nachricht aufwarten. Er will Gäste des Schlosshotels gezielt ins Restaurant des „Wildhofes“ umleiten. „Wir brauchen im Hotelrestaurant unbedingt ein bis zwei Ruhetage, das Arrangement wäre also von beiderseitigem Vorteil.“
Andreas Krumme bat mich noch, für Interessenten folgende Mailadesse zu veröffentlichen:
info@altstadtquartier-bielefeld.de







