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Fotos: Theresa Lange

Mit einem sommerlichen Open-Air-Tanzfest im Museumspark Ankershagen hat die Deutsche Tanzkompanie die Spielzeit 2025/26 beendet und blickt zufrieden auf eine Vielzahl von Produktionen und Vorstellungen zurück.

Über die gesamte Spielzeit hat das Ensemble 94 große und kleinere Vorstellungen absolviert. Dabei wurden mehr als 36.000 Zuschauer erreicht. „Wir haben in schwierigen Zeiten und nach langer Verunsicherung die gesteckten Ziele erreicht, schauen auf ein erfolgreiches, herausfordernd volles Programm – mit vielen beglückenden Momenten.“ sagt Marco Zabel, geschäftsführender Vorstand der Deutschen Tanzkompanie. „Unsere Liebe gilt dem Tanz und unserem Publikum, unser Dank allen Unterstützern und Kooperations- bzw. Gastspielpartnern.“ Das Ensemble geht nun in die Spielzeitpause, bevor pünktlich am 1. September der Probenbetrieb wieder startet.

Zu Beginn der mit „Tanz ist unser Element“ überschriebenen Spielzeit hatte die Tanzkompanie erstmals zu einem Tanz-Festival eingeladen. TA:NZ vereinte in Neustrelitz u.a. die vier professionellen Ballett- bzw. Tanzkompanien aus M-V. 

Die Saison-Bilanz 26/26 enthält drei Premieren: Das Märchenballett „Der kleine Prinz“ von Torsten Händler feierte im November Premiere – und brachte es seitdem auf 19 (!) Aufführungen. Im April erlebte „Erde – ein Tanzepos in zwei Akten“ (Choreographien: Monica Proenca und Emil Faski) seine enthusiastische gefeierte Uraufführung; im Juni folgt die Uraufführung von „Genesis – Das erste Kapitel“ (Choreographie: Vinicius da Silva).

Mit der planetarischen Reise von Saint-Exuperys „Kleinem Prinzen“ wurde ein großer Text als Tanzstück für die ganze Familie auf die Bühnen gebracht. „Erde“ stellt den Abschluss des mehrjährigen Elemente-Zyklus dar; das Werk lädt anhand zweier Sichtweisen und choreographischer Handschriften zur Befassung mit dem Element, vor allem aber mit Entstehen und Werden unseres Heimatplaneten ein, dabei wird die Erde ebenso als lebender Organismus wie als von den Menschen bedrohter Lebensraum präsentiert. Mit „Genesis“ wandte sich die Kompanie am Ende der Spielzeit der biblischen Schöpfungsgeschichte und den Urfragen der Menschheit zu.

Dazu kamen fünf Wiederaufnahmen (bzw. Neueinstudierungen), u.a. „Camille – ein getanzter Moment“, „Luft – Eine Tanzallegorie“ und „Schweben – halb du, halb ich“ sowie mehrere kleine Piecen. Die Wiederaufnahme von „Momentum – Wir tanzen weiter“ mit Choreographien der Ensemblemitglieder musste bedauerlicherweise aus Krankheitsgründen abgesagt werden.

Im Rahmen der bewährten Kooperation mit der Theater und Orchester Gesellschaft Neubrandenburg/Neustrelitz war die Tanzkompanie in gleich fünf Produktionen – allesamt Neuproduktionen –  vertreten (u.a. im Musical „My Fair Lady“ und in der Operette „Frau Luna“. Dazu zählten auch der Neustrelitzer Theaterball im Landestheater und die Operette „Die Csardasfürstin“ als diesjährige Freilicht-Festspielproduktion auf dem Schlossberg mit insgesamt 13 Aufführungen.