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Hat heute klare Worte gefunden: Velimir Jovanovic.

Die Fußball-Oberligisten der TSG Neustrelitz haben nach wie vor mit Findungsproblemen zu kämpfen. Am Nachmittag unterlagen sie beim SV Sparta Lichtenberg 1911 mit 1:4 (0:2). Die Elf von Coach Velimir Jovanovic war durch Gegentore in der 10. und in der 20. Minute frühzeitig in Rückstand geraten. Nach dem Seitenwechsel bauten die Lichtenberger durch Treffer in der 69. und in der 73. Minute den Vorsprung uneinholbar aus. Für Kosmetik sorgte Manuel Härtel, der in der Nachspielzeit (93.) nach einem Querpass am gegnerischen Keeper vorbei mühelos einschieben konnte.

Velimir Jovanovic total angefressen: „Wunsch und Realität liegen bei uns derzeit weit auseinander. Die tollen Hengste, die Trainingsweltmeister bekommen im Punktspiel nichts umgesetzt. Da schrumpfen die Eier, da wird schlecht verteidigt, da werden mühsam erarbeitete Chancen nicht umgemünzt. Die Stimmung ist hervorragend, aber nicht auf dem Platz. Da muss sich jeder einzelne unserer Spieler mal kritisch hinterfragen. Und einen Zusammenhalt der Mannschaft konnte ich heute überhaupt nicht erkennen.“

Mein Blogpartner nimmt Auftritte seiner Mannschaft wie heute auch persönlich. Schließlich habe er den Hut auf. Und es sei „einfach unfassbar“, was da geboten wurde. Er werde auch so deutlich in der Hoffnung, dass die Spieler seine Worte bei Strelitzius noch einmal lesen und vielleicht doch die richtigen Schlussfolgerungen ziehen.

Unsere Strelitzer Jungs stehen nach fünf Spieltagen jetzt auf dem vorletzten Tabellenplatz. Nächster Gegner der Neustrelitzer ist am kommenden Sonntag, 27. September, der Berliner AK als Tabellenzweiter. Es wird keinesfalls leichter. Anstoß im Neustrelitzer Parkstadion ist um 14 Uhr.

Manuel Härtel (rechts), hier in einem früheren Spiel, hat in Lichtenberg heute wenigstens für eine kosmetische Korrektur des Ergebnisses gesorgt.