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Fachtag, Hochschule, Konzept, Landkreis, Mecklenburgische Seenplatte, Neubrandenburg, Senioren

„Das beste Alter ist jetzt“ – unter diesem Titel veranstaltete der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte am 28. Februar einen Fachtag. In der Hochschule Neubrandenburg hatten Interessierte die Möglichkeit, sich über das Seniorenpolitische Gesamtkonzept des Landkreises zu informieren.
Nach einem Vortrag von Greta Silver zum Thema „Alter als Start-Up“ konnten die Gäste Workshops und Vorträge über verschiedene Themen des Älterwerdens besuchen und mitdiskutieren. So wurde z.B. über soziale und gesundheitliche Fürsorge oder Rahmenbedingungen für ein engagiertes Ehrenamt gesprochen, aber auch die aktuelle Pflegesozialplanung für den Landkreis MSE vorgestellt.
Die Ergebnisse der Vorträge und Workshops dienten als Grundlage für die abschließende Podiumsdiskussion mit dem Titel „Auf den Weg – Wie gestalten wir das „Alter als Start-Up“ in M-V?“. Ins Gespräch kamen Sozialministerin Stefanie Drese, der Beigeordnete des LK MSE Michael Löffler, Christine Klingohr (MdL und Sprecherin für Senioren-, Sozial,- und Gesundheitspolitik), Elke-Annette Schmidt (MdL und Sprecherin für Senioren- und Rentenpolitik) und Andreas Grund (Vorsitzender des Städte- und Gemeindetag-Kreisverbandes MSE).
Gelungener Auftakt
„Alles in allem ein gelungener Auftakt für ein gemeinsames Neudenken von Miteinander, Fürsorge und aktivem Gestalten der Lebensphase von 60 bis 90, die genauso lange dauert wie von 30 bis 60 (zitiert nach GRETA SILVER)“, waren sich der zuständige Dezernent, Michael Löffler, und Christiane David, Koordinatorin des SPGK MSE, einig.
Im Auftrag des Landes Mecklenburg-Vorpommern hat sich der Landkreis MSE in einem Seniorenpolitischen Gesamtkonzept mit einer großen Bandbreite an Themen für eine verbindliche Seniorenpolitik auseinandergesetzt und Ideen und Handlungsempfehlungen zusammengetragen. Angesichts des demografischen Wandels und des Älterwerdens der Bevölkerung kommen neue Herausforderungen, aber auch Chancen auf die Gesellschaft zu. Eine ganzheitliche und nachhaltige Seniorenpolitik kann diese Chancen erkennen und sie zur Grundlage für ein würdevolles, selbstbestimmtes und möglichst gesundes Altern nehmen.
