Neustrelitz beteiligt sich auch in diesem Jahr mit einem Programm an den Internationalen Wochen gegen Rassismus. Auf das Motto „Menschenwürde schützen“ wurde bei der Planung der Fokus gelegt. Der Arbeitsgruppe aus Einrichtungen und engagierten Einzelpersonen ist es wichtig, Menschen für das Thema Diskriminierung zu sensibilisieren und Impulse für eine Reflektion anzustoßen.
Eine frühere Pflanzaktion bei einem KlimaCamp. Foto: elkm-Pressearchiv
6000 sichtbare Zeichen gegen den Klimawandel möchten rund 180 Jugendliche samt Betreuerteam beim 5. KlimaCamp des Evangelischen Kinder- und Jugendwerks Mecklenburg vom 14. bis zum 16. März in Burg Stargard setzen (Strelitzius berichtete). Hanna Wichmann, die Kinder- und Jugendpastorin im Evangelisch-Lutherischen Kirchenkreis Mecklenburg, ist begeistert, dass das Camp komplett ausgebucht ist. „Die Jugendlichen im Alter zwischen 13 und 16 Jahren wollen nicht nur über den Klimawandel reden und tatenlos zusehen, sondern aktiv werden“, sagt die Theologin. Die KlimaCamper bekämen dabei jede Menge frische Luft, könnten gemeinsam Spaß und weichen Waldboden unter den Füßen erleben. „Das Wochenende in Burg Stargard und Umgebung verspricht viele Aktionen, coole Musik, leckeres Essen und viel gute Laune“, so Henrike Heydenreich-Ogilvie, Referentin für die Arbeit mit Kindern.
Der Stummfilm PROJEKT DES INGENIEURS PRIGHT von Lew Kuleschow (Russland 1918) wird mit Live-Musikbegleitung am 15. März um 19.30 Uhr im Fabrik.Kino in Neustrelitz gezeigt. der Streifen ist eine Mischung aus flott geschnittener Liebesromanze und wilder Verfolgungsjagd. Bezeichnenderweise spielt der sowjetische Ur-Avantgardefilm, in dem eine neue Art der Energiegewinnung das Ölkapital besiegen soll, in der Neuen Welt, das heißt: In einem Leinwand-Amerika.
Am Donnerstag, den 6. März, um 19.20 Uhr, wurde der Polizei in Neubrandenburg durch eine vorbeifahrende Autofahrerin gemeldet, dass eine Hecke zwischen einem Autohaus in der Neustrelitzer Straße und der Nonnenhoferstraße in Brand steht. Die Berufsfeuerwehr aus Neubrandenburg konnte den Brand löschen bevor die Flammen auf ein Gebäude übergreifen konnten. Es entstand ein geschätzter Schaden in Höhe von 5.000 Euro.
In der kommenden Ausstellung des Marie-Hager-Kunstvereins, welche am 16. März um 14 Uhr im Marie-Hager-Haus in Burg Stargard eröffnet wird, werden wieder bedeutende private Leihgaben erstmalig der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Den Schwerpunkt der aktuellen Ausstellung bildet mit rund 30 seltenen Werken die Landschaft Mecklenburg-Vorpommerns. Zum Tee bei Hager um 15 Uhr hält der Dipl. Museologe Frank Saß einen Vortrag zu den Malern der norddeutschen Städte und Landschaften. Karten hierfür sind im Marie Hager-Haus erhältlich
Die Gemälde, Aquarelle und Zeichnungen des 19. und 20. Jahrhunderts fangen die Landschaft auf ganz unterschiedliche Weise ein. Eines ist ihnen allen jedoch gemeinsam – der Reiz, der zauberhaften Natur Seele und Stimmung einzuhauchen.
Wie soll, wie wird sich die Neustrelitzer Innenstadt kulturell entwickeln? Diese und andere Fragen stehen im Mittelpunkt der nächsten „Kulen Runde“ des Neustrelitzer Kulturrates am 13. März um 19.30 Uhr im Theaterkeller. Interessierte sind herzlich eingeladen.
Gäste sind Nico Ruhmer (2. Stellvertretender Bürgermeister/Dezernent für Stadtentwicklung und Bau) und Mark Kaiser (Citymanager).