Im neuen Überraschungsformat „Blind Date“ im Neustrelitzer Theaterkeller präsentieren die Mitglieder des TOG-Schauspielensembles die ganze Vielfalt ihrer kreativen Energie. Ob Comedy, Improshow, Lesung, Liederabend oder Minidrama – die Künstler*innen setzen in Szene, was sie gerade umtreibt oder was sie schon immer mal auf der Bühne machen wollten. Spontan, originell und einzigartig. Lassen Sie sich überraschen!
Morgen Abend, 30. Oktober, brennt im Neustrelitzer Theaterkeller für Nachtschwärmer wieder Licht. Nach der erfolgreichen Premiere erzählt Schauspieler Dirk Schmidt mit Joseph Feigl und Grete Weingart um 20 Uhr erneut „Blade Runner“ und taucht dabei immer wieder in seine bayerische Heimat und verschiedene Zeitebenen ab.
Die Neustrelitzer Nachtschwärmer haben eine neue Heimat, denn im Theaterkeller brennt noch Licht! Hier wird gezeigt, was die Ensemblemitglieder umtreibt, was sie interessiert und schon lange Mal gesagt werden und auf die Bühne sollte.
Schauspieler Dirk Schmidt, Jahrgang 1964, als Nicht-Bayer in Oberbayern aufgewachsen, begleitet seinen Freund Hans, der nach Madrid auswanderte. Dort sieht er zum ersten Mal den Film „Blade Runner“ von Ridley Scott. In seinem Soloprogramm erzählt Dirk Schmidt in der Reihe „Nachtkeller“ nun „Blade Runner“ und taucht dabei immer wieder in seine bayerische Heimat und verschiedene Zeitebenen ab – zwischen den 80ern der Bundesrepublik und dem damals visionären 2019 des Science-Fiction-Autoren Philip K. Dick.
Der Theaterkeller Neustrelitz lädt in diesem Sommer zu einer neuen Open-Air Konzertreihe ein: Unter dem Titel „Freiluftklänge Sommer Open Air“ verwandelt sich der Theatervorplatz in eine Bühne für vielfältige musikalische Darbietungen. Die Konzertreihe präsentiert ein abwechslungsreiches Programm mit regionalen und überregionalen Künstlerinnen und Künstlern:
Thomas Pötzsch (links) und Sebastian Tyroller. Foto: Theresa Lange
TOG-Publikumsliebling Thomas Pötzsch verabschiedet sich am Ende der Spielzeit 24/25 in den wohlverdienten Unruhestand. Und zum Abschied schenkt er seinem Publikum einen ganz besonderen Abend: mit seinem Jugendfreund Sebastian Tyroller spielt er Lieder, die beide mit 14 Jahren zur Musik gebracht haben. Von Hannes Wader über van Veen, Lindenberg, Reinhard Mey, Crosby, Stills, Nash & Young, von André Heller und Ludwig Hirsch bis hin zu den Beatles und Roski.
Wie soll, wie wird sich die Neustrelitzer Innenstadt kulturell entwickeln? Diese und andere Fragen stehen im Mittelpunkt der nächsten „Kulen Runde“ des Neustrelitzer Kulturrates am 13. März um 19.30 Uhr im Theaterkeller. Interessierte sind herzlich eingeladen.
Gäste sind Nico Ruhmer (2. Stellvertretender Bürgermeister/Dezernent für Stadtentwicklung und Bau) und Mark Kaiser (Citymanager).
Klaus Florian Vogt (links) im Gespräch mit Volker Brasch.
Ein Weltstar gab sich am gestrigen Sonnabend die Ehre – der erfolgreiche (Wagner-)Tenor Klaus Florian Vogt war der Einladung des Fördervereins Landestheater Mecklenburg e.V. gefolgt (Strelitzius berichtete), und so reihte sich Neustrelitz in seinem Terminkalender kurzfristig zwischen Berlin, Wien, Zürich, Mailand und Barcelona. Die Besucher der Talkrunde im Theaterkeller kamen aus Neustrelitz, Neubrandenburg und Waren, aber auch Musikfreunde von weiterher, etwa aus Dresden, waren extra angereist, um den sympathischen Sänger zu treffen, teilt mir der Vereinsvorsitzende Marco Zabel mit.
Die Talkreihe „Damals war’s“ erfreut sich seit vielen Jahren steter Beliebtheit. Zumeist sind Künstler, die lange mit dem Neustrelitzer Theater verbunden sind oder dies einst waren, zu Gast. Nicht selten solche mit Promi-Faktor, bekannt von Bühne, Funk und Fernsehen. Gemeinsam schaut man zurück, ruft Erinnerungen wach und bekommt nicht selten sehr persönliche Einblicke.
Die nächste Runde am 14. Dezember darf getrost als ein langjähriger Herzenswunsch von Dr. Volker Brasch bezeichnet werden. Immerhin musste der Besuch in Neustrelitz in eine die Welt umspannende Terminkette passen. Mit dem Theaterförderverein und Dr. Brasch als Organisator und Moderator freuen sich gewiss viele Opernfreunde aus der ganzen Region auf Klaus Florian Vogt – einen der herausragenden Wagner-Tenöre der Gegenwart.
Die Neustrelitzer Nachtschwärmer haben eine neue Heimat, denn im Theaterkeller brennt noch Licht! Hier wird gezeigt, was die Ensemblemitglieder umtreibt, was sie interessiert und schon lange mal gesagt werden und auf die Bühne sollte – von Liederabend bis Balladenprojekt, von Kneipenquiz bis zu akustischen Klangwelten. Es wird tief gegraben! Am kommenden Sonnabend, den 10. Februar, startet das neue Format. Im Nachtkeller heißt es: War das jetzt schon Sex? Ein Abend von Peter Kube nach dem Roman von Stefan Schwarz – mit Schauspieler Florian Rast.
Es geht um das letzte Abenteuer unserer Zeit: die Familie. Woher kommen die kleinen Anflüge des Wahnsinns, die uns in anscheinend jeder auch noch so harmonischen Beziehung begegnen? Familie im Rundumschlag – ob es die Einkaufsmanie des Opas, die Orangenhaut der Mama, der Haarausfall des Familienoberhaupts oder der übliche Erklärungsnotstand gegenüber dem Nachwuchs ist. All den großen und kleinen Problemchen des starken und des schwachen Geschlechts wird auf den Grund gegangen. Patentrezepte gibt es auch hier keine. Aber immerhin Empfehlungen zur Schadensbegrenzung, wenn mal wieder alles aus dem Ruder läuft.
Die Kolumnen von Stefan Schwarz in der Monatszeitschrift „Das Magazin“ haben mittlerweile Kultstatus – als Buch, als CD und auf der Bühne. Mutig und mit unwiderstehlichem Charme stellt sich Schwarz den alltäglichen Tücken des Lebens. Da bleibt garantiert kein Auge trocken.
Aktueller denn je: Webers Oper „Der Freischütz“ ist im Landestheater Neustrelitz von Intendant Sven Müller bemerkenswert als Antikriegsstück inszeniert worden. In der Mitte des Bildes Bernd Könnes als Max, umringt von Mitgliedern des Opernchores. Zur Premiere gab es viel Applaus. Foto: Jörg Metzner
„Noch ganz ergriffen“ meldet sich die Theater und Orchester GmbH aus der Wolfsschlucht zurück. Carl Maria von Webers Oper DER FREISCHÜTZ feierte am vergangenen Sonnabend am Landestheater Neustrelitz Premiere. „Was für ein berührendes Erlebnis! Doch nach der Premiere ist bekanntlich vor der Premiere und so schauen wir nun gespannt auf den 16. Februar.“ Dann startet GLAUBE LIEBE HOFFNUNG im Landestheater Neustrelitz. Ödön von Horváths zärtlich-poetischer Totentanz lässt inmitten einer immer radikaleren Welt Figuren voller Zuversicht, Leidenschaft und Erwartung auf das große Glück hoffen. Die Matinee am 11. Februar gibt einen ersten Einblick in das Stück. Der Eintritt hierzu ist natürlich frei.
Heute begrüßen die Neubrandenburger Philharmonie und GMD Daniel Geiss den Stargeiger Daniel Hope zum 6. Philharmonischen Konzert. Glücklich, wer sich da rechtzeitig eine Karte gesichert hat. Denn alle Konzerte in Neustrelitz und Neubrandenburg sind ausverkauft.
Und der Februar hält noch mehr bereit: Charly Hübner ist mit seinem neuen Buch HÜBNER (BACKSTAGE) zu Gast im Landestheater Neustrelitz, Nina Gummich und Robert Will lesen aus Uwe Johnsons Roman ZWEI ANSICHTEN und mit GEGEN DAS SCHWEIGEN. GEGEN ANTISEMITISMUS lädt die TOG zu einem Solidaritätskonzert mit Igor Levit und Gästen in die Konzertkirche Neubrandenburg ein.
Bei so vielen Highlights darf eines natürlich nicht vergessen werden: Der THEATERBALL 2024 wird am 24. Februar die Goldenen Zwanziger wiederaufleben lassen und für eine unvergessliche Ballnacht sorgen.
Den kompletten Spielplan gibt es hier. Tickets gibt es wie immer online hier oder bei den Theaterservice-Stellen in Neubrandenburg und Neustrelitz.
Zum Schluss noch ein Tipp für alle Nachtschwärmer. Im Februar startet die neue Reihe NACHTKELLER im Theaterkeller Neustrelitz. Am 10. Februar präsentiert Schauspieler Florian Rast mit WAR DAS JETZT SCHON SEX? einen Abend von Peter Kube nach dem Roman von Stefan Schwarz. Nicht verpassen!