Vom 10. August bis zum 6. September findet die Schauspielproduktion „Schleuderdrama“ der Theater und Orchester GmbH Neubrandenburg/Neustrelitz unter Vollsperrung der Hertelstraße Höhe des Landestheaters ab dem Standesamt bis zu den Garten- und Gräberstätten statt. Die Schauspielproduktion „Schleuderdrama“ umfasst 21 Vorstellungen inklusive Proben.
Mit langanhaltendem Applaus hat das Publikum am gestrigen Freitagabend auf dem Vorplatz des Landestheaters Neustrelitz die Premiere des Lustspiels „Der zerbrochne Krug“ von Heinrich von Kleist bedacht. Die ungewöhnliche Inszenierung hat Holle Münster besorgt, für das Bühnen- und Kostümbild zeichnet Antonia Bitter verantwortlich.
Mit einem Klassiker der Komödienliteratur startet das Schauspiel der TOG in die neue Spielzeit – unter freiem Himmel und in spätsommerlicher Atmosphäre: Heinrich von Kleists „Der zerbrochne Krug“ verwandelt den Theater-Vorplatz in Neustrelitz vom 29. August bis 14. September in eine Bühne voller Witz, Intrige und überraschender Wendungen.
Der Theaterkeller Neustrelitz lädt in diesem Sommer zu einer neuen Open-Air Konzertreihe ein: Unter dem Titel „Freiluftklänge Sommer Open Air“ verwandelt sich der Theatervorplatz in eine Bühne für vielfältige musikalische Darbietungen. Die Konzertreihe präsentiert ein abwechslungsreiches Programm mit regionalen und überregionalen Künstlerinnen und Künstlern:
Seit über 40 Jahren tourt Gardi Hutter mit ihrem Clowntheater DIE TAPFERE HANNA durch die Welt und trat seitdem in 35 Ländern auf. Am Donnerstag, 28. August, ist sie zu Gast auf dem Theatervorplatz Neustrelitz und träumt als strubbelige Wäscherin Hanna von großen Heldentaten. Mangels heroischer Feinde verwandelt sie ihre Waschküche in ein absurdes Schlachtfeld. Urkomisch, urmenschlich, urweiblich: für die ganze Familie, für Stadt und Land, für Großeltern, Nichten, Neffen und auch die Gestressten dazwischen. Nichts verbindet mehr als zusammen lachen.
Clown HANNA ist eine existenzielle Spielerin. Ihre Geschichten – ohne Worte, aber voll Brabbelei – sind tragisch-komische Metaphern auf unser hoffnungsloses Strampeln nach Glückseligkeit. Obwohl Hanna keine Widrigkeit erspart bleibt, wird sie nie zum Opfer – zum Gaudium des Publikums. Sie gibt alles: tollpatschig und zornig, verquer und verrückt, berührend und poetisch. Hanna kreiert ein absurdes Universum, in dem sie als eine Art Donna Quijote neue Windmühlen bekämpft. Sie scheitert – das aber großartig.