Schlagwörter
Mecklenburg-Strelitz, Neustrelitz, Talk, Tenor, Theaterförderverein, Theaterkeller, Vogt

Ein Weltstar gab sich am gestrigen Sonnabend die Ehre – der erfolgreiche (Wagner-)Tenor Klaus Florian Vogt war der Einladung des Fördervereins Landestheater Mecklenburg e.V. gefolgt (Strelitzius berichtete), und so reihte sich Neustrelitz in seinem Terminkalender kurzfristig zwischen Berlin, Wien, Zürich, Mailand und Barcelona. Die Besucher der Talkrunde im Theaterkeller kamen aus Neustrelitz, Neubrandenburg und Waren, aber auch Musikfreunde von weiterher, etwa aus Dresden, waren extra angereist, um den sympathischen Sänger zu treffen, teilt mir der Vereinsvorsitzende Marco Zabel mit.
Vogt war denn auch hautnah und unprätentios zu erleben, gewährte Einblicke in seine Arbeit, seine ungewöhnliche Laufbahn, berichtete aus London, Bayreuth oder auch Dresden. Und nicht zuletzt erinnerte er sich mit Gesprächspartner Volker Brasch und dem Publikum an seine inzwischen 25 Jahre zurückliegenden Begegnungen mit Neustrelitz, wo er am Beginn seiner Karriere wichtige Erfahrungen sammeln konnte. 1998 brachte Intendant Urs Leicht die Zemlinsky-Oper „Es war einmal“ mit dem jungen Sänger auf die Neustrelitzer Bühne; im Jahr darauf – Vogt war schon festes Ensemblemitglied der Semperoper – erlebte man ihn auf der Strelitzer Bühne als Pinkerton in Puccinis „Madame Butterfly“.
Mit am Gesprächsfaden knüpfte Silvia Krüger-Vogt, Sängerin und Ehefrau des Tenors, einst auch in Neustrelitz gastierend. Manch‘ Detail erfreute so die Zuhörer, die sich rege mit Fragen einbrachten und im Anschluss die Gelegenheit zum persönlichen Plausch mit dem Star genossen.


