Die Bewohner von Fleeth finden das nicht mehr lustig. „Wolfsrisse gehören ja schon fast zur Tagesordnung“, schreibt mir Katharina Huber Dziallas. „Aber jetzt wird es gefährlich, die Wölfe tummeln sich in den Dörfern ungeniert herum.“ In der vergangenen Woche sei ein kleines Reh mitten im Dorf gerissen worden. Die Überbleibsel ohne Kopf und Innereien seien vormittags um 10 Uhr von einer Anwohnerin gefunden worden. „Die Wölfe gehen in den Dörfern spazieren. Das finde ich ganz schön gruselig“, so meine Leserin.
Die Canower haben mich gebeten kurz Bescheid zu geben, dass die Anmeldung für den 1. Silvesterlauf am 31. Dezember noch bis zum 26. Dezember möglich ist. Der Teilnehmerstand ist schon ganz gut, aber kurzfristige Anmeldungen sollen so noch ermöglicht werden, war zu hören. Diese können bequem über den beigefügten QR-Code oder über die Internetseite https://www.canow.de erfolgen.
Der LNG-Betrieb am Standort Mukran wurde heute durch das StALU Vorpommern über den 31.12.2024 hinaus übergangsweise bis zum Abschluss eines Änderungsgenehmigungsverfahrens in eingeschränktem Umfang zugelassen. Dazu erklärt Umwelt- und Agrarminister Dr. Till Backhaus:
„Die Deutsche Regas hatte angekündigt, den Betrieb des LNG Terminals ohne Kraft-Wärme-Kopplungsanlage und Landstrom fortführen zu wollen. Dies ist Gegenstand des Änderungsgenehmigungsverfahrens. Durch entsprechend restriktive Inhalts- und Nebenbestimmungen wird sichergestellt, dass in der Übergangsphase bis zur Erteilung der Änderungsgenehmigung keine schädlichen Umweltauswirkungen von dem LNG Betrieb zu erwarten sind.
Auf einem Parkplatz am Neubrandenburger Reitbahnsee ist einer Bürgerin gestern ein Mann mit einer Crossmaschine aufgefallen. Die Frau war stutzig geworden, weil sie wusste, dass das Krad sonst immer an einer anderen Stelle steht und von einem anderen benutzt wird. Sie rief die Polizei.
Die Beamten des Neubrandenburger Reviers fanden auf dem Parkplatz einen 26-Jährigen, der der Polizei intensiv bekannt ist. Die Crossmaschine wurde sichergestellt und später an den eigentlichen Besitzer zurückgegeben. Der hatte das Zweirad vor rund einer Woche als gestohlen gemeldet. Es soll zum Zeitpunkt des Diebstahls in einer Garage gestanden haben, die auch aufgebrochen wurde.
In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag sind bisher Unbekannte in einen Handwerksbetrieb in der Röbeler Straße in Ludorf eingebrochen. Der oder die Täter haben sowohl aus den Arbeitsräumen als auch aus einem Transporter Werkzeuge – darunter spezielle Sägen, Fräsen und Bohrmaschinen – gestohlen, und das im Gesamtwert von rund 20.000 Euro.
Aus Neustrelitz wurde heute Morgen ein Einbruch in eine Firma im Gewerbepark gemeldet. Auch in diesem Fall sind der oder die Täter über Nacht in das Gebäude eingebrochen und haben Werkzeug und Zubehör – darunter einen Industriestaubsauger – gestohlen. Stehlwert in diesem Fall: etwa 5000 Euro.
Die größte Investition im Haushalt 2025 der Stadt Neustrelitz betrifft die Ortsdurchfahrt Ahrensberg.
Auf der gestrigen Sitzung der Stadtvertretung Wesenberg wurden neben der Haushaltssatzung 2025, zu der ich am Wochenende noch gesondert berichten werde, vier weitere Beschlüsse gefasst.
Sanierung der Ortsdurchfahrt Ahrensberg
Die Stadtvertretung Wesenberg stimmte dem Abschluss der Bau- und Kostenteilungsvereinbarung mit dem Landkreis Mecklenburgische Seenplatte sowie der eingereichten Genehmigungsplanung zu. Dabei geht es mit Abstand um die größte Investition der Stadt Wesenberg im Jahr 2025. Insgesamt werden laut Planung bzw. Kostenschätzung ca. 1,3 Millionen Euro in den Straßenausbau nebst Erneuerung der Gehwege, Straßenbeleuchtung und Regenentwässerung investiert.
Eigentlich wollte er wohl nur mal schnell zur Toilette, aber das Klohäuschen wollte ihn nicht wieder rauslassen: Ein 48-Jähriger wurde gestern Mittag in der sanitären Anlage im Außenbereich des Bahnhofs Neubrandenburg eingesperrt. Die Tür ließ sich von innen nicht wieder öffnen. Am Notrufknopf meldete sich nach Aussage des Mannes niemand, auch seine Hilferufe änderten nichts an seiner Lage.
In diesem Jahr wird es keine neue Regelung zur erweiterten Sonntagsöffnung in touristischen Orten in Mecklenburg-Vorpommern mehr geben. Das teilte das Wirtschaftsministerium in einer Informationsrunde mit Kammern, Kirchen und Verbänden des Landes mit. Damit können, anders als vorab angekündigt, die vorgesehenen Sonderöffnungszeiten in dieser Wintersaison nicht mehr umgesetzt werden. Tourismus und Einzelhandel in Mecklenburg-Vorpommern haben damit wieder einmal das Nachsehen gegenüber den Nachbarn Schleswig-Holstein und Polen.
Zu Weihnachten wird ein letztes Mal geswingt: Das erfolgreiche Musical THE FAMOUS DOOR ON SWING STREET von Thilo Wolf und Ewald Arenz kommt am ersten Weihnachtsfeiertag noch einmal auf die Bühne des Landestheaters Neustrelitz. Das Publikum ist von der Lebensfreude des Musicals begeistert – 16 Vorstellungen und über 6000 Besucher. Ein voller Erfolg!
Am Mittwoch, 25. Dezember, um 16 Uhr kann man die Geschichte des Paares Anna und Mike letztmalig erleben. Es ist frisch nach New York gezogen. Mike will als erfolgreicher Banker durchstarten und Anna träumt von einer Karriere als DJane. Während er schnell in einer Welt der Selbstoptimierung aufgeht, erhält Anna eine Absage nach der anderen. Eines Tages stolpert sie in den Plattenladen der mysteriösen Doris.
Die Sperrzone im Umkreis der Brücke muss am 19. Januar 2025 bis 8 Uhr verlassen werden. Foto: strassen-mv.de
Die Arbeiten zum Ersatzneubau der Bahnbrücke Waren (Müritz) im Zuge der Bundesstraße B 192 schreiten planmäßig voran. Derzeit wird der Abbruch der Nordbrücke auf dem Schweriner Damm vorbereitet. Der Abbruch wird am Sonntag, 19. Januar 2025, 12.30 Uhr durch eine sogenannte Auswurfsprengung der Brückenpfeiler durchgeführt: Die beiden Pfeiler der Brücke werden gesprengt und der Überbau kontrolliert auf ein Kiesbett geführt.
Knapp 300 Einwohner zu evakuieren
Um eine sichere Sprengung zu gewährleisten, muss am Sonntag, 19. Januar 2025, der Bereich im Umkreis der Brücke im Interesse der größtmöglichen Sicherheit aller Beteiligten vollständig evakuiert werden. Der Verlauf der Sperrzone ist im Absperrplan (siehe Anlage) eingezeichnet. Grenzen sind unter anderem die Straßen St. Mariengasse, Burggasse, Müritzstraße, Mecklenburger Straße, Alte Sarwiesen, An den Schuhmacherkämpen, Gievitzer Straße sowie einen Teil des Tiefwarensees. Der Evakuierungsbereich gilt auch für die Gärten am Tiefwarensee. Der Neue Friedhof ist ganztägig geschlossen. Betroffen sind von der Evakuierung rund 290 Warenerinnen und Warener.