In Neustrelitz ist in der zurückliegenden Nacht ein Snack-Automat am Rudi-Arndt-Platz durch Böller gesprengt worden. Mutmaßlich im Zeitraum zwischen Mitternacht und 5.30 Uhr haben ein oder mehrere bisher Unbekannte den Automaten so schwer beschädigt, dass er nicht mehr zu reparieren ist. Allein diesbezüglich wird der Schaden auf etwa 15.000 Euro geschätzt. Hinzu kommen mindestens 800 Euro Wert der gestohlenen Waren.
Am gestrigen Dienstagabend gegen 23 Uhr meldeten mehre Zeugen der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg eine Explosion und den Brand eines Snackautomaten in der Rasgarderstraße in Neubrandenburg. Umgehend erfolgte die Alarmierung der Berufsfeuerwehr Neubrandenburg und der Einsatz von mehreren Funkstreifenwagen. Der Snackautomat konnte durch die Berufsfeuerwehr Neubrandenburg, welche mit sechs Einsatzkräften und einem Einsatzfahrzeug zum Einsatz kamen, gelöscht werden.
Im Mühlenweg in Peenehagen ist gestern Abend gegen 23.20 Uhr ein Zigarettenautomat gesprengt worden. Der Automat wurde dadurch komplett zerstört. Der Sachschaden beträgt etwa 3000 Euro. Dutzenden Packungen lagen nach der Sprengung noch auf dem Boden verstreut. Die Menge der Zigarettenschachteln, die gestohlen wurden, ist noch unbekannt.
Die 65 Meter lange Nordbrücke ist durch eine gezielte Zündung niedergeführt worden. Foto: strassen-mv.de
Ab 22 Uhr gestern Abend hat das Straßenbauamt Neustrelitz, nach Auswertung der Brückenprüfung, die Südbrücke über die Bahngleise in Waren (Müritz) wieder für den Fahrzeugverkehr freigegeben. Zuvor wurden mehrere Belastungsüberfahrten, die Auswertung von Ultraschalldaten und eine Prüfung durch Brückenbauexperten durchgeführt. Gegen Mittag war die Nordbrücke gesprengt worden (Strelitzius berichtete).
Trotz der Freigabe werden die Südbrücke weiterhin mit Ultraschallsensoren überwacht und die Ergebnisse ausgewertet. Die Sensoren geben Hinweise auf das Verhalten im Brückeninneren. Zusätzlich werden weiterhin regelmäßige Brückenprüfungen durchgeführt. Durch die Kombination der Maßnahmen erhält die Straßenbau- und Verkehrsverwaltung des Landes Mecklenburg-Vorpommern ein entsprechendes Lagebild, um den Brückenzustand zu bewerten. Die Überwachung der Brücke wird bis zur Sprengung der Südbrücke gegen Ende des Jahres 2026 aufrechterhalten.
Die Brückensprengung ist Teil des Neubaus der Brücken über die Bahngleise an der B 192 in Waren (Müritz).
Seit 12.30 Uhr ist die Nordbrücke über die Bahngleise an der Bundesstraße 192 in Waren (Müritz) nun Geschichte. Zur Vorbereitung und Einhaltung der Sicherheitsmaßnahmen rund um die Brückensprengung waren heute seit den frühen Morgenstunden rund 170 Kräfte der Landes- und Bundespolizei im Einsatz.
Es ist 12.30 Uhr als der Sprengmeister die nördliche Brücke über die Bahngleise an der Bundesstraße 192 in Waren (Müritz) durch eine gezielte Zündung niederführt. Kurze Zeit später erklärt Martin Hopfe, Sachverständiger für Sprengtechnik: „Die Maßnahme konnte wie geplant umgesetzt werden. Der Überbau wurde senkrecht niedergeführt, und dank aller Beteiligten gab es keine Komplikationen bei der Aufrechterhaltung des Absperrbereiches.“
Der Umkreis der Brücke muss vollständig evakuiert werden. Fotos: strassen-mv.de
Die Gleise und Leitungen sind demontiert, das Kiesbett ist aufgeschüttet: Die Vorbereitungen zum Abbruch der Nordbrücke über den Bahngleisen in Waren (Strelitzius berichtete) stehen kurz vor dem Abschluss. Der Abbruch wird am kommenden Sonntag, 19. Januar durch eine sogenannte Auswurfsprengung der Brückenpfeiler durchgeführt: Die beiden Pfeiler der Brücke werden gesprengt und der Überbau kontrolliert auf das Kiesbett geführt.
Um eine sichere Sprengung zu gewährleisten, muss am 19. Januar der Umkreis der Brücke im Interesse der größtmöglichen Sicherheit aller Beteiligten vollständig evakuiert werden.
Aufgrund der Brückensprengung in Waren (Müritz) fällt der Stadtbusverkehr am 19. Januar aus, da die Umleitung für die Linienbusse der MVVG nicht ausgelegt ist. Weitere Busfahrpläne hat die MVVG heute noch einmal präzisiert.
Linie 12 von Röbel nach Neubrandenburg Am 19.01.25 ist die Fahrt nur von Röbel nach Waren, Am Bürgerhaus möglich. Der Übergang der Busse in Waren, Haltestelle Ostsiedlung ist nicht gewährleistet. Die Linie aus Röbel kommend fährt bis Waren, Am Bürgerhaus. Von Waren nach Röbel ist die erste mögliche Haltestelle Waren, Bahnhof/ Teterower Straße. Die Haltestellen Waren Sparkasse, Altstadt, Strelitzer Straße, Am Windmühlenweg und Ostsiedlung können aufgrund der Sprengung/ Straßensperrung nicht angefahren werden. Es wird ein Shuttlebus (max. 20 Personen) ab Bürgerhaus zur Ostsiedlung eingesetzt. Der direkte Anschluss zwischen den Bussen wird nicht erreicht. Bitte nicht den letzten Bus nutzen, um weiter nach Neubrandenburg zu kommen.
Die Sperrzone im Umkreis der Brücke muss am 19. Januar 2025 bis 8 Uhr verlassen werden. Foto: strassen-mv.de
Die Arbeiten zum Ersatzneubau der Bahnbrücke Waren (Müritz) im Zuge der Bundesstraße B 192 schreiten planmäßig voran. Derzeit wird der Abbruch der Nordbrücke auf dem Schweriner Damm vorbereitet. Der Abbruch wird am Sonntag, 19. Januar 2025, 12.30 Uhr durch eine sogenannte Auswurfsprengung der Brückenpfeiler durchgeführt: Die beiden Pfeiler der Brücke werden gesprengt und der Überbau kontrolliert auf ein Kiesbett geführt.
Knapp 300 Einwohner zu evakuieren
Um eine sichere Sprengung zu gewährleisten, muss am Sonntag, 19. Januar 2025, der Bereich im Umkreis der Brücke im Interesse der größtmöglichen Sicherheit aller Beteiligten vollständig evakuiert werden. Der Verlauf der Sperrzone ist im Absperrplan (siehe Anlage) eingezeichnet. Grenzen sind unter anderem die Straßen St. Mariengasse, Burggasse, Müritzstraße, Mecklenburger Straße, Alte Sarwiesen, An den Schuhmacherkämpen, Gievitzer Straße sowie einen Teil des Tiefwarensees. Der Evakuierungsbereich gilt auch für die Gärten am Tiefwarensee. Der Neue Friedhof ist ganztägig geschlossen. Betroffen sind von der Evakuierung rund 290 Warenerinnen und Warener.
Im Reitbahnviertel in Neubrandenburg ist ein Zigarettenautomat gesprengt worden. Der Automat in unmittelbarer Nähe zu einem Kiosk wurde vermutlich zwischen Donnerstagabend, 20 Uhr, und Freitagmorgen, 6.30 Uhr von einem oder mehreren bisher Unbekannten angegriffen.
Der Sachschaden liegt bei etwa 10.000 Euro. Wie viel tatsächlich gestohlen werden konnte, ist noch nicht bekannt. Herumliegende Zigarettenschachteln wurden sichergestellt.
Zeugen, die im Tatzeitraum einen lauten Knall wahrgenommen haben oder verdächtige Personen an dem Automaten beobachtet haben, wenden sich mit sachdienlichen Hinweisen bitte an die Polizei – telefonisch unter 0395/55825224 oder schriftlich an die Onlinewache unter www.polizei.mvnet.de.