Schlagwörter
Mecklenburgische Seenplatte, Nordbrücke, Südbrücke, Sprengung, Waren

Ab 22 Uhr gestern Abend hat das Straßenbauamt Neustrelitz, nach Auswertung der Brückenprüfung, die Südbrücke über die Bahngleise in Waren (Müritz) wieder für den Fahrzeugverkehr freigegeben. Zuvor wurden mehrere Belastungsüberfahrten, die Auswertung von Ultraschalldaten und eine Prüfung durch Brückenbauexperten durchgeführt. Gegen Mittag war die Nordbrücke gesprengt worden (Strelitzius berichtete).
Trotz der Freigabe werden die Südbrücke weiterhin mit Ultraschallsensoren überwacht und die Ergebnisse ausgewertet. Die Sensoren geben Hinweise auf das Verhalten im Brückeninneren. Zusätzlich werden weiterhin regelmäßige Brückenprüfungen durchgeführt. Durch die Kombination der Maßnahmen erhält die Straßenbau- und Verkehrsverwaltung des Landes Mecklenburg-Vorpommern ein entsprechendes Lagebild, um den Brückenzustand zu bewerten. Die Überwachung der Brücke wird bis zur Sprengung der Südbrücke gegen Ende des Jahres 2026 aufrechterhalten.
Die Brückensprengung ist Teil des Neubaus der Brücken über die Bahngleise an der B 192 in Waren (Müritz).