Schlagwörter
Brücke, Evakuierung, Mecklenburgische Kleinseenplatte, Sprengung, Waren

Seit 12.30 Uhr ist die Nordbrücke über die Bahngleise an der Bundesstraße 192 in Waren (Müritz) nun Geschichte. Zur Vorbereitung und Einhaltung der Sicherheitsmaßnahmen rund um die Brückensprengung waren heute seit den frühen Morgenstunden rund 170 Kräfte der Landes- und Bundespolizei im Einsatz.
Die Polizei hat mit zahlreichen Absperrposten entlang des Sperrbezirks kontrolliert, das niemand mehr in den Bereich hineingeht oder -fährt. Zudem waren mehrere Kräfte mit Mitarbeitern des Warener Ordnungsamts im Einsatz, um im Absperrbereich zu kontrollieren, ob alle Bewohner und sonstige Passanten den Bereich verlassen haben. Zehn Personen mussten unter Polizeibegleitung nach Beginn der Sperrzeit aus ihrem Zuhause herausgebracht werden. Das verlief unkompliziert und kooperativ.
Einsatzleiterin Kathrin Jähner zieht ein positives Einsatzfazit: „Der Einsatz verlief sehr gut – auch dank der Warener, die sich vorbildlich verhalten haben. Dadurch hatten wir einen reibungslosen Ablauf und konnten unsere Maßnahmen schnell beenden. Ein Dankeschön geht in diesem Zusammenhang auch an alle eingesetzten Kräfte.“