Zwei Mal sind Kräfte des Neubrandenburger Reviers heute in den frühen Morgenstunden wegen Diebstählen von Autoteilen im Einsatz gewesen. In einem Fall fiel gegen 1 Uhr auf Höhe Küssow ein Auto mit polnischem Kennzeichen auf. Die Polizei wollte das Fahrzeug anhalten. Das Auto fuhr weiter, die Polizei folgte und umstellte die Insassen im Fahrzeug, als sie flüchten wollten. Der Fahrer stand nach einem ersten Vortest mutmaßlich unter Drogeneinfluss und hatte keinen Führerschein.
In einen Betrieb in der Bahnhofstraße in Mirow ist heute Nacht eingebrochen worden. Nach ersten Erkenntnissen haben der oder die bisher unbekannten Täter Werkzeug im Gesamtwert von gut 50.000 Euro gestohlen. Die Polizei hat am Tatort mögliche Spuren gesichert.
Zu inspirierenden Upcycling-Workshops lädt das Landeszentrum für erneuerbare Energien Mecklenburg-Vorpommern (Leea) in Neustrelitz in den Winterferien ein. Am 4. Februar sowie am 11. Februar können Kinder, Jugendliche und Erwachsene jeden Dienstag von 10 bis 12 Uhr ihrer Kreativität freien Lauf lassen und nachhaltige Ideen entdecken.
Die Workshops bieten die Möglichkeit, Materialien wie alte Milchtüten oder Tetrapacks in nützliche und dekorative Objekte wie Vogelhäuser oder Blumentöpfe zu verwandeln. Auch das Arbeiten mit Salzteig ist Teil des Programms – hier entstehen kleine Behälter, Figuren oder Magnete. Durch das kreative Gestalten erfahren die Teilnehmer, wie einfach es sein kann, aus vermeintlichem Abfall neue Dinge zu schaffen.
Im Rahmen ihrer Bilanz-Pressekonferenz stellten Markus Biercher, Chef der Regionaldirektion Nord der Bundesagentur für Arbeit, und MV-Wirtschaftsminister Dr. Wolfgang Blank gemeinsam mit Ralph Fasler, Head of Manufacturing der Ypsomed AG, die Arbeitsmarktdaten für das Jahr 2024 vor und formulierten ihre Erwartungen für das Jahr 2025. Bewusst in und mit der Ypsomed AG, die seit 2019 mit der Ypsomed Produktion GmbH in Schwerin ansässig ist und dort bedeutend investiert hat. Damit schafft das Unternehmen langfristig sichere Arbeitsplätze.
„Für das Jahr 2024 muss ich eine differenzierte Bilanz aufmachen“, beginnt Markus Biercher und skizziert zunächst Faktoren, die das Arbeitsmarktgeschehen grundsätzlich beeinflussen: „Die gesamtwirtschaftliche Lage mit schwacher Binnennachfrage, hohen Energiepreisen und einer sinkenden Exportwirtschaft hat unseren Arbeitsmarkt in die Zange genommen und verantwortet den leichten Rückgang der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung in Mecklenburg-Vorpommern um 3.800 (0,6 Prozent) auf nunmehr 577.300. Parallel stieg die jahresdurchschnittliche Arbeitslosigkeit auf 64.900. Das ist ein Anstieg um 1.800 oder 2,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahreswert.
Mecklenburg-Vorpommern schlägt sich mit dem zweitniedrigsten Anstieg aller Bundesländer verhältnismäßig gut, weil sich die Auswirkungen der kriselnden Automobilindustrie plus Zulieferfirmen hier im Nordosten kaum bemerkbar machen.“
Am Montag, den 27. Januar, jährt sich die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz zum 80. Mal. Aus diesem Anlass lädt die Stadt Neustrelitz zu einer Gedenkveranstaltung ein, um der Opfer des Nationalsozialismus zu gedenken. Die Veranstaltung beginnt um 10 Uhr am Mahnmal für die Opfer des Faschismus in der Marienstraße. Bürgermeister Andreas Grund wird Worte des Gedenkens sprechen und zusammen mit dem Stadtpräsidenten Max Odebrecht Blumen niederlegen.
Besichtigung im künftigen Bürgerbegegnungszentrum „Alte Feuerwehr“, Veranstaltungsort für den Palliativtag, durch die drei Organisatoren Peter Schmitt, Christian Müller und Henry Tesch (von links).
Stefanie Drese, Ministerin für Gesundheit, Soziales und Sport, übernimmt die Schirmherrschaft für den 3. landesweiten Palliativtag am 21. Juni in Mirow. Die Landespolitikerin ist sich mit Bürgermeister Henry Tesch und Christian Müller von der GesundHeits GmbH Deutschland (GHD) einig: ein Thema, das uns alle betrifft.
Stefanie Drese betont: „Die Palliativmedizin und -pflege ist kein einfaches Thema, dafür aber ein hochemotionales. So schwer es sein kann darüber zu sprechen, so wichtig ist es auch. Deshalb begrüße ich sehr, dass nunmehr zum dritten Mal mit dem Palliativtag eine umfassende Wissensvermittlung und ein Erfahrungsaustausch ermöglicht werden.“
„Dieser Tag soll nicht nur Raum für den Austausch bieten“, sagt Christian Müller, „sondern uns auch an den Kern der Palliativarbeit erinnern – an das Leben, an das Miteinander und an die Würde, die jedem Menschen bis zuletzt zusteht. Palliativarbeit bedeutet weit mehr als die bloße Versorgung am Lebensende. Sie schenkt Zeit, schafft Verbindungen und fördert den Austausch, den wir als wertvolle Ressource schätzen.“.