Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer vor dem schönen Tagungsort in Mirow.
Der gestrige 4. Palliativ-Tag in Mirow hat sich erneut als bedeutendes Forum für den fachlichen Austausch rund um die Palliativversorgung erwiesen. Die rund 120 Teilnehmenden aus acht Bundesländern – darunter Ärztinnen und Ärzte, Pflegekräfte sowie weitere Fachkräfte des Gesundheitswesens – bewerteten die Veranstaltung im Bürgerbegegnungszentrum Alte Feuerwehr am Unteren Schloss übereinstimmend als konstruktiv, informativ und zukunftsweisend, so Bürgermeister Henry Tesch gegenüber Strelitzius.
Fachkräfte aus acht Bundesländern kommen am 19. und 20. Juni in Mirow in der Alten Feuerwehr zum 4. Palliativtag zusammen, um aktuelle Entwicklungen zu diskutieren, Erfahrungen auszutauschen und ihre Netzwerke zu erweitern. Ein besonderer Höhepunkt ist der Besuch der Ministerin für Soziales, Gesundheit und Sport Mecklenburg-Vorpommerns, Stefanie Drese, die am 19. Juni ab 14 Uhr vor Ort sein wird. Darüber hat mich Bürgermeister Henry Tesch informiert. Im Juni vergangenen Jahres hatte sich das Bürgerbegegnungszentrum bereits als Tagungsstätte für die dritte Auflage des Palliativtages bewährt (Strelitzius berichtete).
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Konferenz vor der Terrasse des neuen Bürgerbegegnungszentrums „Alte Feuerwehr“ an der Mirower Rotdornstraße.
Der 3. Palliativtag Mecklenburg-Vorpommern hat heute in Mirow auf dem Gelände des Unteren Schlosses sowie in der neu eröffneten „Alten Feuerwache“ als Bürgerbegegnungszentrum stattgefunden. Weit über 150 Kongressteilnehmer aus Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Hamburg und Schleswig-Holstein haben daran teilgenommen.
Besichtigung im künftigen Bürgerbegegnungszentrum „Alte Feuerwehr“, Veranstaltungsort für den Palliativtag, durch die drei Organisatoren Peter Schmitt, Christian Müller und Henry Tesch (von links).
Stefanie Drese, Ministerin für Gesundheit, Soziales und Sport, übernimmt die Schirmherrschaft für den 3. landesweiten Palliativtag am 21. Juni in Mirow. Die Landespolitikerin ist sich mit Bürgermeister Henry Tesch und Christian Müller von der GesundHeits GmbH Deutschland (GHD) einig: ein Thema, das uns alle betrifft.
Stefanie Drese betont: „Die Palliativmedizin und -pflege ist kein einfaches Thema, dafür aber ein hochemotionales. So schwer es sein kann darüber zu sprechen, so wichtig ist es auch. Deshalb begrüße ich sehr, dass nunmehr zum dritten Mal mit dem Palliativtag eine umfassende Wissensvermittlung und ein Erfahrungsaustausch ermöglicht werden.“
„Dieser Tag soll nicht nur Raum für den Austausch bieten“, sagt Christian Müller, „sondern uns auch an den Kern der Palliativarbeit erinnern – an das Leben, an das Miteinander und an die Würde, die jedem Menschen bis zuletzt zusteht. Palliativarbeit bedeutet weit mehr als die bloße Versorgung am Lebensende. Sie schenkt Zeit, schafft Verbindungen und fördert den Austausch, den wir als wertvolle Ressource schätzen.“.