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Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer vor dem schönen Tagungsort in Mirow.

Der gestrige 4. Palliativ-Tag in Mirow hat sich erneut als bedeutendes Forum für den fachlichen Austausch rund um die Palliativversorgung erwiesen. Die rund 120 Teilnehmenden aus acht Bundesländern – darunter Ärztinnen und Ärzte, Pflegekräfte sowie weitere Fachkräfte des Gesundheitswesens – bewerteten die Veranstaltung im Bürgerbegegnungszentrum Alte Feuerwehr am Unteren Schloss übereinstimmend als konstruktiv, informativ und zukunftsweisend, so Bürgermeister Henry Tesch gegenüber Strelitzius.

Zugleich unterstreiche die positive Resonanz, dass sich Mirow als Tagungsort für dieses wichtige Thema inzwischen fest etabliert hat. Der Palliativ-Tag zähle mittlerweile zu den bedeutendsten Fachkongressen auf diesem Gebiet. Dieser Einschätzung schloss sich auch die Schirmherrin der Veranstaltung an, Sozial- und Gesundheitsministerin in MV Stefanie Drese. In ihrer Ansprache würdigte sie die herausragende Arbeit aller in der Palliativversorgung Tätigen. „Ihnen gebührt meine hohe Anerkennung für Ihre anspruchsvolle und oftmals auch belastende Arbeit. Für die Betroffenen und deren Angehörige sind Sie in schwierigen Lebensphasen häufig der wichtigste Anker.“

Weiter führte sie aus: „Sie alle sorgen an unterschiedlichen Stellen dafür, dass Schmerzen, Müdigkeit und Ängste gelindert werden, wenn eine Heilung nicht mehr möglich ist. Sie tragen dazu bei, dass Erkrankte ihre Lebensqualität möglichst lange bewahren können und durch Schmerztherapie, Symptomkontrolle sowie psychosoziale Begleitung umfassend unterstützt werden.“ Im Namen der Landesregierung und auch im Namen von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig dankte Stefanie Drese allen Beteiligten ausdrücklich. „Was Sie leisten, bleibt oft lange unsichtbar – auch weil wir uns als Gesellschaft so gern vor dem Thema Tod drücken“, sagte sie.

Hervorragende Zusammenarbeit in der Vorbereitung

Eröffnet wurde die Veranstaltung von Wiebke Schuppenhauer, Leiterin des SAPV-Teams, Bürgermeister und Amtsvorsteher Henry Tesch sowie Christian Müller von der GesundHeits GmbH. Gemeinsam dankten sie allen Unterstützerinnen und Unterstützern, die zum Gelingen des Kongresses beigetragen hatten. Henry Tesch hob insbesondere die hervorragende Zusammenarbeit in der Vorbereitung hervor und bedankte sich bei Wiebke Schuppenhauer sowie Christian Müller für ihr außergewöhnliches Engagement. Er betonte, dass Mirow sehr gern und mit großer Selbstverständlichkeit Gastgeber des Palliativ-Tages sei.

Zugleich würdigte der Bürgermeister die anspruchsvolle und emotional fordernde Arbeit der Kongressteilnehmerinnen und -teilnehmer in ihren jeweiligen Tätigkeitsfeldern. Darüber hinaus übermittelte er die Grüße von Landrat Thomas Müller, der seine Teilnahme für das kommende Jahr bereits angekündigt habe.

Engagiert in Workshops

Die Teilnehmenden verfolgten die Fachvorträge mit großem Interesse, brachten sich engagiert in die Workshops ein und nutzten die Gelegenheit zum direkten Austausch mit Ministerin Stefanie Drese im Rahmen einer Fragerunde. Die zahlreichen Workshops fanden in den Räumen des Unteren Schlosses statt, die von Peter Schmitt hervorragend vorbereitet worden waren. Den stimmungsvollen Ausklang des Tages gestaltete auf der Mirower Kulturbühne der Feuerwehrmusikzug Mirow.

Für einen besonderen Moment sorgten die GesundHeits GmbH (GHD) und die SAPV MSE: Gemeinsam übergaben sie dem DRK Hospiz Luisendomizil in Neustrelitz eine Spende in Höhe von 2.000 Euro.

Christian Müller und Wiebke Schuppenhauer dankten Bürgermeister Henry Tesch für seinen unermüdlichen Einsatz vor Ort und seinen maßgeblichen Beitrag zum Erfolg der Veranstaltung. Zugleich sprachen sie bereits die Einladung zum ersten kleinen Jubiläum aus: dem 5. Palliativ-Tag in Mirow. Und weil der Sommer sich von seiner schönsten Seite zeigte, tauften die Teilnehmenden Mirow mit einem Augenzwinkern kurzerhand in „Mirow de Janeiro“ um.

Haben den 4. Palliativtag in Mirow zusammen vorbereitet und eröffnet: Henry Tesch, Wiebke Schuppenhauer und Christian Müller (von links).
Ministerin Stefanie Drese mit Katrin Kollex, Leitung Gesundheitspolitik GHD, Henry Tesch, Wiebke Schuppenhauer, Christian Müller und Hella Kulmay, Marketing (von rechts).
Heike Wasmundt vom DRK HOSPIZ Luisendomizil nimmt die Spende von 2000 € von der GHD und SAPV MSE, übergeben durch Christian Müller und Wiebke Schuppenhauer, mit großer Freude entgegen.
Das Technikteam vom Gymnasium Carolinum aus Neustrelitz. Es hat die Technik vom Bild, Ton bis zur Drohne meisterhaft beherrscht und die Veranstaltung abgesichert: Leyla aus der 10. Klasse, Kaya und Emma aus der 9. Klasse (von links).
Der Feuerwehrmusikzug Mirow spielt zu Ehren des Palliativ-Tages.