Ab dem 13. Januar erhalten rund 15.000 Grundsteuerpflichtige in der Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg ihre neuen Grundsteuerbescheide für das Jahr 2025. Diese Bescheide basieren erstmals auf den Regelungen der bundesweiten Grundsteuerreform. Bei der Erstellung der Bescheide ist jedoch ein technischer Fehler aufgetreten: In Einzelfällen wurden Bescheide doppelt gedruckt und versandt.
Im Tourenplan der Abfallentsorger hat sich ein Fehler bei der Leerung der gelben Tonnen in der Stadt Woldegk eingeschlichen. Veröffentlicht wurden die Leerungstermine fälschlicherweise für Freitag in einer geraden Kalenderwoche (zum Beispiel 10. und 24. Januar). Die korrekten Termine für die gelben Tonnen sind jedoch mittwochs in einer geraden Kalenderwoche (zum Beispiel 08. und 22. Januar). Dieser Fehler betrifft nur die Stadt Woldegk direkt und nicht deren Ortsteile.
Das Entsorgungsunternehmen wird als Ausnahmeregelung versuchen, die gelben Tonnen dennoch am Freitag, den 10. Januar, und ersatzweise auch am Samstag, den 11. Januar, zu leeren. Alternativ haben die Bürger der Stadt Woldegk die Möglichkeit, bei der nächsten Leerung der gelben Tonnen andere Abfallsäcke, natürlich nur für Leichtverpackungen, neben diese zur Abholung bereitzustellen.
Am gestrigen Dienstag wurde der Polizei in Neustrelitz gegen 13.30 Uhr eine körperliche Auseinandersetzung zwischen mehreren Jugendlichen gemeldet. Demnach sollen drei bislang unbekannte männliche Täter am Tiergarten auf Höhe des Wildhofes einen 15-jährigen deutschen Jungen körperlich angegriffen haben. Die Situation wurde von einer Frau beobachtet, die einen Rettungswagen und gleichzeitig die Polizei informierte. Die drei männlichen Tatverdächtigen entfernten sich in unbekannte Richtung und der 15-Jährige wurde mit Verletzungen im Gesicht und Oberkörper ins Krankenhaus gebracht.
Am bundesweiten Demonstrationstag wird es auch in der Neubrandenburger Innenstadt eine Kundgebung mit anschließendem Umzug geben.
Als Erstunterzeichner unterstützen die Vereine queerNB & Queer-Strelitz die Kampagne „Wähl Liebe“ der bundesweiten CSD Bewegung im Vorfeld zur Bundestagswahl. „Damit möchten wir (Nicht-) Wählerinnen für die Rechte der queeren Community sensibilisieren und dafür gewinnen, bei der Wahl am 23. Februar 2025 demokratische Parteien zu wählen, die für Vielfalt, Toleranz und Gleichberechtigung eintreten. Die queere Community in den ländlichen Regionen und Städten der Mecklenburgischen Seenplatte muss zusammenrücken. Immer stärker wird der Druck von rechtsextremen Kräften auf uns hier“, so Lisa Mau Vorstandsmitglied bei Queer-Strelitz e.V.
Cover der neu aufgelegten und aktualisierten Informationsbroschüre „Ausbau der Verbindungsachse B 96 – Für eine starke Wirtschaftsregion“.
Die IHKs in Neubrandenburg und Potsdam haben in einem Brief an mehrere hundert Akteure aus Politik, Verbänden und Initiativen dazu aufgerufen, den Ausbau der Nord-Süd-Achse konsequent voranzutreiben. „Nach Jahren der Diskussion und wiederholten Prioritätenverschiebungen muss der Ausbau der B 96 ab sofort konsequent angepackt werden“, sagt Torsten Haasch, Hauptgeschäftsführer der IHK Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern. „Die aktuelle Verkehrssituation auf der B 96 ist geprägt von Engpässen und Sicherheitsrisiken: Mit einem Verkehrsaufkommen von bis zu 14.000 Fahrzeugen täglich sind zahlreiche Streckenabschnitte überlastet.“
Die Industrie- und Handelskammern Neubrandenburg und Potsdam unterstreichen diese Forderung in einer gemeinsam neu aufgelegten und aktualisierten Informationsbroschüre mit dem Titel „Ausbau der Verbindungsachse B 96 – Für eine starke Wirtschaftsregion“. Darin machen die beiden Kammern deutlich, warum die Modernisierung dieser wichtigen Verkehrsachse dringend notwendig ist. Die Broschüre wurde diese Woche direkt an politische Entscheidungsträger aus Bundes-, Landes- und Kommunalpolitik, Ministerien, Behörden, Verbänden und Initiativen versendet, um für die schnellstmögliche Umsetzung der Projekte zu werben.
Nach dreijähriger Recherchearbeit, die letztlich in die Publikation „Erna Weiland – Deutschlands erste Parlamentarierin“ mündete (Strelitzius berichtete), ist das Heft am gestrigen Dienstagabend in der Scheune der Alten Kachelofenfabrik präsentiert worden. Die aufwändige Spurensuche hat damit vor zahlreich erschienenem Publikum einen würdigen Abschluss gefunden.