Inzwischen hat mich auch eine Pressemitteilung der Stadt Neustrelitz zum gestrigen Haushaltsbeschluss 2026 (Strelitzius berichtete) erreicht. Der Etat sei in einer „denkwürdigen Sitzung“ der Stadtvertretung Neustrelitz auf den Weg gebracht worden. „Vorausgegangen war ein monatelanger Prozess der Abstimmung, Kompromissfindung und Nachbesserung angesichts der großen finanziellen Herausforderungen für den städtischen Haushalt der Residenzstadt Neustrelitz in den kommenden Jahren“, heißt es aus dem Rathaus.
Die Neustrelitzer Verwaltung hat unmittelbar auf die Kritik einer Strelitzius-Leserin am Erscheinungsbild in der Innenstadt reagiert: „Die aktuell noch vorhandenen Tannenzweige in den Blumenkübeln werden in Kürze entfernt. Üblicherweise erfolgt im gesamten Stadtgebiet eine Frühjahrsbepflanzung der Blumenkübel. Aufgrund der derzeitigen Haushaltslage war dies in diesem Jahr jedoch leider nicht möglich, sodass die Stadt hier von der gewohnten Praxis abweichen musste.“
Aktionskünstler Ottopeter Flettner, der um das Jahr 2000 bereits die Erdlegung um den Grundriss des alten Residenzschlosses auf dem Schlossberg Neustrelitz gemeinsam mit dem Residenzschlossverein realisierte, hatte Ende 2024 mit Neubrandenburger Schülern eine „Blumenpflanzung“ auf dem Schlossberg durchgeführt, um mehr Interesse für das Areal zu wecken.
Der Neustrelitzer Bürgermeister Andreas Grund geht mit einer Vorlage in die heutige Stadtvertretersitzung, den Schlossberg-Beirat aufzulösen. Mit der Konstituierung der Stadtvertretung im Jahr 2024 erfolgte keine Besetzung dieses Beirats mehr, heißt es in der Begründung. Der damalige Vorsitzende, Ernst August von der Wense, sei später in die Verwaltung gewechselt und sei ab dem Zeitpunkt auch kein Stadtpräsident mehr gewesen.
In einer Antwort bemängelt Dr. Rajko Lippert, Vorsitzender des Kulturgut Mecklenburg-Strelitz e.V., die Kurzfristigkeit der Vorlage. „Die Begründung scheint mir unvollständig, und der Beirat kam meiner Erinnerung nach insbesondere nur gegen Ihren massiven Widerstand zustande. Dass in Bezug auf den Schlossberg so wenig erreicht wurde ist meiner Meinung nach nicht auf den Beirat sondern auf Untätigkeit und Blockade auf mehreren Verwaltungsebenen zurückzuführen. Das Thema Schlossberg ist nicht vom Tisch.“
Die Sprechzeit des Bereichs Gewerbe im Sachgebiet Gefahrenabwehr, Gewerbe und Verkehrsaufsicht der Stadtverwaltung Neubrandenburg am kommenden Donnerstag, 19. Februar, muss entfallen. Ab Montag, 23. Februar, ist der Bereich wieder wie gewohnt persönlich und telefonisch erreichbar. Bis dahin können Anliegen per E-Mail an gewerbe@neubrandenburg.de gesendet werden.
Die aktuellen Witterungsbedingungen führen zu einer Massenvermehrung der Burgunderblutalge (Planktothrix rubescens), die insbesondere im Bereich der Gemeinden Eldetal, Kieve, Melz, Priborn und Buchholz vom Ablauf des Massower Sees bis zur Einleitung in den Müritzarm zu einer rötlichen Wasserfärbung führt. Darauf macht die Kreisverwaltung der Seenplatte aufmerksam.
Nico Klose und Conny Kapler. Foto: Stadt Neubrandenburg
Die Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg bietet auch im ersten Halbjahr 2026 wieder mehrere Bürgersprechstunden an. Die Bürgersprechstunden finden in einem offenen Rahmen statt und bieten Raum für den gemeinsamen Austausch zu Themen – insbesondere aber nicht ausschließlich – aus dem jeweiligen Stadtteil. Die Sprechstunden finden sowohl mit der Bürgerbeauftragten als auch mit dem Oberbürgermeister statt.
Die IKT-Ost AöR als kommunaler IT-Dienstleister und strategischer Digitalisierungspartner hat in den kommenden fünf Jahren viel vor: Als Alleinvorstand wird Jan Goldacker für die nächsten fünf Jahre den Fokus auf die Digitalisierung für Schulen und Verwaltungen legen.
In den vergangenen zwei Jahren hat sich Jan Goldacker auf die kaufmännischen und organisatorischen Herausforderungen der IKT-Ost AöR konzentriert: „Die IKT-Ost AöR wird von den drei Trägern – den Landkreisen Vorpommern-Greifswald und Mecklenburgische Seenplatte sowie der Stadt Neubrandenburg – getragen, die zugleich Eigner und Kunden sind. Durch stetig steigende Anforderungen an die IT- und Kommunikationssysteme sowie IT-Sicherheit konnte die IKT-Ost AöR ihre wichtigsten Kunden nicht immer in der Qualität unterstützen, wie es nötig war. Daher haben wir viel am Fundament für die digitale Infrastruktur und deren Services in unserer Region gearbeitet.“, berichtet Jan Goldacker. „Wir als IKT-Ost AöR sind verantwortlich dafür, dass die Steuergelder effizient und effektiv für die Digitalisierung von Schulen und Verwaltungen eingesetzt werden.“
Eine erst vor rund 13 Jahren sanierte Brücke über die Bahntrasse Berlin-Rostock im Bereich der Gemeinde Grabowhöfe (Amt Seenlandschaft Waren) steht laut Deutscher Bahn zu dicht an den Gleisen, um Schnellfahrten zu ermöglichen. Um die erneut fälligen Sanierungskosten wird seit Jahren gestritten. Jetzt hat die Schlichtungsstelle im Bundesverkehrsministerium in Berlin verfügt: Die kleine Gemeinde muss den Großteil des Geldes aufbringen, rund 3,6 Millionen Euro.
Sie weigert sich unter Verweis auf ihre geringe Finanzkraft und will Rechtsmittel einlegen. Der Landrat der Mecklenburgischen Seenplatte, Heiko Kärger, sieht sich aus gegebenem Anlass zu einer Stellungnahme veranlasst.
Angesichts der personellen Vorkommnisse in der Feuerwehr Neustrelitz (Strelitzius berichtete) sieht sich die Stadtverwaltung zu einer Klarstellung und Mitteilung veranlasst. „Die Verwaltung hat gemeinsam mit der Gemeindewehrführung organisatorische Maßnahmen ergriffen, um die Sicherheit und den Schutz der Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt Neustrelitz, aber auch der Einsatzkräfte zu verbessern und zu erhöhen und um in jedem Fall weiterhin ausreichend Einsatzkräfte und Einsatzmittel zu haben. Die Einsatzfähigkeit der Neustrelitzer Feuerwehr war und ist zu keinem Zeitpunkt gefährdet“, heißt es in dem von Verwaltungsdezernentin Christina Sturm veröffentlichten Text.
Das Sachgebiet Gewerbe der Abteilung Ordnung, Verkehr und Gewerbe der Neubrandenburger Stadtverwaltung ist im Zeitraum von Montag, 1. September, bis einschließlich Freitag, 12. September, geschlossen. Ab Montag, 15. September, stehen die Kolleginnen und Kollegen wieder vollumfänglich mit ihren Dienstleistungen zur Verfügung. Hintergrund ist die Einführung einer neuen Software.