Schlagwörter
Erscheinungsbild, Kritik, Mecklenburg-Strelitz, Neustrelitz, Verwaltung

Die Neustrelitzer Verwaltung hat unmittelbar auf die Kritik einer Strelitzius-Leserin am Erscheinungsbild in der Innenstadt reagiert: „Die aktuell noch vorhandenen Tannenzweige in den Blumenkübeln werden in Kürze entfernt. Üblicherweise erfolgt im gesamten Stadtgebiet eine Frühjahrsbepflanzung der Blumenkübel. Aufgrund der derzeitigen Haushaltslage war dies in diesem Jahr jedoch leider nicht möglich, sodass die Stadt hier von der gewohnten Praxis abweichen musste.“
In dem Statement aus dem Rathaus heißt es weiter: „Durch den vergleichsweise langen Winter sowie die im Anschluss notwendigen Arbeiten, insbesondere im Bereich des Kopfbaumschnitts, haben sich die Abläufe in der Grünpflege insgesamt verzögert. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Regiehofes konnten daher erst später als üblich mit der regulären Pflege der Anlagen beginnen. Dass die Verkehrssicherungspflicht auf den Wegen der Stadt zur Vorbeugung herunterfallender Äste eine höhere Priorität als Blumenkübel hat, wird für jede und jeden nachvollziehbar sein. Derzeit werden die anstehenden Arbeiten nach und nach abgearbeitet, mit dem Ziel, alle Anlagen schnellstmöglich wieder in einen ordentlichen Zustand zu versetzen und diesen auch zu erhalten.“
Zum Einsatz von Rasenmähern und Freischneidern sei ergänzend anzumerken, dass die Wahrnehmung einer „gepflegten“ Grünanlage durchaus unterschiedlich ist. Während ein Teil der Bürgerinnen und Bürger Wert auf kurz geschnittene und sehr sauber gemähte Flächen lege, sei es anderen wichtig, dass beispielsweise Frühblüher erhalten bleiben und die Flächen einen möglichst naturnahen Charakter aufweisen. Diese unterschiedlichen Erwartungshaltungen begegneten den Mitarbeitenden des Regiehofes in Gesprächen immer wieder und machten deutlich, dass sich nicht alle Vorstellungen gleichermaßen erfüllen lassen. Gleichzeitig sei festzuhalten, dass eine fachgerechte und kontinuierliche Pflege der Grünanlagen ohne den Einsatz entsprechender Technik nicht möglich ist.