Am gestrigen Dienstag wurde der Einsatzleitstelle der Polizei gegen 15 Uhr der Diebstahl eines Hundes in Waren gemeldet. Nach derzeitigem Kenntnisstand wollte eine 41-jährige den Kauf eines Hundes (Dorgo-Argentino/Englisch-Bulldogge) rückabwickeln. Die 25-jährige deutsche Vorbesitzerin nahm, offenbar gegen den Willen der 41-Jährigen, den Hund an sich. Die Rückerstattung des Kaufpreises erfolgte nicht. In der weiteren Folge kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung. Die 25-Jährige entfernte sich samt Hund mit einem Pkw.
Eine erst vor rund 13 Jahren sanierte Brücke über die Bahntrasse Berlin-Rostock im Bereich der Gemeinde Grabowhöfe (Amt Seenlandschaft Waren) steht laut Deutscher Bahn zu dicht an den Gleisen, um Schnellfahrten zu ermöglichen. Um die erneut fälligen Sanierungskosten wird seit Jahren gestritten. Jetzt hat die Schlichtungsstelle im Bundesverkehrsministerium in Berlin verfügt: Die kleine Gemeinde muss den Großteil des Geldes aufbringen, rund 3,6 Millionen Euro.
Sie weigert sich unter Verweis auf ihre geringe Finanzkraft und will Rechtsmittel einlegen. Der Landrat der Mecklenburgischen Seenplatte, Heiko Kärger, sieht sich aus gegebenem Anlass zu einer Stellungnahme veranlasst.
Am gestrigen Donnerstag gegen 10.30 Uhr kam es in Neustrelitz zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Männern auf dem Parkplatz eines Supermarktes in der Karbe-Wagner-Straße. Nach ersten Ermittlungen der Polizei sei es nach einer zunächst verbalen Auseinandersetzung zu einem körperlichen Übergriff zwischen einem 24-jährigen und 38-jährigen Deutschen gekommen, wobei der 38-Jährige vom Fahrrad gestoßen wurde.
In der Friedrich-Wilhelm-Raiffeisen-Straße in Waren hat heute gegen 10 Uhr ein Streit zwischen zwei Autofahrern für Stau in Richtung der Gievitzer Straße gesorgt. Warener Polizeibeamte fuhren gerade in dem Bereich Streife und kamen direkt auf die Situation zu.
Nach derzeitiger polizeilicher Kenntnis fuhr eine 26-Jährige hinter einem 63-Jährigen. Bei erlaubten 50 km/h sei er wohl deutlich langsamer gefahren, weshalb die Frau mehrfach hupte und auffuhr. Plötzlich habe der Mann gebremst und sei auf die Frau im Auto hinter ihm zugegangen. Sie soll ihr Fenster geöffnet haben, beim Gespräch soll sie ihn beleidigt, er soll sie ebenfalls beleidigt und dann mit den Händen angegriffen haben.
Am 13. Dezember gegen 15.55 Uhr kam es zu einem Polizeieinsatz in einer Kindertagesstätte in der Hufeisenstraße in Neubrandenburg, da vor Ort eine männliche Person mit einer Schnittverletzung am Bein gemeldet wurde. Demnach soll es kurz zuvor zwischen dem Reitbahnweg und der Traberallee zu einer Begegnung zwischen dem 24-jährigen deutschen Verletzten, seiner 24-jährigen deutschen Partnerin und einer zunächst unbekannten männlichen Person gekommen sein. Während eines Streitgespräches der beiden Parteien soll der Tatverdächtige mit einem Messer in den Oberschenkel des 24-Jährigen gestochen haben. Im Anschluss begab sich das Paar in die Kindertagesstätte, wo die Wunde am Bein erstversorgt wurde. Hintergrund des Vorfalls seien Nachbarschaftsstreitigkeiten zwischen der jungen Frau und der Familie des Tatverdächtigen.
Ein privater Streit ist gestern Abend im Bereich des Lindetal-Centers in Neubrandenburg eskaliert. Ein 42-jähriger Deutscher soll sich nach derzeitigen Erkenntnissen den Autoschlüssel von der Frau geschnappt haben, mit der er in Streit geraten war. Das Auto stand in der Tiefgarage des Einkaufszentrums. Er startete den Wagen und fuhr gegen eine Wand und eine Tür. Dadurch entstand erheblicher Sachschaden in der Tiefgarage. Das Auto hat einen Totalschaden.
Zunächst flüchtete der Fahrer vom Unfallort. Inzwischen wurde die Polizei gegen 19.30 Uhr über Notruf verständigt. Der Mann kam nach kurzer Zeit wieder zurück zum Unfallort und trat dort unter anderem den Polizeibeamten gegenüber aggressiv auf und wollte wieder fliehen. Die Einsatzkräfte mussten ihn zu Boden bringen, versuchten ihn, zu beruhigen und legten ihm Handschellen an.
Am gestrigen Sonnabend gegen 17.20 Uhr wurde die Polizei nach Heinrichswalde in der Nähe von Friedland gerufen. Dort soll eine Fußgängerin von einem PKW angefahren worden sein. Beim Eintreffen der Polizeibeamten am Einsatzort bestätigte sich der Sachverhalt. Beim 40-jährigen Unfallverursacher und der 36-jährigen Geschädigten handelt es sich um ein Ehepaar. Dieses hatte Streit. Um sich zu beruhigen ging die Geschädigte die K113 entlang. Der Ehemann setzte sich in seinen PKW Nissan und fuhr der Ehefrau hinterher.
Mit im Fahrzeug befand sich der 11 Monate alte Sohn. Um sie zu erschrecken fuhr der 40-jährige mit dem PKW auf seine Ehefrau zu. Hierbei bremste er aber nicht rechtzeitig und fuhr mit dem PKW gegen seine Ehefrau. Diese zog sich dabei Verletzungen zu und musste mit einem Rettungswagen ins Klinikum Neubrandenburg gebracht werden.
Dieses konnte sie aber nach ambulanter Behandlung wieder verlassen. Am PKW Nissan entstand ein Sachschaden von 5.000 Euro. Während der Aufnahme des Sachverhaltes stellten die Polizeibeamten Alkoholgeruch in der Atemluft des Ehemannes fest. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,39 Promille. Gegen den Ehemann wurde Anzeige wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und wegen fahrlässiger Körperverletzung erstattet. Sein Führerschein wurde sichergestellt.
Am gestrigen Mittwoch um 16.18 Uhr ging bei der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg der Notruf eines Hinweisgebers aus Penzlin ein. Er teilte mit, dass eine männliche Person gerade versucht, bei seiner Nachbarin die Wohnungstür einzutreten. Außerdem meldete sich die Geschädigte und gab an, dass sie sich in Gefahr befindet und große Angst hat.
Zwei Funkstreifenbesatzungen des Polizeihauptreviers Waren eilten zum Einsatzort. Der Tatverdächtige wurde nicht mehr vorgefunden. Er hatte sich laut Angaben der 42-jährigen Geschädigten zuvor unberechtigt Zugang zum Hof und zum Haus verschafft und mit einer Machete die Wohnungstür beschädigt. Ursächlich für die Tat des 43-Jährigen waren Streitigkeiten zwischen ihm und der Geschädigten. Da der Tatverdächtige polizeilich bekannt ist und als aggressiv einzuschätzen war, wurde eine Fahndung nach ihm im Bereich der Stadt Penzlin durchgeführt. Die Beamten aus Waren wurden dabei durch Funkstreifenbesatzungen aus Friedland, Neubrandenburg und Neustrelitz sowie die Wasserschutzpolizei Waren unterstützt. Insgesamt sechs Streifenwagenbesatzungen kamen zum Einsatz. Die Suche wurde in der weiteren Folge auch durch die Besatzung des Polizeihubschraubers ergänzt. Um 20.15 Uhr konnte der Tatverdächtige in der Nähe des „Roten NETTO“ gestellt werden.
Der Tatverdächtige wurde ins PHR Waren gebracht und dort zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen. Gegen ihn wurden Anzeigen wegen Bedrohung, Sachbeschädigung und Hausfriedensbruchs erstattet. Die Machete hatte der Tatverdächtige nicht mehr bei sich. Bei der Durchsuchung seiner Person wurde aber Pfefferspray fest- und sichergestellt. Während sich die Beamten aus Waren im Rahmen der Suchmaßnahmen zu Fuß von ihrem Fahrzeug entfernt hatten, wurde ein Reifen des Funkstreifenwagens mit einem spitzen Gegenstand zerstochen. Dazu wurde eine Anzeige wegen Sachbeschädigung gegen Unbekannt gefertigt. Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 150 Euro. Die weiteren Ermittlungen werden durch die Beamten der Kripo-Außenstelle Waren geführt.