Während einer Streifenfahrt haben Polizeibeamte im Neubrandenburger Vogelviertel in der Nacht zu Mittwoch 16. September) gegen 1.20 Uhr einen 15-jährigen deutschen Jugendlichen festgestellt, der Verletzungen aufwies. Nach Angaben des Jugendlichen soll er zuvor von mehreren weiteren Jungen beleidigt und körperlich angegriffen worden sein.
Nach mehreren Straftaten, die sich insbesondere seit Beginn des Jahres in Neustrelitz häuften, ist ein 17-jähriger Deutscher nun in Untersuchungshaft gekommen. Das Amtsgericht Waren erließ gegen den Jugendlichen vor einigen Tagen Haftbefehl wegen mehrfacher schwerer räuberischer Erpressung.
Am gestrigen Abend, 7. Januar, erhielten die Beamten des Polizeihauptreviers Neubrandenburg gegen 17 Uhr die Mitteilung darüber, dass eine Person auf Höhe des Rathauses vom Fahrrad gezogen worden sei. Vor Ort stellte sich heraus, dass ein 63-Jähriger den Radweg am Friedrich-Engels-Ring aus Richtung Schwanenteich in Richtung Rathaus befahren hatte. Auf Höhe der Commerzbank befanden sich drei Personen auf dem Radweg. Der Radfahrer klingelte daraufhin, um auf sich aufmerksam zu machen.
Bereits am vergangenen Freitag, 5. Dezember, kam es gegen 15.25 Uhr zu einer gefährlichen Körperverletzung auf der Fußgängerbrücke nahe des Neubrandenburger Bahnhofes. Zwei Jugendliche im Alter von 17 Jahren überquerten die Brücke aus dem Vogelviertel in Richtung Innenstadt. Hierbei kamen ihnen zwei dunkel gekleidete, männliche Personen entgegen.
Am gestrigen Sonntag reinigte eine 46-Jährige gegen 14.40 Uhr die Stolpersteine in der Neubrandenburger Neutorstraße. Währenddessen sei ihr eine Gruppe von drei Jugendlichen aufgefallen. Einer der Jugendlichen habe mindestens einmal auf den Stolperstein vor ihm gespuckt und anschließend darauf getreten.
Gestern Abend gegen 20.50 Uhr hat ein 16-jähriger Jugendlicher in Neubrandenburg den Polizeinotruf gewählt. Als die Beamten ihn bei einem Discounter in der Demminer Straße fanden, gab er an, zuvor aus einer Bewusstlosigkeit aufgewacht zu sein. Der Jugendliche wies am gesamten Körper mehrere nicht lebensgefährliche Verletzungen, darunter Prellungen, auf, so dass ein Rettungswagen dazu geholt wurde. Dieser nahm ihn mit zur weiteren Behandlung ins Klinikum.
Ein Jugendlicher soll gestern Abend einen Mann in einem Einkaufsmarkt in der Mirower Chaussee in Wesenberg bedroht haben. Der 15-jährige Deutsche war zuvor mit Kumpels im Laden des 57-jährigen Vietnamesen gewesen. Dort sei die Gruppe nach Aussage des Ladenbesitzers zu laut gewesen und sollte den Laden in der Innenstadt verlassen. Dabei soll der Tatverdächtige die Geschäftstür so zugeschlagen haben, dass sie beschädigt wurde. Die Jugendlichen liefen weg, der Ladeninhaber verfolgte die Gruppe bis zum Einkaufsmarkt.
Am 13. Dezember gegen 15.55 Uhr kam es zu einem Polizeieinsatz in einer Kindertagesstätte in der Hufeisenstraße in Neubrandenburg, da vor Ort eine männliche Person mit einer Schnittverletzung am Bein gemeldet wurde. Demnach soll es kurz zuvor zwischen dem Reitbahnweg und der Traberallee zu einer Begegnung zwischen dem 24-jährigen deutschen Verletzten, seiner 24-jährigen deutschen Partnerin und einer zunächst unbekannten männlichen Person gekommen sein. Während eines Streitgespräches der beiden Parteien soll der Tatverdächtige mit einem Messer in den Oberschenkel des 24-Jährigen gestochen haben. Im Anschluss begab sich das Paar in die Kindertagesstätte, wo die Wunde am Bein erstversorgt wurde. Hintergrund des Vorfalls seien Nachbarschaftsstreitigkeiten zwischen der jungen Frau und der Familie des Tatverdächtigen.
Am Sonnabendnachmittag ist ein 39-Jähriger auf einem Spielplatz zwischen Kopernikusstraße und der Robert-Koch-Straße in Neubrandenburg von einem 14-Jährigen mit einem Schlagring attackiert worden. Der Jugendliche soll nach ersten Erkenntnissen mehrfach gegen den Kopf des Mannes geschlagen haben.
Es soll zuvor ein Streitgespräch zwischen dem Familienvater, der mit seinem Kleinkind zum Spielen da war, und mehreren Jugendlichen gegeben haben. Die Jungen sollen Böller genutzt haben, der Geschädigte habe sie darauf angesprochen, was zu einem Streit geführt habe. Als der 39-Jährige wieder weggehen wollte, schlug der 14-Jährige mehrfach zu. Der Mann musste mit seinen Verletzungen im Klinikum behandelt werden.
Eine Streifenbesatzung des Polizeihauptreviers Neustrelitz befuhr am gestrigen Montag gegen 20.10 Uhr die Straße des Handwerks in Neustrelitz. Auf einem Gehweg in der Nähe einer größeren Personengruppe stand ein PKW, welcher sich plötzlich rückwärts für ein paar Meter in Bewegung setzte und wieder stoppte. Die Beamten wollten das Fahrzeug kontrollieren, als mit einem Mal der Fahrzeugführer aus dem Fahrzeug in den angrenzenden Wald flüchtete. Die Verfolgung der Person verlief zunächst erfolglos, jedoch hatten die Beamten im Anschluss eine gute Personenbeschreibung. Am PKW befand sich eine weitere Person, die sich als der 19-jähriger Fahrzeugeigentümer herausstellte.
Im weiteren Verlauf konnte auch der flüchtige Fahrzeugführer bekannt gemacht werden. Es handelt sich um einen 17-jährigen deutschen Jugendlichen, der durch die Beamten im Nahbereich angetroffen wurde. Die Bekleidung entsprach der zuvor festgestellten flüchtigen Person. Die Kollegen des Neustrelitzer Hauptreviers konnten Alkoholgeruch in der Atemluft des Jugendlichen feststellen. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,52 Promille. Weiterhin war der 17-Jährige nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis.