Schlagwörter
Lesung, Mecklenburgische Seenplatte, Neubrandenburg, Regionalbibliothek, Wawerzinek

Im Rahmen des Neubrandenburger Bücherfrühlings 2026 lädt der Mecklenburgische Literaturgesellschaft e.V. am morgigen Donnerstag, 21. Mai, um 19 Uhr, in die Regionalbibliothek Neubrandenburg ein. Peter Wawerzinek kommt mit seinem Roman „Rom sehen und nicht sterben“ nach Neubrandenburg zu Lesung und Gespräch, Moderation Matthias Wolf.
Ein Frühjahr in Rom. Der Schriftsteller Peter Wawerzinek aus Rerik an der Ostsee, Stipendiat in der Villa Massimo, durchstreift die Stadt, sammelt Inspiration für seinen neuen Roman. Doch die Pandemie macht den Spaziergängen einen Strich durch die Rechnung, die Technik versagt und alles entstandene Textmaterial für das Buch ist verloren. Etwas scheint nicht zu stimmen: kalte, weiße Fingerkuppen in der schönsten Frühlingssonne. Schließlich die Diagnose: Es ist Krebs. Doch auch die Konfrontation mit dem Tod lässt ihn nicht aufgeben. Nach kräftezehrender Therapie zieht es ihn wieder nach Rom – und zurück ins Leben. In der Liebe, die ihm zufällig an einer Straßenbahnhaltestelle in Magdeburg begegnet, genau zur richtigen Zeit, findet er die Kraft für die Heilung. Poetisch, bildgewaltig, zugleich atemraubend und befreiend ist die Sprache, die Peter Wawerzinek für eine existenzielle Erschütterung findet, die ihm alles abverlangt – über die er am Ende aber umso deutlicher triumphiert.
Peter Wawerzinek wurde 1954 in Rostock geboren. Seine Mutter floh in den Westen als er drei Jahre alt war und ließ ihn und seine jüngere Schwester unversorgt zurück. Peter Wawerzinek wuchs in einem Kinderheim an der Ostsee auf. Seit 1988 arbeitet er als freier Schriftsteller, Regisseur und Hörspielautor. Der neue Roman des virtuosen Sprachkünstlers („Rabenliebe“, „Schluckspecht“, „Liebestölpel“) war nominiert für den Deutschen Buchpreis 2025.
„Peter Wawerzinek verwandelt den Stoff seines Lebens in große Kunst“
(NDR Kultur)
Kartenreservierung: pegasus-mlg@gmx.de. Eintritt: 6 Euro.
