Eine erst vor rund 13 Jahren sanierte Brücke über die Bahntrasse Berlin-Rostock im Bereich der Gemeinde Grabowhöfe (Amt Seenlandschaft Waren) steht laut Deutscher Bahn zu dicht an den Gleisen, um Schnellfahrten zu ermöglichen. Um die erneut fälligen Sanierungskosten wird seit Jahren gestritten. Jetzt hat die Schlichtungsstelle im Bundesverkehrsministerium in Berlin verfügt: Die kleine Gemeinde muss den Großteil des Geldes aufbringen, rund 3,6 Millionen Euro.
Sie weigert sich unter Verweis auf ihre geringe Finanzkraft und will Rechtsmittel einlegen. Der Landrat der Mecklenburgischen Seenplatte, Heiko Kärger, sieht sich aus gegebenem Anlass zu einer Stellungnahme veranlasst.
Heiko Kärger (rechts) und Thomas Müller bei der Pflanzaktion.Fotos: LK MSE
Am gestrigen Montag haben Landrat Heiko Kärger und Thomas Müller, 2. Stellvertreter des Landrates und dessen designierter Nachfolger, vor der Feuerwehrtechnischen Zentrale (FTZ) in Neuendorf gemeinsam einen Baum gepflanzt. Der Landkreis nahm an der bundesweiten Baumpflanz-Challenge teil. „Wir freuen uns, bei dieser Aktion mitzumachen“, sagte Heiko Kärger. „Mit dem Pflanzen des Baumes leisten wir einen Beitrag zum Klimaschutz und es ist eine schöne Geste, die sich hoffentlich noch weiterverbreitet.“
Hin und wieder wird der Flughafen Neubrandenburg-Trollenhagen für Einsätze des Netzwerks „Flying Hope“ angefragt. Piloten, Sanitäter und Flughafen arbeiten Hand in Hand, um kostenlose Transporte schwerkranker Kinder möglich zu machen. Foto: privat
Die Flughafen Neubrandenburg-Trollenhagen GmbH (FNT) unterstützt den Verein „Flying Hope“. Das bundesweite Pilotennetzwerk organisiert kostenlose Flüge für schwerkranke und schwerbehinderte Kinder zu weit entfernen Spezialkliniken, Hospizen oder Rehaeinrichtungen zur entsprechenden Diagnostik, Betreuung oder Therapie.
Heiko Kärger, Landrat des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte, hat sich persönlich dafür eingesetzt, dass der Fehlbetrag von 30.000 Euro im Haushalt des Kreisfeuerwehrverbandes 2026 mit Spenden ausgeglichen wird: „Ich habe mich mit diesem Anliegen an die drei Sparkassen unseres Landkreises gewandt und bin sehr dankbar dafür, dass die Sparkassen Mecklenburg-Strelitz, Neubrandenburg-Demmin und Waren sich bereit erklärt haben, die für unsere Sicherheit so wichtige Verbandsarbeit zu unterstützen“, sagte Kärger am Donnerstag.
Landrat Heiko Kärger hat „mit großer Bestürzung“ von einem Vorfall erfahren, der sich letzte Woche in Neustrelitz zugetragen hat. Demnach hatte der Busfahrer eines MVVG-Subunternehmens einem etwa zehnjährigen Kind die Mitfahrt verweigert. Dieses hatte sich zuvor hilfesuchend, und ehrlich, an den Busfahrer gewandt und angegeben, weder Geld noch seine Schülerfahrkarte dabei zu haben.
Statement des Landrats der Mecklenburgischen Seenplatte, Heiko Kärger, zum Anschlag auf den Magdeburger Weihnachtsmarkt
Die Ereignisse in Magdeburg, wenige Tage vor Weihnachten, haben dieses Land zutiefst erschüttert. Wir alle sind in Gedanken bei den Opfern und ihren Familien und Freunden. Und es liegt in unserer Natur, bei Ereignissen wie diesem die Frage nach dem Warum zu stellen. Was bewegt einen Menschen zu solcher Brutalität? Aber das Unerklärliche lässt sich nicht erklären. Die Grausamkeit entzieht sich jedem Verständnis und lässt uns sprachlos zurück.
Dem Unverständnis folgt Traurigkeit. Bei manchen von uns auch Wut und Zorn. Das kann ich verstehen.
Landrat Heiko Kärger wird am 24. Dezember in Neustrelitz, Demmin, Waren (Müritz) und Neubrandenburg Krankenhäuser und die Polizei besuchen und Präsentkörbe überreichen. „Auch in diesem Jahr werden viele Menschen an Weihnachten oder Silvester nicht bei ihren Familien sein, sondern für unsere Sicherheit arbeiten“, erklärt Kärger. Mit seinen Besuchen wolle er, wie schon in den vergangenen Jahren, seine Wertschätzung für diesen Verzicht ausdrücken.
In seiner diesjährigen internen Mitgliederversammlung gestern in Groß Nemerow hat der Landkreistag Mecklenburg-Vorpommern Landrat Heiko Kärger im Amt des Vorstandsvorsitzenden einstimmig bestätigt. Kreistagspräsident Olaf Steinberg (Landkreis Ludwigslust-Parchim) wurde ebenfalls mit großer Mehrheit zum stellvertretenden Vorsitzenden wiedergewählt.
DRK-Kreisverbandsgeschäftsführer Raik Lemke, Heiko Kärger, der stellvertretende Zugführer des Betreuungszuges Uwe Berlin und Christian Pegel (von links) bei der Übergabe. Foto: LK MSE
Es ist exakt zehn Meter lang, hat ein zulässiges Gesamtgewicht von 26 Tonnen und kann die verschiedensten Abrollbehälter transportieren – seit dem heutigen Mittwoch sind die Katastrophenschutzkräfte des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte um ein Fahrzeug reicher. Das Wechselladerfahrzeug (WLF), das Innenminister Christian Pegel auf dem Gelände des DRK Neubrandenburg feierlich an Landrat Heiko Kärger übergab, soll künftig Logistikaufgaben im Betreuungszug des Katastrophenschutzes übernehmen.
„Der Vorteil dieses Systems liegt klar auf der Hand: Durch die Trennung von Fahrzeug und Behälter kann die Beladung je nach Lage sehr schnell gewechselt werden“, so Pegel. So sei es zum Beispiel üblich, zu Beginn der Waldbrandsaison Behälter speziell für die Unterstützung bei größeren Brandereignissen vorzuhalten. „Da muss im Ernstfall nicht extra gepackt werden, sondern das Material kann direkt aufgeladen und zum Einsatzort gebracht werden.“
Wegen dieser Flexibilität wird im Katastrophenschutz in Mecklenburg-Vorpommern vermehrt auf Wechseladersysteme gesetzt. Auf dem Gelände der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Neuendorf hat der Landkreis bereits zwei dieser Fahrzeuge stationiert.
Der Landrat der Mecklenburgischen Seenplatte, Heiko Kärger, hat sich bestürzt über das Hissen der Hakenkreuzflagge am Bahnhof in Neubrandenburg (Strelitzius berichtete) geäußert. In einem Statement heißt es: „Wer den Mut hat hinzusehen, für den sind die Spuren, die das NS-Regime in unserer Region und dieser Stadt hinterlassen haben, allgegenwärtig. Hier wurden bis zuletzt neue Flugzeuge entwickelt und getestet, die im Laufe des Krieges hunderttausendfach den Tod brachten. Auf dem Tollensesee dieser Stadt wurden neue Torpedos erprobt, deren Aufgabe die Auslöschung von Leben war.
Im KZ-Außenlager ‚Waldbau‘ vor den Toren dieser Stadt mussten Frauen und Mädchen mit primitivsten Mitteln Fertigungsstätten für die Rüstungsindustrie in den Waldboden graben. Viele überlebten diese Arbeit nicht oder wurden, am Ende ihrer Kräfte und damit für die Kriegswirtschaft nutzlos, zurück ins Stammlager Ravensbrück transportiert. Zur ‚Vernichtung‘, wie es im damaligen Sprachgebrauch hieß. Etwa 28.000 Frauen und Mädchen kamen hier ums Leben. Mütter, Schwestern und Töchter.
Der Mann, der als Kommandeur des Wachbataillons ‚Berlin‘ maßgeblich zur Niederschlagung des Umsturzversuches nach dem Attentat auf Hitler beitrug – er war ein Sohn dieser Stadt. Die Wunden, die durch diesen Krieg in zahllose Familien gerissen wurden – sie sind bis heute nicht verheilt. Auch nicht in Deutschland.
Eine kleine Minderheit in diesem Land ignoriert die grausamen Spuren, die dieser Krieg in unserer Region hinterlassen hat. Sie redet das schier unfassbare Leid der Menschen klein. Für sie ist das Hakenkreuz, und alles wofür es steht, ein Symbol für den Wunsch nach einer vermeintlich ‚guten, alten Zeit‘. Diesen Menschen möchte ich sagen: Sie täuschen sich. Das Hakenkreuz steht nur für eine Sache. Es steht für Schande.