Am gestrigen Dienstag wurde der Einsatzleitstelle der Polizei gegen 15 Uhr der Diebstahl eines Hundes in Waren gemeldet. Nach derzeitigem Kenntnisstand wollte eine 41-jährige den Kauf eines Hundes (Dorgo-Argentino/Englisch-Bulldogge) rückabwickeln. Die 25-jährige deutsche Vorbesitzerin nahm, offenbar gegen den Willen der 41-Jährigen, den Hund an sich. Die Rückerstattung des Kaufpreises erfolgte nicht. In der weiteren Folge kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung. Die 25-Jährige entfernte sich samt Hund mit einem Pkw.
Wenn Sie bereits auf den Hund gekommen sind oder noch kommen möchten, können Sie am Samstag, den 27. September, von 10 bis 12.30 Uhr, in der Volkshochschule Neustrelitz im Workshop „ Welcher Hund passt zu mir? Ein Vierbeiner zieht ein – was ist zu beachten?“ viel Wissenswertes dazu von Olivia Grudzinski erfahren, einer geprüften Rettungshund-Führerin (DLRG) und Dogsitterin.
Wenn Sie bereits auf den Hund gekommen sind oder noch kommen möchten, können Sie am Samstag, den 27. September, von 10 bis 12.30 Uhr, in der Volkshochschule Neustrelitz im Workshop „ Welcher Hund passt zu mir? Ein Vierbeiner zieht ein – was ist zu beachten?“ viel Wissenswertes dazu von Olivia Grudzinski erfahren, einer geprüften Rettungshund-Führerin (DLRG) und Dogsitterin.
Nach ein paar Erkältungstagen habe ich mich heute mal wieder ein bisschen länger ins Freie getraut. Und wurde prompt mit einem „Fundstück“ belohnt. Bei einem Rundgang mit der Holden durch das schöne Priepert sind wir an einer Hauswand auf ein Regelwerk gestoßen, das uns bis dato unbekannt war und uns bei der Lektüre die Mundwinkel nach oben gezogen hat. Ich hoffe, auch den einen oder anderen meiner geschätzten Leser mit den „Eigentumsrechten“ zum Schmunzeln zu bringen.
Auf einer Koppel in Redefin ist vor zehn Tagen ein Pferd zu Tode gekommen. Zwei weitere wurden verletzt (Strelitzius berichtete). Nach der Begutachtung durch einen Sachverständigen, konnte zunächst ein Wolf als Verursacher des Vorfalls nicht ausgeschlossen werden. Dazu erklärt Agrarminister Dr. Till Backhaus:
„Der tragische Tod des Pferdes hat viele Menschen aufgewühlt. Das kann ich nachvollziehen. Leider gab es auch gleich vorschnelle Meinungsäußerungen, die auf keinen Fakten fußten. Mittlerweile hat uns das Ergebnis der Genproben erreicht. Demnach konnten zwei der drei genommenen Proben eindeutig der Familie Canis familiaris (Hund) zugeordnet werden.“
Am frühen Abend des gestrigen Dienstag wurde der Polizei in Neubrandenburg ein etwas anderer Einsatz in der Oststadt zuteil. Auf einem Parkplatz in der Kopernikusstraße sorgte ein angeleinter Hund für Aufsehen. Der Vierbeiner zog einen Fahrradständer, an den er angeleint worden war, hinter sich her und beschädigte dadurch drei Fahrzeuge auf dem Parkplatz.
Am gestrigen Donnerstag teilte ein 38-jähriger Schafhalter der Polizei mit, dass er zwei seiner Schafe tot aufgefunden hat und fünf weitere verletzt auf dem Hof liegen. In der Nähe von Burg Stargard konnte die Beamten gegen 14 Uhr den geschilderten Sachverhalt bestätigt finden. Es stellte sich heraus, dass ein Nachbarhund einen Teil des Grundstückszauns beschädigt hat und so auf den Hof des Geschädigten gelangte. Dort habe er die Schafe attackiert und den Hof wieder verlassen.
Die Polizisten konnten vor Ort die Hundehalterin ausfindig machen. Hierbei handelt es sich um eine 39-Jährige aus der Region. Die Frau erwartet eine Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen des Verstoßes gegen die Hundehalterverordnung M-V.
Am späten Vormittag hat ein 53-jähriger Autofahrer auf der A20 kurz vor der Ausfahrt Neubrandenburg Ost in Fahrtrichtung Lübeck nach dem Überholen scheinbar die Kontrolle über das Fahrzeug verloren. Er und die gleichaltrige Mit-Insassin rutschten in die Leitplanke und überschlugen sich auf der Fläche neben der Autobahn mehrfach. Beide kamen schwer verletzt ins Krankenhaus.
Mit im Auto war auch ein Hund. Für seine Versorgung kam die Tierrettung Vorpommern-Greifswald mit einem eigenem Rettungsnotwagen zum Unfallort und untersuchte das Tier noch an der Unfallstelle. Das Tier blieb nach derzeitigem Stand unverletzt. Anschließend wurde es von den Tierrettern vorübergehend in Obhut genommen.
Der Seitenstreifen war während der polizeilichen Maßnahmen und der Bergung gesperrt. Der gesamte Sachschaden wird auf etwa 25.000 Euro geschätzt.
Am vergangenen Mittwochmorgen (4. September) ist eine 72-Jährige in Waren mit ihrem Hund in der Papenbergstraße in Richtung Mecklenburger Straße Gassi gegangen. Auf der anderen Seite der Straße war auf dem Bürgersteig ein Mann mit seinem Hund ohne Leine unterwegs. Der Hund lief bellend über die Straße zur Frau, biss zunächst ins Halstuch ihres Hundes und dann in ihr Bein. Sie wurde dabei verletzt und musste sich ärztlich behandeln lassen. Nach Schilderung der Frau habe der Halter mit Mühe seinen Hund wieder losreißen können und sei dann wortlos weitergegangen.
Das Opfer der Hundeattacke beschreibt den Mann wie folgt: etwa 30 bis 40 Jahre alt, korpulente Figur bei etwa 1,65 Meter bis 1,70 Meter Körpergröße. Er soll mit einem karierten Hemd und einer kurzen Hose bekleidet gewesen sein. Sein Hund soll eine Bulldogge gewesen sein, die eine silberfarbene Gliederkette um den Hals trug. In der Hand hatte das Herrchen eine rote Leine.
In meiner neueren Funktion als Großvater, sprich Opi, hat sich mein Blick für Dinge geschärft, die mich bislang eher kalt gelassen haben. Schließlich soll es dem Enkelchen an nichts fehlen. Und es gibt ja nichts, was es nicht gibt für die Lütten. Wie zum Beispiel die Regenhose, die ich dieser Tage in dem Supermarkt in Mirow entdeckt habe, wo es all die schönen Sachen gibt.
Allerdings hat mich das Fundstück jede Menge Gehirnschmalz gekostet. Zunächst habe ich im Geiste die Statur des Knaben abgerufen und bin zu einem positiven Befund gelangt. Davon abgesehen, dass so ein Schlechtwetterbeinkleid ja ruhig ein bisschen legerer sitzen kann. Dann begann ich, das Teil näher zu inspizieren, und schon hagelten die Fragezeichen auf mich nieder. Wo schlüpft man denn hier rein, wozu sind eigentlich die Bänder, sind das Träger? Nee, dann fehlt ja einer. Halte ich die Hose vielleicht verkehrt herum? Also gedreht, ohne tatsächlich zu einer Erleuchtung zu gelangen. Außen und innen kann ich ja nicht verwechselt haben, die eine Seite ist ja eindeutig gegen den Niederschlag beschichtet. Hundertprozentig dicht scheint die Büx ohnehin nicht zu sein, das kann man drehen und wenden, wie man will.
Meine Verunsicherung veranlasste mich schließlich dazu, das schützende Kleidungsstück wieder zurückzulegen, liebender Opi hin, liebender Opi her. Womit ich mich dann instinktiv vor einem Fehlkauf bewahrt habe. Denn irgendwann fiel mein Blick doch noch auf das Etikett der Ware. Wer lesen kann, ist klar im Vorteil, wenn auch im konkreten Fall ein bisschen spät. Es handelte sich bei der Regenhose sogar um einen Regenmantel. Aber für nässeempfindliche Hunde. Nun krabbelt mein Nachfahre zwar auch mal auf allen Vieren, ist aber inzwischen des Laufens mächtig. Und im Regen käme er vermutlich gleich gar nicht auf die Idee, mehr als seine zwei Beine einzusetzen. Das hat er Dackel, Pinscher, Bulldogge und Windhund bereits voraus.