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Kategorien-Archiv: Glosse

Ist unsere Muttersprache noch zu retten? Ich Skeptiker von der KI mit „verheddern“ und „wuseln“ becirct

20 Samstag Juni 2026

Posted by Strelitzius in Glosse

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Schlagwörter

Deutsch, KI, Sprache

Glosse

Hin und wieder kann es vorkommen, dass sich Robby „verheddert“.

Meine natürliche Intelligenz hat ja der künstlichen Intelligenz bislang eher skeptisch gegenübergestanden. Vielleicht hat das die KI mitbekommen. Auszuschließen ist ja heutzutage gar nichts mehr. Ich bin als Schreiberling bekanntlich auch angetreten, jeden Tag ein Wort unserer schönen Muttersprache vor dem Vergessen zu retten. Und genau da biedert sich die Künstliche nun bei mir an, besser, sie becirct mich.

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Regel-Saatgut-Mischung mit Migrationshintergrund in Deutsch durchgefallen

11 Samstag Apr. 2026

Posted by Strelitzius in Glosse

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Schlagwörter

Blog, Deutsch

Glosse

Schade, dass es Deutsch nicht wirklich abgepackt gibt. Kauf dir mal ’ne Tüte Deutsch, ist nur so dahingesagt. Wäre dem nicht so, könnte man das muttersprachliche Angebot gleich neben dem Fundstück unterbreiten, das mir in dieser Woche die Mundwinkel nach unten gezogen hat. Und zwar in der Kaufhalle, wo es all die schönen Sachen gibt.

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Wo ein Wegweiser Beine bekommt: Infotafel auf Wesenberger Spielplatz hat sich wohl verlaufen

15 Sonntag März 2026

Posted by Strelitzius in Glosse

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Schlagwörter

Infotafel, Mecklenburgische Kleinseenplatte, Siedlung, Spielplatz, Wesenberg

Glosse

In Wesenberg sind einem Wegweiser sensationell Beine gewachsen Und, weil dem so ist, benutzte er die Gehhilfen offenbar auch. Der Orientierer wanderte vom Start, wo man ihn eigentlich vermuten sollte, zum Ziel, wo er reichlich überflüssig ist. Sieht man mal davon ab, dass sich solchermaßen kontrollieren lässt, ob man zwischenzeitlich vom Pfad abgekommen ist. Aber, wer braucht denn am Ende sowas?

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Zwischen Tempo 10 und Tempo 100: Useriner Straße und Bürgerseeweg in Neustrelitz haben irgendwie eine Macke

08 Sonntag Feb. 2026

Posted by Strelitzius in Glosse

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Schlagwörter

Auto, Bürgerseeweg, Neustrelitz, Tempo, Useriner Straße, Verkehr

Glosse

Tempo 10 in der Useriner Straße…

Mit Schuldzuweisungen soll man ja bekanntlich vorsichtig sein. Das Wissen darum ist allerdings das eine, die Praxis das andere. Ich habe mich dieser Tage mächtig im Autohaus meines Vertrauens in Neustrelitz blamiert. Da war ich wegen Ausfalls der Assistenzsysteme an meinem fahrbaren Untersatz vorstellig geworden. Klarer Garantiefall, dachte ich ich, aber weit gefehlt.

Man hätte mir ja auch seinerzeit bei Übergabe des Neuwagens sagen können, dass der nicht nur überall Abstandssensoren und Kameras vorn und hinten hat. Die ich alle gereinigt hatte. Nee, das Hightech-Stück hat auch noch oberhalb der Stoßstange ein so ziemlich unsichtbares Radar. Und genau da klebte ein Eisklumpen…

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Winterlicher Leistungsabfall: Ich brauche ein wollenes Lese-Lätzchen in XXL

17 Samstag Jan. 2026

Posted by Strelitzius in Glosse

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Schlagwörter

Bett, Blog, Lesen, Winter

Glosse

Foto: KI

Mein geniales Content Management System, also die Plattform, auf der ich meinen Blog betreibe, überrascht mich jeden Morgen mit einer neuen Schreibanregung. Meistens nehme ich mir angesichts des bereits überquellenden Nachrichteneingangs nicht die Zeit, darauf auch nur einen Gedanken zu verschwenden. Aber dieser Tage war ich von der Anregung so was von angeregt, dass sie mich schließlich zu diesen Zeilen geführt hat. Gefragt war, welche Erfindung ich dringend befürworten würde. Ich brauche ein wollenes Lätzchen in Größe XXL mit Ärmeln.

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Ich bin es bloß: Wie mich auf der Zielgeraden meines Lebens mein Vatersname einholte

12 Samstag Juli 2025

Posted by Strelitzius in Glosse

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Schlagwörter

Vatersname

Glosse

Ich weiß ja nicht, wie Sie zu Ihrem zweiten, dritten und gegebenenfalls auch vierten Vornamen stehen. Meine Wenigkeit jedenfalls stand bislang nicht zu Rolf. Was möglicherweise ein Beleg für mangelnden Respekt ist, denn es handelt sich dabei um meines Vaters Namen, welcher mir schreiendem Bündel ungefragt beigefügt wurde. Wie der Strich über meinem André, nachdem meine arme Mutter gefragt wurde, ob man ihr das Baby, also mich, angedreht habe. Bewirkt hat die nachträgliche Französisierung herzlich wenig. Über meinen Nachnamen will ich gar nicht erst wehklagen. Man findet sich irgendwann damit ab, als Herr Groß und nicht Herr Gross angesprochen oder aufgerufen zu werden.

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Mein Name ist Hase: Weiß der Fuchs, wie Herr Kröterich und Frau Kröte tunneln

10 Sonntag Nov. 2024

Posted by Strelitzius in Glosse

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Schlagwörter

Krötentunnel

Glosse

In Zeiten des unaufhörlichen und beunruhigenden Vormarsches der Künstlichen Intelligenz, kurzum KI genannt, sollte man sich trotzdem Gedanken über die menschliche Intelligenz machen. Und die tierische auch noch. Das ist mir ausgerechnet beim Fahrradfahren aufgestoßen. Was nicht der Tatsache geschuldet ist, dass selbst mein elektrisches Tretmobil inzwischen mit KI ausgestattet ist. Es hat sogar einen Lautsprecher, wofür auch immer. Leider verfügt das Wunderwerk über keine zusätzliche Aufnahmekapazität, herbe Kritik an den Hersteller, sonst hätte ich meinen nachfolgenden geistigen Erguss gleich am Lenker diktieren können. Aber, so halbwegs frisch sollten die Eindrücke noch sein.

Also, bitte jetzt nicht erschrecken, es geht um Krötentunnel im Allgemeinen und im Besonderen. Der Name ist tiefgestapelt, weil die beiden, die mir in meinem Nachbarort im Vorbeipedalieren begegnet sind, ob ihrer Ausmaße theoretisch auch Nichtamphibien wie Fuchs, Dachs und Hase passieren lassen. Weiß der Fuchs, und mein Name ist Hase!

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Schöne neue Welt: Nichts mit Pferdeflüsterer, eher lauter, aber auf keinen Fall von hinten

11 Sonntag Aug. 2024

Posted by Strelitzius in Glosse

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Schlagwörter

E-Bike, Mecklenburgische Kleinseenplatte, Wesenberg

Glosse

Eigentlich wollte ich ja auch Pferdeflüsterer werden. Aber 1998, als mir Robert Redford als Berufsberater zur Seite stand, war es mit mir schon zu spät, um noch umzukehren. Und so wurde ich halt ein Schreiberling, was ich heute noch bin. Und, in festen Händen war ich ja seinerzeit auch. Umso mehr bin ich beglückt, dass ich jetzt, 26 Jahre später, trotzdem zumindest theoretisch mit Pferden kommunizieren kann. Wenn auch nicht flüsternd. Ich komme einfach nicht nah genug an sie heran. Und wenn ich distanzbedingt all die mir neu gegebene Lautstärke aufbiete, gehen die Pferde höchstens durch. Also, jetzt nicht mit mir. Aber auf der Koppel.

Übrigens kann ich auch Hunde anbellen. Aber, das führt jetzt vielleicht zu weit für den Leser dieser Zeilen. Zumal ich bei meinem sprachlichen Austausch von Mensch zu Tier noch am Anfang stehe. Und ich muss ja auch Rücksicht nehmen auf meine Artgenossen. Wenn ich denen von hinten komme, und die sind auch noch schreckhaft, nicht auszudenken. Es könnte sie glatt aus dem Sattel hauen. Oder aus den Schuhen. Womit wir der Erhellung des Themas ein gehöriges Stück näher gekommen wären.

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Vergeudung von Gehirnschmalz: Wenn die Regenhose für den Enkel gar keine ist

13 Samstag Juli 2024

Posted by Strelitzius in Glosse

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Schlagwörter

Enkel, Hund, Mecklenburgische Kleinseenplatte, Mirow, Regenhose

Glosse

In meiner neueren Funktion als Großvater, sprich Opi, hat sich mein Blick für Dinge geschärft, die mich bislang eher kalt gelassen haben. Schließlich soll es dem Enkelchen an nichts fehlen. Und es gibt ja nichts, was es nicht gibt für die Lütten. Wie zum Beispiel die Regenhose, die ich dieser Tage in dem Supermarkt in Mirow entdeckt habe, wo es all die schönen Sachen gibt.

Allerdings hat mich das Fundstück jede Menge Gehirnschmalz gekostet. Zunächst habe ich im Geiste die Statur des Knaben abgerufen und bin zu einem positiven Befund gelangt. Davon abgesehen, dass so ein Schlechtwetterbeinkleid ja ruhig ein bisschen legerer sitzen kann. Dann begann ich, das Teil näher zu inspizieren, und schon hagelten die Fragezeichen auf mich nieder. Wo schlüpft man denn hier rein, wozu sind eigentlich die Bänder, sind das Träger? Nee, dann fehlt ja einer. Halte ich die Hose vielleicht verkehrt herum? Also gedreht, ohne tatsächlich zu einer Erleuchtung zu gelangen. Außen und innen kann ich ja nicht verwechselt haben, die eine Seite ist ja eindeutig gegen den Niederschlag beschichtet. Hundertprozentig dicht scheint die Büx ohnehin nicht zu sein, das kann man drehen und wenden, wie man will.

Meine Verunsicherung veranlasste mich schließlich dazu, das schützende Kleidungsstück wieder zurückzulegen, liebender Opi hin, liebender Opi her. Womit ich mich dann instinktiv vor einem Fehlkauf bewahrt habe. Denn irgendwann fiel mein Blick doch noch auf das Etikett der Ware. Wer lesen kann, ist klar im Vorteil, wenn auch im konkreten Fall ein bisschen spät. Es handelte sich bei der Regenhose sogar um einen Regenmantel. Aber für nässeempfindliche Hunde. Nun krabbelt mein Nachfahre zwar auch mal auf allen Vieren, ist aber inzwischen des Laufens mächtig. Und im Regen käme er vermutlich gleich gar nicht auf die Idee, mehr als seine zwei Beine einzusetzen. Das hat er Dackel, Pinscher, Bulldogge und Windhund bereits voraus.

Ich bin mal wieder viel zu nett: Kärcher, Vorsprüher, und wie blöd ist der denn?

16 Samstag März 2024

Posted by Strelitzius in Glosse

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Schlagwörter

Leben, Tankstelle, Waschanlage

Glosse

Eigentlich bin ich ja einer von der gütigen Sorte. „Du bist viel zu nett“, zischt mir die Holde oft genug zu, wenn ich mich mal wieder telefonisch mit einem Mitarbeiter oder einer Mitarbeiterin eines Kundencenters auseinandersetze. Vorausgesetzt, ich habe keine künstliche Intelligenz am Ohr. Tendenz zunehmend, ebenso wie die Anlässe, sich als Kunde kritisch zu artikulieren. Irgendwie ist vieles aus den Fugen, was gestern noch funktionierte

Am besten, ich fange noch mal von vorn an. Es gibt Ausnahmesituationen, die ich im fortgeschrittenen Alter nicht unbedingt schätze. Dieser Tage dachte ich, an der örtlichen Tanke das Wägelchen meiner Holden einer Grobreinigung zu unterziehen. In die Waschanlage darf es als stoffbedachte Bewegungshilfe nicht. Das hat meine bessere Hälfte so festgelegt, die schonende, ja geradezu liebevolle Handreinigung praktiziert. Wenn die Fahrerin denn da ist, was sie längere Zeit nicht war. Und da gibt es ja an der Tanke einen Kärcher, der zumindest kraftsparend die Illusion eines sauberen Wägelchens schaffen könnte. Von mir nie benutzt, meine robusteren Autos erhalten immer voll die Bürstung.

Jetzt kommt es: Prompt stand ich vor dem Kärcher, wie der berühmte Ochse vorm Tor. Weil nur zu mutmaßen war, ob der nahegelegene graue Kasten mit dem Schlitz darin mit dem Reinigungsgerät in Verbindung steht. Von der vermeintlichen Zahlungshöhe ganz zu schweigen. Also ich, die Freundlichkeit selbst, in die Tanke. Gleich zwei Zielpersonen. Ich mein Problem vorgetragen, und eine Mischung aus „Wie blöd ist der denn?“ und „Will der uns jetzt dumm kommen“ geerntet. Zumindest gab es leicht gereizte Auskünfte. Mit denen ich dann den Kärcher in Betrieb gesetzt habe, der überraschend Seifenlauge von sich gab. Solchermaßen eingeschäumt, bin ich nach Hause gerollt und habe mich redlich bemüht, das Ringe bildende Zeug mit Klarwasser und Schwamm eigenhändig wieder herunterzubekommen.

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71 Jahre, Wesenberg in Mecklenburg-Strelitz, Diplomjournalist, Mitglied im Deutschen Journalisten-Verband

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