Schade, dass es Deutsch nicht wirklich abgepackt gibt. Kauf dir mal ’ne Tüte Deutsch, ist nur so dahingesagt. Wäre dem nicht so, könnte man das muttersprachliche Angebot gleich neben dem Fundstück unterbreiten, das mir in dieser Woche die Mundwinkel nach unten gezogen hat. Und zwar in der Kaufhalle, wo es all die schönen Sachen gibt.
Ich weiß nicht, ob das jetzt ein Quantensprung ist. Auch kann ich nicht einschätzen, ob sich nun konservative Leser von mir abwenden, die meine bisherigen Kochrezepte zu schätzen wussten, Lange Rede, kurzer Sinn: Ich habe eine Heißluft-Fritteuse angeschafft. Und nicht nur das, ich benutze sie auch noch.
Nachdem mir Tochter und Schwiegersohn Loblieder auf das Life-Style-Teil gesungen hatten, ist die „Ninja“ nun auch bei uns eingezogen. Wegen gescheiterter Raumplanung: Die ausladende Neuzugegangene wird aus dem Hauswirtschaftsraum hereingetragen, auf den Küchentresen gehoben und nach getaner Arbeit wieder in die Kammer geschafft.
Mein geniales Content Management System, also die Plattform, auf der ich meinen Blog betreibe, überrascht mich jeden Morgen mit einer neuen Schreibanregung. Meistens nehme ich mir angesichts des bereits überquellenden Nachrichteneingangs nicht die Zeit, darauf auch nur einen Gedanken zu verschwenden. Aber dieser Tage war ich von der Anregung so was von angeregt, dass sie mich schließlich zu diesen Zeilen geführt hat. Gefragt war, welche Erfindung ich dringend befürworten würde. Ich brauche ein wollenes Lätzchen in Größe XXL mit Ärmeln.
Alle reden davon, dass wir uns von den USA und von China digital unabhängig machen müssen. Ich auch. Mehr noch, ich gebe das hiermit zu Protokoll. Und zu Weihnachten wünsche ich mir eine KI, die in Deutschland zur Schule gegangen ist.
Dabei habe ich mit der Künstlichen Intelligenz generell zunächst auf Kriegsfuß gestanden. Ich kann mich noch gut an einen Jungpolitiker erinnern, der mir KI-verfasste Pressemitteilungen unterjubeln wollte. Dem habe ich für den Wiederholungsfall mit Rausschmiss aus meinem Blog gedroht. Die Warnung scheint angekommen zu sein. Oder die KI in Diensten der Nachwuchshoffnung hat inzwischen dazugelernt.
Mittlerweile habe ich auch eine intelligente Digitale zur Seite. Ich habe sie nicht eingeladen, sie ist mir von meinem Plattformanbieter wohlmeinend hinzugesellt worden. Schnell habe ich ihre Stärke er- und der Neuen den Status Duldung zuerkannt.
Häufig bekomme ich von meinen Zulieferern nur Texte geschickt. Da in meinem Gewerbe ohne Illustrationen wenig Aufmerksamkeit zu erzielen ist, gerate ich immer wieder in Bildnot. Und da schlägt die Stunde der KI. Schöne neue Welt!
Das Superhirn liest sich die Meldung durch und hat in Null Komma nichts ein Motiv kreiert, wenn vielleicht auch nicht das passende. Die Menschen der KI haben nämlich häufig chinesische Gesichtszüge. Polizisten aus der virtuellen Werkstatt tragen zudem chinesische Uniformen. Oder amerikanische, da kenne ich mich nicht so genau aus. Zumindest kann man die Jungs nicht als deutsche Ordnungshüter verkaufen. Und die erfundenen Besucher eines Weihnachtsmarktes in Waren (siehe oben) taugen auch nicht als Einheimische. Womit der Zauber wieder erheblich flöten ist.
Nun hält sich mein Leidensdruck in Grenzen, und vielleicht akklimatisiert sich ja meine Assistentin auch noch. Deshalb erzähle ich das auch nur im kleinen Kreis. Sonst mischt sich da noch irgendeine KI ein. Manchmal werden ja Wünsche wahr. Gerade zu Weihnachten.
Pardon, ich bin nur kurz zu Gast, Damit du Ostern Eier hast. Die Henne, freundlich wie sie ist, Hat mich begeistert schon begrüßt. Sie hält, dank harter Schichtarbeit, ´nen Rieseneierberg bereit. Den ich nun, hopplahopp, ich eile, In Weltrekordzeit euch verteile. Tschüss nun bis zum nächsten Jahr. Weil ich doch nur zu Gast hier war.
Die Künstlerin Elke Harders, treue Strelitzius-Leserin, hat sich zu Ostern diesen besonderen Gruß an den Blogger einfallen lassen. Darüber habe ich mich so gefreut, dass ich ihn gern mit allen anderen Lesern teile.
Mit dem heutigen Tag hat Strelitzius einen weiteren Premium-Werbepartner. Noch vor der geplanten Eröffnung im Frühsommer 2025 hat sich das Schlosshotel Neustrelitz zu den Unternehmen gesellt, die auf meinem Blog Flagge zeigen. Was mich froh stimmt, habe ich doch das Geschehen rund um das Großherzogliche Palais in der Parkstraße von Beginn an verfolgt und bei jeder Veröffentlichung gemerkt, wie enorm das Interesse meiner Leser an dem Großprojekt ist. Und ein bisschen stolz macht mich der Neuzugang auch, zugegeben.
Heidrun Petersen hat mich angeschrieben. Sie informiert sich durch meinen Blog über interessante Themen und Veranstaltungen in der Region. Es gebe immer wieder spannende Anregungen und Einblicke in das Geschehen in unserer Region. Sie selbst habe heute eine freundliche Begegnung gehabt, die sie einfach gern teilen würde, und denke, dass der Weg über meinen Blog passend wäre. Heidrun Petersen findet, dass man viel mehr Positives berichten könnte, man müsse es nur wahrnehmen. gut, die Jacke ziehe ich mir nun nicht an, aber die Geschichte meiner Leserin veröffentliche ich selbstverständlich.
Einen großen Dank an den verständnisvollen Busfahrer am heutigen Montagnachmittag gegen 14.30 Uhr im Bereich der Bushaltestelle vor dem Denkmal der Großherzogs Georg in Neustrelitz. Es war ziemlich heiß draußen und drinnen. Wir mussten in der Tiergartenstraße 3 die Fenster öffnen, damit etwas Luft durch die Räume geht. Die Sonne knallte gnadenlos auf die Büro-Fassade. Draußen auf der offiziellen Busparkspur stand ein Bus des Stadtverkehrs Neustrelitz. Er hatte den Motor nicht aus gemacht. Der Bus- Motor lief und lief, es war laut, und die Abgase waren zu merken. Ich fragte mich, warum der Fahrer den Motor nicht ausschaltet, und beschloss raus zu gehen und ihn zu fragen.
Als täglich Lesender meiner Beiträge möchte Jöran Winkler aus Wesenberg gern einige Impressionen über den Landesjugendpopchor Brandenburg „Young Voices“ mit der Strelitzius-Gemeinde teilen. Das Ensemble hatte heute am frühen Nachmittag seinen Auftritt im fast ausverkauften Kavalierhaus des Schlosstheaters in Rheinsberg. „Eine faszinierende Kulisse für den Chor“, so mein Korrespondent.
„Aber nicht nur die Kulisse war faszinierend, sondern auch dieser jugendliche Chor. Beeindruckende junge Stimmen, gepaart mit einem einzigartig lebhaft motivierten Leiter Daniel Barke, der durch seinen Chor liebevoll Dan genannt wird, machten diesen Sonntagnachmittag einzigartig. Moderne Songs von Peter Fox, Ed Sheeran und Cro, aber auch zeitgemäße melancholische Hits waren im fast 90minütigen Repertoire, inklusive zweier Zugaben. Danke, dass Strelizius bereits frühzeitig diesen Termin angekündigt hat.“ Gern geschehen, auch ich sage danke.
Ein gutes neues Jahr wünscht allen Lesern der Strelitzius-Gemeinde mein Blogfreund Gerhard Schneider aus Krümmel. Er macht auf die Abendandacht in der Dorfkirche seines Heimatortes am kommenden Sonnabend, 6. Januar, aufmerksam. Als Gast kommt der Neuruppiner Chor Chorisma. Um 19 Uhr ist Beginn.
Der Maler Schneider hat gleich noch einen Stimmungsaufheller mitgeschickt. „Auch wenn es draußen regnet, über den Wolken scheint die Sonne“, schreibt er zu seinem unten stehenden Bild. Herzliche Grüße zurück nach Krümmel.
Für mein heutiges „Fundstück“ musste ich verreisen. Ich habe es im schönen Görlitz an der Tür einer Gaststätte entdeckt. Den letzten Satz hätte ich allerdings weggelassen. Fast entschuldigen sich die Autoren schon wieder dafür, dass Sie etwas ansprechen, was zunehmend auf der Strecke bleibt: Höflichkeit im Umgang miteinander. Allen meinen Lesern wünsche ich einen schönen Sonntag. Seid nett zueinander.