Schlagwörter

, , , , ,

Heidrun Petersen hat mich angeschrieben. Sie informiert sich durch meinen Blog über interessante Themen und Veranstaltungen in der Region. Es gebe immer wieder spannende Anregungen und Einblicke in das Geschehen in unserer Region. Sie selbst habe heute eine freundliche Begegnung gehabt, die sie einfach gern teilen würde, und denke, dass der Weg über meinen Blog passend wäre. Heidrun Petersen findet, dass man viel mehr Positives berichten könnte, man müsse es nur wahrnehmen. gut, die Jacke ziehe ich mir nun nicht an, aber die Geschichte meiner Leserin veröffentliche ich selbstverständlich.

Einen großen Dank an den verständnisvollen Busfahrer am heutigen Montagnachmittag gegen 14.30 Uhr im Bereich der Bushaltestelle vor dem Denkmal der Großherzogs Georg in Neustrelitz. Es war ziemlich heiß draußen und drinnen. Wir mussten in der Tiergartenstraße 3 die Fenster öffnen, damit etwas Luft durch die Räume geht. Die Sonne knallte gnadenlos auf die Büro-Fassade. Draußen auf der offiziellen Busparkspur stand ein Bus des Stadtverkehrs Neustrelitz. Er hatte den Motor nicht aus gemacht. Der Bus- Motor lief und lief, es war laut, und die Abgase waren zu merken. Ich fragte mich, warum der Fahrer den Motor nicht ausschaltet, und beschloss raus zu gehen und ihn zu fragen.

Auf dem Weg durch unsere Büros sah ich, dass meine Kolleginnnen die Fenster bereits verschlossen hatten. Ich meinte, dass ich mal fragen würde, warum der Bus den Motor im Stand braucht, ging raus, klopfte an den Bus, und der Fahrer öffnete die Tür. Ich fragte ihn, warum denn der Motor vom Bus im Stand laufen müsse. Der Fahrer erklärte mir, dass es am Ad Blue liegen würde, die Reinigungsfunktion würde laufen, und da sollte man den Motor nicht ausschalten. Der Fahrer wollte mir noch alles zeigen und erklären, warum es so wäre, er war sichtlich bemüht, sich zu erklären – aber ich meinte, dass ich nur wissen wollte, warum der Motor laufen muss.

Es war erklärt und für mich in Ordnung. Der Fahrer meinte, er wäre extra etwas nach außerhalb der Stadt gefahren, um möglichst wenig Leute zu stören. Er konnte ja nicht wissen, dass es hier ggf. zu Konflikten mit den Arbeitenden in der Gegend kommen könnte. Aber er würde schauen, ob er noch weiter raus fahren könnte, um niemanden zu stören. Und das tat er wirklich zwei Minuten später. Herzlichen Dank dafür. Und allerhöchsten Respekt. Man muss einfach nur freundlich miteinander umgehen, eine freundliche Frage nach dem Grund der Handlung des Gegenübers stellen, und der Respekt voreinander lässt das Leben einfacher laufen. Einen ganz herzlichen Dank auf jeden Fall an den verständnisvollen Busfahrer von heute in Neustrelitz – und allzeit gute Fahrt und immer verständnisvolle Fahrgäste…