Die Neubrandenburger CDU lädt alle Neubrandenburgerinnen und Neubrandenburger ein, über deren Ideen, Probleme und Fragen ins Gespräch zu kommen. Hierfür wird am kommenden Donnerstag, den 15. August, zwischen 17 und 18 Uhr Steven Giermann (Stadtverbandsvorsitzender und wiedergewählter Stadtvertreter) unter der Telefonnummer 0175 3323873 erreichbar sein.
„Mich würde interessieren, welches Projekt aus Ihrer Sicht dringend umgesetzt werden soll und welche Erwartungen Sie nach der Kommunalwahl an mich persönlich und die CDU haben“, so Giermann. Die Telefonsprechstunde im Juli war bereits ein großer Erfolg, so dass dieser „Kurze Draht zur Stadtpolitik“ nun monatlich fortgesetzt wird.
Das Land Mecklenburg-Vorpommern bietet die ehemalige Stasi-Haftanstalt auf dem Neubrandenburger Lindenberg für ein Mindestgebot von gerade einmal 20.000 Eur für das knapp vier Hektar große Gelände zum Kauf an. Aus Sicht der Neubrandenburger Grünen stiehlt sich das Land damit aus seiner Verantwortung. „Vor zwei Jahren hat die Stadtvertretung auf unsere Initiative hin mit dem Beschluss über das Moratorium ein Bekenntnis für die Aufarbeitung des DDR-Unrechts gesetzt“, so Rainer Kirchhefer, Vorsitzender der Grünen Fraktion in der Stadtvertretung.
Mit dem Beschluss soll der Prozess der Auseinandersetzung mit der Vergangenheit des Areals und zu Perspektiven des Gedenkens unter Beteiligung von Opferverbänden, Initiativen der Geschichtsarbeit und Stadtvertretung fortgesetzt werden. Ziel dieses maximal fünfjährigen Prozesses ist ein sachgerechtes und würdiges Gedenkkonzepts für das Gelände der ehemaligen Haftanstalt und die Opfer der Staatssicherheit der DDR in Neubrandenburg.
Sowohl die Stadt Neubrandenburg als auch der Verein Gedenkort Neubrandenburger Lindenberg – Stasi-Untersuchungshaftanstalt haben in den letzten beiden Jahren Veranstaltungen zur Auseinandersetzung mit dem Areal durchgeführt und verschiedene Ideen für ein Gedenkkonzert entwickelt.
Die neu formierte Oberliga Elf der TSG Neustrelitz: vordere Reihe von links Justin Berger, Tobias Teetz, Tom Kliefoth, Paul Krause, Miguel da Silva Telinhos, Max Lucas Schwenn, Luca Müller, Torben Gäbel; mittlere Reihe, von links Julian Schultze, Oskar Fijalkowski, Mannschaftsbetreuer Torsten Bettac, Co-Trainer Mike Elstner, Trainer Thomas Franke, Torwarttrainer Bosko Lucic, Physiotherapeut Erik Hellmuth, Maik Frühauf, Kevin Akogo; hintere Reihe von links Gabriel Ziegler, Dennis Ladwig, Nick Höfer, Justus Guth, Dustin Keil, Nils Röth, Anton Petters, Javier Jimenez Paris. Es fehlen: Manuel Härtel, Mannschaftsleiter Uwe Bettac, Zeugwart Steffen Völkerling, Physiotherapeut Nico Mummert.Foto: Matthias Schütt
Mit Anker Wismar erwarten die Fußball-Oberligisten der TSG Neustrelitz am morgigen Freitagabend im heimischen Parkstadion einen sehr schweren Gegner. Das hat mir Coach Thomas Franke eben bei der Vorbesprechung zur Partie noch einmal bestätigt. Anstoß ist um 19.30 Uhr vor hoffentlich zahlreichen Fans. Schließlich laufen die neu formierten Strelitzer Jungs zum ersten Mal in der Meisterschaft vor eigenem Publikum auf.
„Die Wismaraner, Neunte der vergangenen Spielzeit, verfügen einfach über eine gute Mannschaft. Das 4:0 zum Auftakt gegen den Rostocker FC sagt alles. Der Verein konnte die wichtigen Spieler halten und sich durch neue Akteure noch verstärken. Dazu steht hinter der Truppe ein versiertes Trainerteam“, so mein Blogpartner. Gleichwohl wolle seine Elf natürlich nach dem Auswärtssieg gegen Tennis Borussia (Strelitzius berichtete) nun auch daheim die ersten drei Punkte einsacken, das stehe außer Frage. „Wir werden in der Offensive Vollgas geben, ohne die nötige Balance zur Defensive zu vergessen. Hinten soll wieder eine Null stehen.“ Gewarnt dürften die Gäste allemal sein. In der letzten Heimpartie der TSG Neustrelitz 2023/24 hatten sie am 31. Mai ein deftiges 0:4 kassiert.
Zwei, drei TSG-Spieler sind leicht angeschlagen, das fällt aber laut Thomas Franke nicht wirklich ins Gewicht. Er könne auf jeden Fall eine schlagkräftige Mannschaft auf den Rasen bringen. Man sieht sich also morgen im Parkstadion. Strelitzius wird wie gewohnt noch am Abend den Spielbericht hier im Blog anbieten. Und unserem Team maximalen Erfolg!
„DIE GOLDENE STIMME“ aus Bulgarien gastiert am morgigen Freitag, 9. August, um 19 Uhr, im Rahmen der Konzertreihe „Stunde der Musik“ in der Prieperter Dorfkirche. Dilian Kushev ist Profimusiker, Sänger und Produzent und kann auf eine beachtliche Karriere zurückschauen. Er studierte Operngesang an der „National Musik Academy“ in Sofia. Preisträger war er beispielsweise 2013 beim Musikwettbewerb am Londoner „Royal College of Musik“. 2004 gründete er das Ensemble „Alexandrow Don Kosaken“ und ging viele Jahre mit dieser Formation auf Tournee.
In mehr als 3000 viel geloben Kirchenkonzerten in Ost- und Westeuropa sang sich Dilian Kushev in die Herzen der Zuhörer. Dilian Kushev`s Markenzeichen ist sein facettenreicher Bariton, tief wie ein Bass und hell wie ein Tenor. Mit dieser Stimme singt er mit Leidenschaft in seinem Konzert das „Ave Maria“, „Ich bete an die Macht der Liebe“, „Hallelujah“ und „You raise me up“ sowie viele Titel mehr. Internationale Volkslieder, sakralen Gesänge und Opernarien werden im Konzert zu hören sein.
Besuchern des Konzertes in der Prieperter Dorfkirche wird ein besonderes Erlebnis beschert. Der Eintritt ist wie immer frei, um eine angemessene Spende am Ende des Konzertes wird gebeten.
Ein bemerkenswertes Bühnenbild bietet der umgebaute Theaterbus für die Doppelfunktion als „Walfang-Schiff“ sowie als „Moby Dick“. Fotos: Kina Becker
Ja, es ist irre, was am Sonnabend, 17. August, um 20 Uhr, am Ufer der Domjüch auf dem Gelände der ehemaligen Landesirrenanstalt in Neustrelitz abgeht. Hier mutiert ein Linienbus zum Walfangschiff. Mit Metallschrott, Menschen und Musik erschaffen die Mitstreiter der „Freien Bühne Wendland“ eine bezaubernd brutale Welt auf See, die zum Mitreisen einlädt und die Zuschauer in die Abgründe der Menschlichkeit spähen lässt.
Die „Freie Bühne Wendland“ erkundet die Rückbesinnung auf das Wandertheater durch das fahrende Volk als Gegenbewegung zur Abwanderung der Kunst in das „world wide web“. Dabei gehen die Theatermacher ein neues Wagnis aufsuchender Kunst ein: kybernetisches Theater-Spektakel nach einem Klassiker der Weltliteratur. Der Roman „Moby Dick“ wird von ihnen neu gedacht und bildstark bespielt, bis das Spektakel wieder abzieht und die Leute vor Ort mit Gischt im Haar zurücklässt. Ein bemerkenswertes Bühnenbild bietet dabei der umgebaute Theaterbus für die Doppelfunktion als „Walfang-Schiff“ sowie als „Moby Dick“.
Die Wertschätzung zeigt sich mit dem 1. Platz des „Weltenbauer AWARD 2024“ an die Freie Bühne Wendland für die Produktion von „Moby Dick“, verliehen von der Deutschen Theatertechnischen Gesellschaft. In der Laudatio heißt es: „Die phantastische Art und Weise, mit welcher der literarische Stoff vom Meer an Land geholt und mit theatralischen Mitteln erzählt wird, macht diese Produktion zu einem außergewöhnlichen Ereignis. Dass ein Bus, Metallschrott und ein Traktorrad zu Schiff und Wal mutieren und ihre technische Kraft zu Naturgewalt werden lassen, hat besonders beeindruckt.“
Die Diemitzer verstehen auch zu feiern, wie hier beim jüngsten Dorffest. Foto: Horst Fechner
Die zur 730-Jahr-Feier erstmalig aufgelegte Diemitzer Dorfchronik ist um 20 spannende Jahre (2004 – 2024) und viele schöne Fotos ergänzt worden. Die Diemitzer werden sie demnächst im Briefkasten finden. Zum Preis von zwei Euro kann sie in der Dorfkirche erworben werden. Nicht-Diemitzer, die Interesse haben, können eine Email an kontakt@diemitz-mv.de schicken. Dem gesamten Redaktionsteam sagt der Förderverein Diemitz herzlichen Dank!
Apropos Förderverein: Der hat jetzt auf seiner Webseite die schönsten Fotos vom jüngsten Dorffest am 14. Juli veröffentlicht, das ein voller Erfolg war. Wer sie anschauen möchte, hier der Link:
Mit einem Auswärtssieg gegen Tennis Borussia Berlin sind die Fußball-Oberligisten der TSG Neustrelitz in die neue Spielzeit gestartet (Strelitzius berichtete). TSG TV hat eine Spielzusammenfassung nachgereicht, die ich gern an die Fans der Strelitzer Jungs weiterleite. Am Nachmittag folgt hier im Blog die Vorschau auf das morgige erste Heimspiel gegen Anker Wismar.