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Grundsteinlegung, Kreisstraßenmeisterei, Mecklenburg-Strelitz, Mecklenburgische Seenplatte, Neustrelitz

Am Standort Neustrelitz der Kreisstraßenmeisterei der Seenplatte ist heute der Grundstein für ein zukunftsweisendes Sozialgebäude gelegt worden. 2,4 Millionen Euro werden aus Kreismitteln in das eingeschossige Gebäude mit einer Bruttogrundfläche von 400 Quadratmetern investiert. Die Fertigstellung ist für Mai 2027 geplant.
Das Bestandsgebäude der Kreisstraßenmeisterei an der Woldegker Chaussee in Neustrelitz, welches als Werkstatt mit integriertem Sozialtrakt genutzt wird, weist erhebliche bauliche Defizite auf. Es besteht dringender Handlungsbedarf, da die gesetzlichen Vorgaben zum Arbeits- und Gesundheitsschutz derzeit nicht eingehalten werden können.
Amtsleiter Rautmann: Das ist gut angelegtes Geld
In einem zweiten Bauabschnitt folgen ab 1. Quartal 2027 unmittelbar nebenan Fahrzeugunterstellhalle nebst Werkstatt. Dafür sind 3,3 Millionen Euro aus dem Sondervermögen des Bundes anvisiert. Dirk Rautmann, Amtsleiter Zentrale Dienste und Schulverwaltung beim Landkreis, sprach von einem „starken Signal für den Standort Neustrelitz der Kreisstraßenmeisterei“. Für die Bauphase kündigte er kreative Lösungen an, um den Betrieb jederzeit gewährleisten zu können. „Wir investieren hier nicht nur in Infrastruktur, sondern mit Blick auf den letzten Winter auch immer in die Daseinsvorsorge der Menschen in der Region. Das ist gut angelegtes Geld.“ Im Sommer diesen Jahres solle der Bauantrag für den zweiten Bauabschnitt gestellt werden, um das Gesamtvorhaben weiterhin zügig voranzubringen und im Sommer 2028 damit komplett durch zu sein.
Der ebenfalls anwesende Leiter des Tiefbauamtes, Hajo Schütt, freut sich auf die erwartete Verbesserung der Arbeitsbedingungen der Mitarbeiter. „Die Tätigkeit als Straßenmeister ist geprägt von schwerer Arbeit, oft auch in den Nachtstunden. Ich bin daher sehr dankbar für die gute und zielführende Zusammenarbeit mit dem Bereich Zentrale Dienste“, sagte er.
Der Neustrelitzer Bürgermeister Andreas Grund, einst selbst in einer Straßenmeisterei beschäftigt, würdigte die Dynamik des bisherigen Vorankommens des Bauvorhabens. Dienst an der Gesellschaft verlange auch gute Arbeitsbedingungen und einen guten Arbeitgeber, wie es der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte in vorbildlicher Weise sei. Das Stadtoberhaupt wünschte dem aktuellen und dem Folgeprojekt, „bemerkenswert auch für die Stadtentwicklung“ und in schwieriger Finanzlage angegangen, gutes Gelingen.
Bevor es ans Buffet ging, wurde von Dirk Rautmann noch die traditionelle Zeitkapsel ins Fundament des neuen Gebäudes versenkt. Gemeinschaftlich wurde anschließend die Maurerkelle geschwungen, um für zuverlässigen Verschluss zu sorgen.





