Bauleiter Mario Ast (Köthenbürger HTI); der kaufmännische Leiter des Agroneums Sven Rose; WMSE-Geschäftsführerin Sabine Lauffer; Landrat Thomas Müller; Kreistagspräsident Thomas Diener, der Amtsleiter Zentrale Dienste/Schulverwaltung Dirk Rautmann und der Geschäftsführer des Planungsbüros A&S (von links) vor der versenkten Zeitkapsel. Foto: LK MSE
Nach dem Abbau der Traglufthalle seit Februar wurde am heutigen Dienstag auf dem Gelände des Agrarhistorischen Museums der Mecklenburgischen Seenplatte, kurz Agroneum, in Alt Schwerin der Grundstein für den Bau der neuen Ausstellunghalle gelegt. Der Landkreis investiert insgesamt rund 2,3 Millionen Euro in das Gebäude, das den Namen „Schaudepot“ erhalten wird.
Philipp Pohl vom Bauunternehmen Groth, Andreas Grund, Karsten Topfstedt, Straßenmeister Neustrelitz, Thorsten Haker vom Planungsbüro Baukonzept Neubrandenburg, Dirk Rautmann und Tiefbauamtsleiter in der Kreisverwaltung Hajo Schütt (von links) nahmen die traditionelle Grundsteinlegung vor.
Am Standort Neustrelitz der Kreisstraßenmeisterei der Seenplatte ist heute der Grundstein für ein zukunftsweisendes Sozialgebäude gelegt worden. 2,4 Millionen Euro werden aus Kreismitteln in das eingeschossige Gebäude mit einer Bruttogrundfläche von 400 Quadratmetern investiert. Die Fertigstellung ist für Mai 2027 geplant.
Die Stadt Mirow und der Dorfverein Granzow hatten heute zur Grundsteinlegung für das Dorfgemeinschaftshaus in Granzow eingeladen, und es herrschte eine freudige Stimmung. Mirows Bürgermeister Henry Tesch erinnerte daran, dass vor ungefähr fünf Jahren der Stadtvertreter Ralf Dorn, Einwohner von Granzow und Vorsitzender vom Dorfverein, auf ihn zukam mit der Frage, ob es möglich und realistisch sei, ein Dorfgemeinschaftshaus für Granzow in den Blick zu nehmen.
„Wir beide waren uns relativ schnell einig, es zu versuchen“, so Henry Tesch. „Uns war es gerade auch vor dem Hintergrund, dass der Ortsteil Granzow in den letzten Jahren viele herausfordernde Situationen durchlebt hat, besonders wichtig, alle verfügbare Kraft für diese Idee einzusetzen.“ Im Juni 2021 erfolgte der Beschluss der Stadtvertretung zur Durchführung der Maßnahme. Im September 2022 konnte Architekt Heiner Reiman mit der Arbeit beginnen. Im Juni 2024 wurde die Baugenehmigung erteilt.
Die Stadt Burg Stargard plant ein neues Bürgerhaus mit Räumen für die Verwaltung und einem Ratssaal. Das lange leerstehenden Gebäude in der Marktstraße 7 soll denkmalgerecht saniert und durch einen Neubau mit Verbinder auf dem brachliegenden Grundstück Marktstraße 5 ergänzt werden. Die Grundsteinlegung dafür wird am 5. November stattfinden.
Mit diesem Konzept soll das für Burg Stargard identitätsstiftende Baudenkmal erhalten werden, indem es künftig öffentlich genutzt wird. Das bisherige Verwaltungsgebäude in der Mühlenstraße ist sanierungsbedürftig und nicht barrierefrei zugänglich. Durch das neue Gebäude kann zudem der Flächenbedarf des Amtes „Stargarder Land“ gedeckt werden.