
Die Stadt Mirow und der Dorfverein Granzow hatten heute zur Grundsteinlegung für das Dorfgemeinschaftshaus in Granzow eingeladen, und es herrschte eine freudige Stimmung. Mirows Bürgermeister Henry Tesch erinnerte daran, dass vor ungefähr fünf Jahren der Stadtvertreter Ralf Dorn, Einwohner von Granzow und Vorsitzender vom Dorfverein, auf ihn zukam mit der Frage, ob es möglich und realistisch sei, ein Dorfgemeinschaftshaus für Granzow in den Blick zu nehmen.
„Wir beide waren uns relativ schnell einig, es zu versuchen“, so Henry Tesch. „Uns war es gerade auch vor dem Hintergrund, dass der Ortsteil Granzow in den letzten Jahren viele herausfordernde Situationen durchlebt hat, besonders wichtig, alle verfügbare Kraft für diese Idee einzusetzen.“ Im Juni 2021 erfolgte der Beschluss der Stadtvertretung zur Durchführung der Maßnahme. Im September 2022 konnte Architekt Heiner Reiman mit der Arbeit beginnen. Im Juni 2024 wurde die Baugenehmigung erteilt.
Das Dorfgemeinschaftshaus ist ein funktionelles und kompaktes Gebäude. Es bietet sich für die verschiedensten Veranstaltungen und Aktivitäten an. Die Grundfläche beträgt ca. 132 Quadratmeter. Das Gebäude ist barrierefrei, bietet einen Gemeinschaftsraum, eine Küche, WC sowie einen kleinen Lagerraum. Beheizt wird es mit einer Wärmepumpe. Die Gesamtkosten belaufen sich auf ca. 320.000 Euro.
Fertigstellung im Sommer 2025
„Am Ende ist es immer ein hartes Stück Arbeit vieler Beteiligter, so der Bürgermeister, „insbesondere die Sicherstellung der Finanzierung stellt immer wieder eine große Herausforderung dar.“ So nutzen Henry Tesch und Ralf Dorn auch die Gelegenheit, sich beim Architekten Heiner Reimann sowie allen beteiligten Firmen zu bedanken. Ein Dank ging ebenfalls an die Abgeordneten der Stadtvertretung sowie Stefan Grählert aus der Verwaltung. Die Fertigstellung ist für Sommer 2025 geplant.
„Jetzt freuen wir uns alle schon auf das Richtfest“, so Ralf Dorn, „und mit der heutigen Grundsteinlegung sprudeln natürlich auch die Ideen für die zukünftige Nutzung.“! Was ihn ebenfalls freut, er weiß den Bürgermeister an seiner Seite, wenn es um die nächsten Schritte geht. Apropos sprudeln, der Dorfverein hatte vorgesorgt, und so konnten alle mit Sekt auf die Grundsteinlegung anstoßen.

