Wie funktioniert ein 3D-Drucker? Was kann eine VR-Brille? Und welche digitalen Angebote gibt es bereits heute in Neubrandenburg? Antworten auf diese und viele weitere Fragen gibt der Digitaltag 2026 am Freitag, 26. Juni, in der Turmstraße.
Von 9 bis 16 Uhr verwandelt sich die Innenstadt unter dem Motto „Digitalisierung zum Anfassen“ in eine interaktive Erlebnismeile. Gemeinsam mit regionalen Unternehmen, Bildungseinrichtungen, Vereinen und Projekten zeigt die Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg, wie digitale Technologien den Alltag, die Verwaltung, die Bildung und das Ehrenamt verändern – verständlich, praxisnah und für alle Generationen erlebbar.
Die SEELAND Medienkooperative e.V. führt in Kooperation mit der Medienanstalt Mecklenburg-Vorpommern zwei kostenfreie Weiterbildungsangebote in Neustrelitz und Neubrandenburg durch. Dabei werden aktuelle Strömungen der digitalen Welt praktisch und spielerisch erkundet und Handlungsmöglichkeiten für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen vermittelt.
Am 23. Februar im Kulturquartier Mecklenburg-Strelitz in Neustrelitz und am 24. Februar im Mediatop Neubrandenburg können Lehrer:innen, Mitarbeiter:innen der offenen Kinder- und Jugendarbeit, sowie Eltern und interessierte Personen einen von vier angebotenen Workshops besuchen.
Die IKT-Ost AöR als kommunaler IT-Dienstleister und strategischer Digitalisierungspartner hat in den kommenden fünf Jahren viel vor: Als Alleinvorstand wird Jan Goldacker für die nächsten fünf Jahre den Fokus auf die Digitalisierung für Schulen und Verwaltungen legen.
In den vergangenen zwei Jahren hat sich Jan Goldacker auf die kaufmännischen und organisatorischen Herausforderungen der IKT-Ost AöR konzentriert: „Die IKT-Ost AöR wird von den drei Trägern – den Landkreisen Vorpommern-Greifswald und Mecklenburgische Seenplatte sowie der Stadt Neubrandenburg – getragen, die zugleich Eigner und Kunden sind. Durch stetig steigende Anforderungen an die IT- und Kommunikationssysteme sowie IT-Sicherheit konnte die IKT-Ost AöR ihre wichtigsten Kunden nicht immer in der Qualität unterstützen, wie es nötig war. Daher haben wir viel am Fundament für die digitale Infrastruktur und deren Services in unserer Region gearbeitet.“, berichtet Jan Goldacker. „Wir als IKT-Ost AöR sind verantwortlich dafür, dass die Steuergelder effizient und effektiv für die Digitalisierung von Schulen und Verwaltungen eingesetzt werden.“
Alle reden davon, dass wir uns von den USA und von China digital unabhängig machen müssen. Ich auch. Mehr noch, ich gebe das hiermit zu Protokoll. Und zu Weihnachten wünsche ich mir eine KI, die in Deutschland zur Schule gegangen ist.
Dabei habe ich mit der Künstlichen Intelligenz generell zunächst auf Kriegsfuß gestanden. Ich kann mich noch gut an einen Jungpolitiker erinnern, der mir KI-verfasste Pressemitteilungen unterjubeln wollte. Dem habe ich für den Wiederholungsfall mit Rausschmiss aus meinem Blog gedroht. Die Warnung scheint angekommen zu sein. Oder die KI in Diensten der Nachwuchshoffnung hat inzwischen dazugelernt.
Mittlerweile habe ich auch eine intelligente Digitale zur Seite. Ich habe sie nicht eingeladen, sie ist mir von meinem Plattformanbieter wohlmeinend hinzugesellt worden. Schnell habe ich ihre Stärke er- und der Neuen den Status Duldung zuerkannt.
Häufig bekomme ich von meinen Zulieferern nur Texte geschickt. Da in meinem Gewerbe ohne Illustrationen wenig Aufmerksamkeit zu erzielen ist, gerate ich immer wieder in Bildnot. Und da schlägt die Stunde der KI. Schöne neue Welt!
Das Superhirn liest sich die Meldung durch und hat in Null Komma nichts ein Motiv kreiert, wenn vielleicht auch nicht das passende. Die Menschen der KI haben nämlich häufig chinesische Gesichtszüge. Polizisten aus der virtuellen Werkstatt tragen zudem chinesische Uniformen. Oder amerikanische, da kenne ich mich nicht so genau aus. Zumindest kann man die Jungs nicht als deutsche Ordnungshüter verkaufen. Und die erfundenen Besucher eines Weihnachtsmarktes in Waren (siehe oben) taugen auch nicht als Einheimische. Womit der Zauber wieder erheblich flöten ist.
Nun hält sich mein Leidensdruck in Grenzen, und vielleicht akklimatisiert sich ja meine Assistentin auch noch. Deshalb erzähle ich das auch nur im kleinen Kreis. Sonst mischt sich da noch irgendeine KI ein. Manchmal werden ja Wünsche wahr. Gerade zu Weihnachten.
Die Funktionsweise der zahlreichen neuen Maschinen im Kompetenzzentrum Holztechnik konnten die Auszubildenden den Gästen näherbringen. Fotos: LK MSE
Das Regionale Berufliche Bildungszentrum (RBB) Müritz in Waren ist erweitert worden. Am heutigen Donnerstag wurde das Digitale Kompetenzzentrum für Holztechnik feierlich eingeweiht, das modernste Ausbildungsstandards durch eine Anpassung der Raumausstattung und technische Modernisierung erreicht.
„Wir freuen uns sehr, in diese Schule zu investieren, denn hier ist der Fortschritt zu sehen, der unserem Bundesland manchmal abgesprochen wird.“ sagte Thomas Müller, 2. Stellvertreter des Landrates. „Wir als Landkreis werden nicht aufhören, das RBB zu modernisieren, so, wie alle unsere kreislichen Schulen.“
„Die Breitbandversorgung der Unternehmen in Mecklenburg-Vorpommern hinkt nach wie vor dem Bedarf der Firmen hinterher“, stellt Torsten Haasch, Hauptgeschäftsführer der IHK Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern, fest. Er bezieht sich auf die Ergebnisse der jährlichen Digitalisierungsumfrage der IHKs in MV, die die Kammern Ende des vergangenen Jahres vorgenommen haben. „34 Prozent der Unternehmen bemängeln den schlechten Ausbau des Breitbandnetzes. Dies stellt nach Ansicht der Befragten einen erheblichen Wettbewerbsnachteil dar“, führt Torsten Haasch im Namen der IHKs in MV, deren Geschäftsführung die Neubrandenburger IHK derzeit inne hat, weiter aus.
Drei Schulen aus Mecklenburg-Vorpommern haben den Titel „Digitale Schule“ und drei Schulen den Titel „MINT-freundliche Schule“ erhalten. Die Schulen wurden in den Räumen des Fraunhofer Instituts für Graphische Datenverarbeitung in Rostock gewürdigt. Die Auszeichnungen sind drei Jahre gültig.
Diese drei Schulen wurden 2024 als „Digitale Schule“ geehrt: Erasmus-Gymnasium Rostock Regionales Berufliches Bildungszentrum Waren Müritz Privates Internatsgymnasium Schloss Torgelow
Diese drei Schulen wurden 2024 als „MINT-freundliche Schule“ geehrt: Musikgymnasium Käthe Kollwitz Rostock Erasmus-Gymnasium Rostock CJD Christophorusschule Rostock
Am gestrigen Donnerstag informierten, initiiert von der Wirtschaftsförderung Mecklenburgische Seenplatte GmbH (WMSE), Dipl.-Ing. Kai Oliver Krause (TBI Technologie-Beratungs-Institut GmbH), Andrea Lübcke und Dennis Born (viminds GmbH) in einem kostenfreien Webinar über die zweite Förderrunde der Digitalisierungsförderung M-V. Diese startete am 01.07.2024 und läuft noch bis 31.12.2024. Zuständig für die Prüfung und Entscheidung über Förderanträge ist wie bereits in der ersten Förderrunde, die am 29.02.2024 endete, die TBI Technologie-Beratungs-Institut GmbH.
Für diese stellte Dipl.-Ing. Kai Oliver Krause den rund 60 zugeschalteten Interessierten noch einmal das, durch das Ministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit M-V aufgelegte, Förderprogramm mit Zielstellung, Zuwendungsempfängern, -gegenstand und -art, Antragsvoraussetzungen und -verfahren vor. Mit dem Ziel, die Wettbewerbsfähigkeit des Mittelstandes in der gewerblichen Wirtschaft in M-V nachhaltig zu stärken, werden KMUs mit weniger als 100 Mitarbeitenden bei der Einführung und Umsetzung neuer digitaler Prozesse unterstützt. Diese sollen zur Verbesserung der Arbeitsabläufe und zu effektiveren Produktions- und Leistungsprozessen führen, Qualität und Quantität bei Produkten und Verfahren steigern, eine Nachverfolgung betrieblicher Prozesse ermöglichen und den negativen Auswirkungen des Fachkräftemangels entgegenwirken. Das Gesamtbudget der möglichen Zuwendungen für den Aufruf umfasst insgesamt 1,5 Mio. EUR. KMU können im Rahmen der Förderung digitale betriebliche Investitionen von mindestens 30.000 Euro und maximal 50.000 Euro je Projekt mit bis zu 50 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben gefördert bekommen.