Schlagwörter
KI, Mecklenburg-Strelitz, Neustrelitz, Straßenlampen, Wesenberg
Glosse

In letzter Zeit ist so viel von Künstlicher Intelligenz die Rede, dass man sie schier überall wittert. Erst recht da, wo Dinge passieren, die man sich nicht so einfach erklären kann. Beispiel gefällig? Die Holde und meine Wenigkeit sind ja passionierte Fuß- und Spaziergänger und durchqueren unsere Woblitzstadt auch im Dunkeln per pedes. Etwa nach dem Kinobesuch, wie neulich. Sonst wäre sie uns vielleicht gar nicht aufgefallen, die so ganz andere Lampe ausgangs der Lindenstraße kurz vor dem Bahnübergang.
Die ist nämlich offenbar mit einem Bewegungsmelder ausgerüstet, wogegen in Zeiten des Energiesparens ja auch prinzipiell nichts zu sagen ist. Nur geht die kommunale Beleuchterin aus, wenn man sich ihr nähert, und wieder an, wenn man sie passiert hat. Womit sie das ganze Gegenteil von dem tut, was sie eigentlich tun soll. Da kann doch nur KI dahinterstecken, und zwar mit erheblichem Dachschaden, das kann sich doch unmöglich ein Normalo ausgedacht haben. Zumal dieses Phänomen nicht auf Wesenberg beschränkt ist. Auch auf dem Parkplatz vor der Außenstelle des Landratsamtes an der Woldegker Chaussee ist es zu bestaunen. Und das jetzt schon seit mehr als einem Jahr. Offenbar kommt Mensch gegen KI nicht an, sonst wäre das Tohuwabohu doch längst beendet.
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