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Bei unseren brandenburgischen Nachbarn in Sewekow gibt es gleich drei Attraktionen an einer Stelle. In der Mitte des malerischen Dorfes, das der Mecklenburger auf der kürzesten Fahrt nach Wittstock durchquert, gibt es ein Wasserspiel. Was allerdings nicht mit Wasser spielt, sondern trocken liegt. Immerhin gibt es einen Hinweis, dass sich das sprudelnde Nass, wenn es denn sprudelt, nicht zum kühlenden Schluck eignet. Ganz anders eine benachbarte Trinkwassersäule. Hier kann man auf Knopfdruck seinen Durst stillen, dem zuständigen Wasserzweckverband sei Dank. Funktioniert tadellos, auch wenn die austretende Wassermenge sicherlich für ein zu tränkendes Pferd ausreichend wäre, oder auch zwei. Solcherlei Quell, ein, zwei Liter sparsamer, wünsche ich mir auch im Strelitzer Land.
Und dann gibt es im Sewekower Ensemble noch diese Putte. Über Geschmack lässt sich ja streiten. Jedenfalls soll die ja wohl erfreut dem Wasserspiel beiwohnen. Was, wie geschrieben, nicht spielt. Ein Findiger hat sich für die sinnberaubte Skulptur eine Beschäftigung ausgedacht. Nicht direkt eine ABM, aber das Knäblein hat eine ausrangierte Laterne unter den Arm geschoben bekommen. Was dem Jungspund nicht unbedingt zur Zierde gereicht. Wenn die Leuchte wenigstens im Dunkeln leuchten würde! Immerhin hat es die Installation in die „Fundstücke“-Reihe von Strelitzius geschafft. Wenn das nichts ist!