So wie diese Anlage in Neverin, erhält nun auch die Trinkwasser-Druckstation in Groß Nemerow neue Pumpen. Foto: Neubrandenburger Stadtwerke
neu.w lässt die Pumpen in der Trinkwasser-Druckstation in Groß Nemerow erneuern. Im Zuge der vorbereitenden Arbeiten kommt es in der Nacht vom 7. zum 8. November zur Unterbrechung der Versorgung.
Das Abkochgebot für Trinkwasser in den Orten Neddemin und Ganzkow (Versorgungsgebiet WAZ Friedland) ist aufgehoben. Auch eine zweite Analyse hat keine Beanstandungen ergeben. Am Dienstag, den 27. August, war es zu einer Unterbrechung der Trinkwasserversorgung gekommen, weil die Hauptleitung bei Bauarbeiten beschädigt wurde. Es war zunächst unklar, ob es dadurch zu Verschmutzungen des Trinkwassers kam. Die betroffenen Kundinnen und Kunden wurden vorsorglich gebeten, das Wasser abzukochen.
Eine erste Analyse ergab keine Auffälligkeiten. Die Trinkwasserqualität sollte aber in Absprache mit dem Gesundheitsamt mit weiteren Probenahmen überwacht werden. Das Ergebnis der zweiten Beprobung liegt nun vor. Damit konnte die Einhaltung der Grenzwerte der Trinkwasserverordnung bestätigt werden. Das Gesundheitsamt hat daher das Abkochgebot mit sofortiger Wirkung aufgehoben. Das Trinkwasser kann wieder ohne Einschränkung genutzt werden. Die Stadtwerke Neubrandenburg danken den betroffnene Kunden für ihre Geduld und ihr Verständnis.
Am gestrigen Donnerstag gegen 14 Uhr kam es nach einem technischen Defekt in der Spannungsversorgung einer Druckstation des Trinkwasserversorgungsnetzes von neu.sw zu einer zweistündigen Unterbrechung der Wasserversorgung in den Orten Neverin, Glocksin, Neuenkirchen, Luisenhof/Magdalenenhöh im Norden Neubrandenburgs.
Bereits nach kurzer Zeit waren neu.sw Techniker mit einem Notstromaggregat vor Ort, konnten den Fehler lokalisieren und nach zwei Stunden diese Störung beseitigen. Bei der Spülung und Inbetriebnahme der Trinkwasserleitung kam es allerdings gegen 17 Uhr zu einem Rohrbruch der Hauptleitung, der durch Druckschwankungen während der Wiederinbetriebnahme verursacht wurde (Strelitzius berichtete). Da absehbar war, dass die Reparatur bis in die Nacht dauern würde, organisierte neu.sw noch am selben Abend eine Notversorgung durch einen Trinkwasserwagen für die betroffenen Haushalte. Während am Nachmittag 1318 Kunden ohne Trinkwasser waren, wurde Neverin von der abendlichen Unterbrechung nicht betroffen.
Bis in die frühen Morgenstunden wurde der defekte Rohrabschnitt ausgetauscht. Um 3.45 Uhr wurde erneut gespült, und die betroffenen Bewohner werden inzwischen wieder wie gewohnt mit Trinkwasser versorgt. Am heutigen Freitag werden noch Restarbeiten an der Baugrube durchgeführt.
Bei unseren brandenburgischen Nachbarn in Sewekow gibt es gleich drei Attraktionen an einer Stelle. In der Mitte des malerischen Dorfes, das der Mecklenburger auf der kürzesten Fahrt nach Wittstock durchquert, gibt es ein Wasserspiel. Was allerdings nicht mit Wasser spielt, sondern trocken liegt. Immerhin gibt es einen Hinweis, dass sich das sprudelnde Nass, wenn es denn sprudelt, nicht zum kühlenden Schluck eignet. Ganz anders eine benachbarte Trinkwassersäule. Hier kann man auf Knopfdruck seinen Durst stillen, dem zuständigen Wasserzweckverband sei Dank. Funktioniert tadellos, auch wenn die austretende Wassermenge sicherlich für ein zu tränkendes Pferd ausreichend wäre, oder auch zwei. Solcherlei Quell, ein, zwei Liter sparsamer, wünsche ich mir auch im Strelitzer Land.
Und dann gibt es im Sewekower Ensemble noch diese Putte. Über Geschmack lässt sich ja streiten. Jedenfalls soll die ja wohl erfreut dem Wasserspiel beiwohnen. Was, wie geschrieben, nicht spielt. Ein Findiger hat sich für die sinnberaubte Skulptur eine Beschäftigung ausgedacht. Nicht direkt eine ABM, aber das Knäblein hat eine ausrangierte Laterne unter den Arm geschoben bekommen. Was dem Jungspund nicht unbedingt zur Zierde gereicht. Wenn die Leuchte wenigstens im Dunkeln leuchten würde! Immerhin hat es die Installation in die „Fundstücke“-Reihe von Strelitzius geschafft. Wenn das nichts ist!
Die Neubrandenburger Stadtwerke reinigen in den kommenden Wochen wieder turnusmäßig Teile ihres Trinkwassernetzes. Dafür müssen die Rohre gespült werden. Vom 5. bis 16. Juni 2023 kommt es deshalb in mehreren Abschnitten des Versorgungsgebietes zu Unterbrechungen der Trinkwasserversorgung und zu Druckschwankungen.
Davon betroffenen sind in diesem Jahr rund 1 100 Haushalte und Unternehmen in Neubrandenburg in den Stadtgebieten Innenstadt, Carlshöhe, Küssow, Brodaer „An der Weitiner Straße“ und Gewerbegebiet Fritscheshof. Eine genaue Auflistung der Termine findet sich am Ende dieser Meldung. Alle betroffenen Haushalte werden über Aushänge oder Handzettel jeweils einige Tage im Vorfeld informiert.